Geringe Nachfrage Vapiano-Geschäfte laufen noch schlechter als befürchtet

Erst im Sommer hatte Jochen Halfmann die Umsatz- und Gewinnprognosen für die Restaurantkette Vapiano nach unten korrigiert. Jetzt senkte das Unternehmen erneut die Erwartungen, auch wird es weniger Läden eröffnen.
Vapiano-Filiale in Stuttgart

Vapiano-Filiale in Stuttgart

Foto: picture alliance / dpa

Die Restaurantkette Vapiano rudert bei den Geschäftserwartungen weiter zurück. Für 2018 werde nun nur noch ein Umsatz von 375 bis 385 Millionen Euro erwartet, teilte das Unternehmen am Dienstagabend mit. Dies wären 15 bis 19 Prozent mehr als im Vorjahr, aber weniger als die zuletzt in Aussicht gestellten 385 bis 400 Millionen Euro. Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) soll mit 34 bis 38 Millionen Euro ebenfalls niedriger ausfallen, als die in Aussicht gestellten 42 bis 47 Millionen Euro. Zudem wird Vapiano weniger Restaurants aufmachen als angekündigt.

Begründet wurde der gesenkte Ausblick mit der hinter den Erwartungen liegenden Umsatzentwicklung in Europa sowie der nicht planmäßigen Entwicklung einiger neu eröffneter Restaurants. Vapiano hatte zuletzt im September die Prognose gesenkt. Das Unternehmen war im Juni 2017 an der Börse gestartet mit 23 Euro je Aktie. Inzwischen sind die Papiere aber nur noch um die 7 Euro wert. Gerüchte, Vapiano solle angesichts des Kursverfalls wieder von der Börse genommen werden, hatte das Unternehmen erst kürzlich dementiert.

mik/dpa