Volkswagen Winterkorn verschärft Absatzziele

Der Automobilhersteller Volkswagen rechnet mit einem deutlich schnelleren Wachstum als bislang bekannt. Konzernchef Martin Winterkorn will sein ursprüngliches Ziel, im Jahr 2018 mehr als zehn Millionen Autos zu verkaufen, bereits 2015 erreichen.

Volkswagen-Chef Winterkorn: Zweite chance für den Heckmotor-Käfer
REUTERS

Volkswagen-Chef Winterkorn: Zweite chance für den Heckmotor-Käfer


Hamburg - Laut internen Absatzplänen erwartet die Konzernspitze, dass Volkswagen Chart zeigen schon 2015 10,2 Millionen Fahrzeuge verkaufen wird. Das berichtet das manager magazin in seiner neuen Ausgabe.

Bislang gab Vorstandschef Martin Winterkorn das Ziel aus, 2018 mehr als zehn Millionen Fahrzeuge zu verkaufen. Winterkorn und der Aufsichtsratsvorsitzende Ferdinand Piëch wollen bis dahin Toyota Chart zeigen als größten Autobauer der Welt ablösen.

Die langfristige Absatzplanung, die dem manager magazin in Auszügen vorliegt, dient als Grundlage für die mittelfristigen Investitionsentscheidungen. Über diese Zukunftsinvestments wird der Aufsichtsrat im November beraten. Der Absatz von Scania ist in den Absatzplänen ebenso wenig eingeschlossen wie der von MAN Chart zeigen und Porsche Chart zeigen.

Stärkstes Wachstum in Nordamerika und China geplant

Der langfristigen Absatzplanung zufolge erwartet Volkswagen, dass der Konzern seine Verkaufszahlen in den kommenden fünf Jahren im Durchschnitt um etwa acht Prozent steigert. Schon 2012 würden demnach weltweit mehr als acht Millionen Volkswagen-Fahrzeuge verkauft, 2014 mehr als neun Millionen. Das stärkste Wachstum erwarten die Konzernplaner für die Regionen Nordamerika und China.

In der Volksrepublik könnte Volkswagen laut den Zahlen schon 2015 an der Drei-Millionen-Marke kratzen. Für 2010 erwartet der Konzern dort einen Absatz von knapp zwei Millionen Autos.

Konzernchef Winterkorn will den Verkauf Unternehmenskreisen zufolge zusätzlich steigern, indem er ein altes Erfolgsmodell wiederbelebt: den VW Käfer. Nicht in der heutigen Form des nicht gerade erfolgreichen VW Beetle, sondern, wie beim Originalkäfer, mit einem Heckmotor. Winterkorn hatte den Plan schon vor einigen Jahren verfolgt, war aber am Widerstand des damals auch bei Volkswagen mächtigen Porsche-Chefs Wendelin Wiedeking gescheitert. 2011 bringt VW die nächste Generation des Beetle auf den Markt. Die Heckmotorvariante dürfte dann einige Jahre später folgen.

mik



insgesamt 4 Beiträge
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sic tacuisses 21.10.2010
1. Klar doch,
Zitat von sysopDer Automobilhersteller Volkswagen rechnet mit einem deutlich schnelleren Wachstum als bislang bekannt. Konzernchef Martin Winterkorn will sein ursprüngliches Ziel, im Jahr 2018 mehr als*zehn Millionen Autos zu verkaufen, bereits 2015 erreichen. http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,724414,00.html
der Deutsche Michel, der hier die völlig überteuerten VW s kauft die, im Ausland ( DK, I od. NL ) identisch, aber 30 % billiger sind, wird kaufen. Wenn er in 5 Jahren noch Geld hat...................
glücklicher südtiroler 21.10.2010
2. Wachstum...
Zitat von sysopDer Automobilhersteller Volkswagen rechnet mit einem deutlich schnelleren Wachstum als bislang bekannt. Konzernchef Martin Winterkorn will sein ursprüngliches Ziel, im Jahr 2018 mehr als*zehn Millionen Autos zu verkaufen, bereits 2015 erreichen. http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,724414,00.html
Wohl wahr... VW wächst meiner Meinung nach viel zu schnell und die Kostenvorteile, die sich aus der Verwendung gleicher Motoren, Antriebssträngen, Plattformen und Modulen ergeben werden kaum an die Kunden weitergereicht... Zu schnelles Wachstum ist auch für die Qualität nicht förderlich und gerade die Erfahrung von Toyota zeigt, daß es sich auch an simpelsten Teilen spießen kann... ;( http://www.zeit.de/auto/2010-10/toyota-rueckruf-bremsen Wie schnell der Ruf leidet; auch wenn er nicht gerechtfertigt ist; müßten Herr Winterkorn und Konsorten eigentlich wissen...; oder macht Größenwahn blind für Gefahren...? Frage mich auch wie lange die Kunden; speziell in Deutschland; gegenüber der Konkurrenz dermaßen überhöhte Preise akzeptieren werden. Gerade die Abwrackprämie letztes Jahr hat wohl gezeigt, daß die Markentreue eher rückläufig ist. Ich denke langfristig ist dem VW-Konzern mit bescheideneren Zielen besser gedient... Viele Grüße aus Südtirol...
Stefan Herrmann, 22.10.2010
3. Der Steuerzahler
hat (nicht nur) VW ja mit Abwrackprämie und Kurzarbeitergeld und nun mit der Föderung für die Entwicklung von ökologischen Antrieben auch kräftig unterstützt. Aber die Bäckereifachverkäuferin zahlt ja gerne, damit VW weiterhin für seine Mitarbeiter Luxus-Haustarifverträge mit üppiger Bezahlung für wenig Arbeit abschließen kann.
jal1988 22.10.2010
4. -
Zitat von Stefan Herrmannhat (nicht nur) VW ja mit Abwrackprämie und Kurzarbeitergeld und nun mit der Föderung für die Entwicklung von ökologischen Antrieben auch kräftig unterstützt. Aber die Bäckereifachverkäuferin zahlt ja gerne, damit VW weiterhin für seine Mitarbeiter Luxus-Haustarifverträge mit üppiger Bezahlung für wenig Arbeit abschließen kann.
Genau, das ist eine Frechheit, was VW normalen Angestellten für Löhne zahlt......Gehts Ihnen eigentlich noch ganz gut??? Überall beschweren sich die Menschen, dass die Unternehmen zu niedrige Löhne zahlen, aber zu viel darfs dann auch nicht sein. Kennen Sie überhaupt den Tarifvertrag, oder wollen Sie nur mal ein bisschen Halbwissen absondern? Oder sind Sie einfach neidisch, weil Ihr Unternehmen Ihrer Meinung nach zu wenig zahlt? Ich wette, wenn Sie bei VW wären, würden Sie den Tarifvertrag mit Kusshand annehmen. Mann oh mann, manchmal frage ich mich, was das für Leute sind, die hier ihren wirren Gedanken freien Lauf lassen...
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