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07. Februar 2019, 06:59 Uhr

Vorständin Werner

Dieselskandal hat VW bisher 28 Milliarden Euro gekostet

Die Abgasaffäre hat für VW kostspielige Folgen. Bis jetzt geht der Konzern von 28 Milliarden Euro aus. Für Kunden-Klagen sieht der Autohersteller allerdings keine Rechtsgrundlage.

Für den Autohersteller Volkswagen haben sich die Kosten für den Dieselskandal bisher auf 28 Milliarden Euro summiert. Das sagte VW-Vorständin Hiltrud Werner dem "Handelsblatt".

Allein die Anwaltskosten hätten inzwischen "einen hohen dreistelligen Millionenbetrag" betragen. Sie rechne auch für 2019 mit "einem für unsere Juristen und die von uns mandatierten Kanzleien arbeitsreichen Jahr". Werner ist seit Februar 2017 für Recht und Integrität im Vorstand von Volkswagen zuständig.

VW hatte im September 2015 nach Ermittlungen von US-Behörden eingeräumt, weltweit in rund elf Millionen Dieselfahrzeugen eine illegale Software eingesetzt zu haben. Diese drückte den Schadstoffausstoß bei Emissionstests, damit dieser niedriger erschien.

VW sieht keine Rechtsgrundlage für Schadensersatz

In Deutschland wollen inzwischen Hunderttausende vom Abgasskandal betroffene Dieselbesitzer Schadensersatz fordern und sich deshalb einer Musterfeststellungsklage gegen den Konzern anschließen. Mit der Klage wollen der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) und der ADAC klären, ob Kunden mit betroffenen Fahrzeugen der Marken VW, Audi, Skoda und Seat Schadensersatzansprüche haben.

"Für Kunden-Klagen gibt es aus unserer Sicht keine Rechtsgrundlage", sagte Werner jetzt im "Handelsblatt". "Nach unserer Auffassung haben die Kunden weder Verluste noch Schäden erlitten. Die Fahrzeuge sind sicher und fahrbereit."

brt/AFP

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