Zukunft der Mobilität VW und Ford weiten Allianz aus

Elektro- und Roboterautos bedrohen die klassischen Geschäftsmodelle in der Autoindustrie. Volkswagen und Ford wollen bei der Umstellung ihre Kräfte bündeln.

Ford-Chef Hackett, VW-Chef Diess (im Januar)
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Ford-Chef Hackett, VW-Chef Diess (im Januar)


Volkswagen und Ford wollen künftig bei Elektrofahrzeugen und Roboterautos intensiv zusammenarbeiten. Das gaben VW-Konzernchef Herbert Diess und Ford-Chef Jim Hackett bekannt.

Im Rahmen der erweiterten Allianz wird VW sich an Fords Tochter Argo AI für selbstfahrende Autos beteiligen. Die Amerikaner wollen im Gegenzug Hunderttausende Fahrzeuge für den europäischen Markt auf der E-Auto-Plattform MEB von VW fertigen.

Konkret werde Volkswagen 2,6 Milliarden Dollar in Argo AI investieren, teilten die Unternehmen mit. Der Betrag ergibt sich aus einer Milliarde Dollar an Finanzmitteln, zudem bringt VW seine eigene Sparte AID für autonomes Fahren ein, die 200 Mitarbeiter hat und mit 1,6 Milliarden bewertet wird. AIDs bisheriger Sitz in München soll künftig als Europazentrale von Argo AI dienen.

Ford und VW werden durch den Deal, bei dem Argo AI insgesamt mit sieben Milliarden Dollar bewertet wird, in Zukunft gemeinsam und zu gleichen Teilen eine deutliche Mehrheit an der Tochter halten.

ssu/dpa



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dirkcoe 12.07.2019
1. Eine richtige Entscheidung
Elektroautos - selbstfahrend oder nicht - haben keine Markenidentität mehr, nur das Design ist etwas anders. Akkus kaufen alle bei den gleichen Herstellern, die Elektronik auch - und so ein Motörchen schraubt jede Feldschmiede zusammen. Also wozu noch getrennt entwickeln, wenn der Rahmen der Freiräume eh immer enger wird? Vermutlich werden auch die Hersteller weniger. Wozu in verschiedenen Marken praktisch das Gleiche bauen?
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