Angst vor Käuferboykott Walmart knickt vor Trump-Anhängern ein

Mit dem Slogan "Impeach 45" auf T-Shirts hat Walmart den Zorn von Anhängern Donald Trumps erregt. Der Aufdruck ruft zum Sturz des 45. Präsidenten auf. Nun hat der US-Handelskonzern die Kleidung aus dem Verkauf gezogen.
Foto: ERIK S. LESSER/ EPA-EFE/ REX/ Shutterstock

Anhänger von Donald Trump haben mit ihren heftigen Protesten die Einzelhandelskette Walmart zum Einknicken gebracht. Das Unternehmen entfernte T-Shirts und andere Kleidung mit einem umstrittenen Slogan aus seinem Angebot. Die Artikel mit dem Aufdruck "Impeach 45" ("Stürzt 45") würden nicht mehr verkauft und tauchten auch nicht mehr auf den Internetseiten des Unternehmens auf, sagte ein Sprecher. Der Slogan ist ein Schlachtruf der Gegner von Donald Trump, dem 45. US-Präsidenten.

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Die Kleidung hatte für heftige Kritik gesorgt. Walmart habe zwar das Recht, T-Shirts mit der Aufschrift "Impeach 45" zu verkaufen, Konsumenten hätten jedoch ebenso das Recht, das Unternehmen deswegen zu boykottieren, twitterte der Vorsitzende der Organisation Students for Trump, Ryan Fournier. "Das ist das Schöne am Kapitalismus." Sein Tweet mit dem Hashtag #BoycottWalmart erhielt reichlich Zuspruch.

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Walmart wies die Schuld von sich. Es handle sich bei den T-Shirts und Babysachen nicht um Artikel, die direkt von dem Unternehmen verkauft würden, sondern von Drittanbietern, hieß es. Die Ware sei aber entfernt worden, und zudem würden die internen Leitlinien überprüft.

Das kam im Trump-Lager gut an. Es gebe keinen Grund, die Supermarktkette zu boykottieren, schrieb Trumps Kampagnenchef Brad Parscale auf Twitter. Walmart habe ihm versichert, dass die Artikel so schnell wie möglich verschwinden würden. "Sie haben es nicht mit Absicht gemacht. Danke @Walmart, dass ihr richtig entschieden habt!"

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Pikantes Detail: Via Twitter wiesen etliche Leute darauf hin, dass Walmart gleichwohl weiterhin Artikel mit Trumps Slogan "Make America Great Again" im Angebot behält.

mmq/AFP
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