Kampf gegen Armut und Krankheiten Warren Buffett spendet drei Milliarden Dollar

Investorenlegende Warren Buffett spendet erneut eine Riesensumme für den Kampf gegen Armut, Krankheiten und Bildungsmangel. Seit 2006 hat er bereits mehr als 27 Milliarden Dollar dafür ausgegeben.

Warren Buffett
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Die US-Investorenlegende Warren Buffett hat Aktien im Wert von 3,17 Milliarden Dollar an die Stiftung von Microsoft-Gründer Bill Gates und dessen Frau Melinda sowie an vier Wohltätigkeitsorganisationen seiner eigenen Familie gestiftet. Es handelt sich um Anteilsscheine an Buffetts Investmentgesellschaft Berkshire Hathaway, wie diese am Montag mitteilte. 2,42 Milliarden Dollar gehen an die Gates-Stiftung, die sich für die Bekämpfung von Krankheiten, Armut und Bildungsmangel einsetzt.

Der 86-jährige Buffett hält noch 17 Prozent an Berkshire. Seit 2006 hat er an die fünf Organisationen insgesamt 27,54 Milliarden Dollar gespendet, davon 21,9 Milliarden an die Gates-Stiftung.

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"Forbes"-Liste: Das sind die reichsten Menschen der Welt

Der "Forbes"-Liste zufolge bleibt Buffett der viertreichste Mensch der Welt - auch nach seiner aktuellen Spende. Davor hatte das Magazin sein Nettovermögen auf 76,3 Milliarden Dollar geschätzt. Vor ihm lagen sein Freund Gates mit 89,4 Milliarden, Amazon-Gründer Jeff Bezos mit 84,8 Milliarden und der spanische Handelsmagnat Amancio Ortega mit 81,8 Milliarden Dollar.

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spon_3511963 11.07.2017
1. ich denke das ist nur Selbstverständlich
denn er ist auf Kosten der Armen reich geworden. jetzt überlegt mal wie das gemeint ist.
dedude 11.07.2017
2. Wie kann eine Person soviel Kapital anhäufen
Es ist sehr löblich was Dieser Mann tut. Andererseits ist es leicht, 3 Milliarden zu spenden, wenn ein Vielfaches noch immer übrig bleibt. Die ungerechte Verteilung des Besitzes ist offenbar grenzenlos
syt 11.07.2017
3. Dies ist sehr,sehr nett
wenn reiche,einenTeil ihres Vermögens,spenden.Danke !
Blendy 11.07.2017
4. #1
Das ist natürlich völlig richtig! Trotzdem gibt es natürlich wenige, die tatsächlich Geld aus diesem erbeuteten Reichtum zurück geben an die Armen. Desweiteren sollte man dieses ganze Charity-/Spenden-/Stiftungen-Ding mal ein bisschen durchleuchten, bevor sich weitere Jahre die Bonzen damit prahlen und der Schwindel erst Jahre später durch irgendwelche Panama-Papers etc. aufgedeckt wird . Die Spenden gehen wie auch hier eben oft an Stiftungen, wo sie erstmal drin sind ... so, da sparen sie nun erstmal Steuern (Herr Buffet ist ja auch nicht mehr der jüngste..) und das Vermögen muss ja "verwaltet" werden. Und irgendwann dann fließt vielleicht mal Geld weiter, natürlich über Firmen, wo natürlich auch nochmal was hängen bleibt und versickert ... naja, nachvollziehen lassen sich Geldströme spätestens hier nicht mehr... ist ja auch in Deutschland so mit seinen ganzen "Familien-"Stiftungen.
Kleptokratie100 11.07.2017
5. Sinnlos
Was nützt es den Armen, wenn sich das Geld von W. Buffett in der Stiftung von Bill und Melinda Gates befindet? Nichts gutes: http://www.globaljustice.org.uk/sites/default/files/files/resources/gjn_gates_report_june_2016_web_final_version_2.pdf Keiner von den sog. Philanhropen unternimmt etwas gegen die Ursachen der Armut - weil sie davon schließlich profitieren!
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