Umsatzboom Grillhersteller Weber will an die Börse

Bekannt wurde die Firma durch die Erfindung des Kugelgrills: Der US-Grillhersteller Weber plant den Gang an die New Yorker Börse. Die entsprechenden Unterlagen sind bereits eingereicht.
Grill von Weber: Gutes Geschäft in Coronapandemie

Grill von Weber: Gutes Geschäft in Coronapandemie

Foto: Hermann J. Knippertz / imago images

Die Coronapandemie scheint dem Grillhersteller Weber ein besonders gutes Geschäft beschert zu haben: Im zweiten Halbjahr des Geschäftsjahrs 2020/2021 – das bis Ende März dauerte – ist der Umsatz des US-Konzerns um 62 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum gewachsen. Nun wagt Weber den Gang an die New Yorker Börse. Dort hat das Unternehmen die Notierung seiner Aktien unter dem Tickersymbol »WEBR« beantragt.

Der Zulassungsantrag für das Debüt an der Wall Street sei bereits bei der zuständigen Aufsichtsbehörde eingereicht worden, teilte der Hersteller  von Gas-, Holzkohle- und Elektrogrills mit. Die Traditionsfirma mit Sitz in Palatine im US-Bundesstaat Illinois verfügt nach einer Frost&Sullivan-Studie über einen Marktanteil von 23 Prozent in den Vereinigten Staaten und von 24 Prozent weltweit. Bekannt ist Weber besonders für den vom Firmengründer George Stephen Sr. vor rund 70 Jahren erfundenen Kugelgrill »Weber Kettle«.

fdi/Reuters
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