Wegen des Ukrainekriegs McDonald's gibt Russlandgeschäft auf

Die US-Fast-Food-Kette McDonald's zieht sich komplett aus Russland zurück. Geschäfte dort seien mit den Unternehmenswerten nicht mehr vereinbar, heißt es.
McDonald's-Filiale in Moskau

McDonald's-Filiale in Moskau

Foto: AFP

Die US-Fast-Food-Kette McDonald's gibt infolge des russischen Krieges gegen die Ukraine ihr Geschäft in Russland auf. Nach über 30 Jahren in dem Land will McDonald's die Filialen an einen russischen Käufer verkaufen, teilt der Konzern mit. Das Unternehmen sei zu dem Schluss gekommen, dass das Eigentum an den russischen Aktivitäten nicht mehr haltbar und auch nicht mehr im Sinne der Unternehmenswerte sei.

Bereits am 8. März hatte der Konzern angekündigt, die Restaurants im Land vorübergehend zu schließen. Die Markensymbole soll der neue Besitzer der Restaurants nicht weiter nutzen können. Für den Rückzug aus Russland wird McDonald's nach eigenen Angaben Sonderkosten in Höhe von 1,2 bis 1,4 Milliarden Dollar verbuchen, unter anderem für Abschreibungen und Fremdwährungsverluste.

ssu/dpa
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