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Ohne Auto Audi streicht Außendienstlern den Dienstwagen

Beim Autobauer aus Ingolstadt müssen die Vertriebler bald auf ihren Dienstwagen verzichten: Der Kontakt ließe sich auch digital halten, so die Begründung – die Vertragshändler wettern.
Audi-Limousinen beim Händler

Audi-Limousinen beim Händler

Foto: D. Kerlekin / snowfieldphotography / IMAGO

Beim Autohersteller Audi müssen die Außendienstmitarbeiter künftig auf den eigenen Dienstwagen verzichten. Stattdessen sollen die Vertriebler die Vertragshändler hauptsächlich digital betreuen: Viele Aufgaben erforderten keine physische Präsenz mehr, sondern könnten digital oder virtuell gelöst werden, sagte eine Audi-Sprecherin der »Automobilwoche«.

Für notwendige Besuche beim Handel könnten die Mitarbeiter weiterhin auf einen »Fahrzeugpool« zurückgreifen.

Ein Händler, der nicht mit Namen zitiert werden wollte, sagte der »Automobilwoche«, der Erfolg der Marke habe in der Vergangenheit auch auf dem Vertrauensverhältnis zwischen Außendienst und Händlern beruht, das durch den intensiven persönlichen Kontakt entstanden sei. Es sei ein »Tiefpunkt« erreicht, wenn ein Autohersteller seinem Außendienst die Dienstwagen streiche, sagte ein anderer Händler der Zeitung.

Ob die neue Regelung auch für andere Töchter des Volkswagen -Konzerns gilt, blieb zunächst unklar.

sbo/afp

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