Vorwürfe gegen E-Auto-Hersteller Weitere Tesla-Mitarbeiterin klagt wegen sexueller Belästigung

In den USA geht eine Arbeiterin von Tesla gegen den Elektroautopionier vor. Sie sei vom Vorgesetzten umarmt oder massiert worden, wirft sie dem Unternehmen in einer Klage vor. Da ist sie nicht die einzige.
Mitarbeiterin im US-Werk Fremont: Vorwürfe in Folge

Mitarbeiterin im US-Werk Fremont: Vorwürfe in Folge

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STEPHEN LAM/ REUTERS

Der US-Elektroautopionier Tesla wird zum zweiten Mal in weniger als einem Monat von einer Mitarbeiterin wegen sexueller Belästigung verklagt. In beiden Klagen wird eine »feindliche Arbeitsumgebung« Frauen gegenüber im US-Werk kritisiert. Eine Bandarbeiterin warf Tesla-Managern laut Gerichtsunterlagen vom Mittwoch »fortwährende und allgegenwärtige« Belästigung vor. So habe sie ihr Vorgesetzter umarmt oder massiert, während er zugleich geschmacklose Bemerkungen gemacht habe.

Nachdem sie sich bei der Personalabteilung beschwert habe, sei sie nun Vergeltung ausgesetzt, beklagt die Mitarbeiterin. Tesla und anderen Beschuldigten sei es nicht gelungen, gegen die sexuelle Belästigung und die Vergeltung vorzugehen.

Tesla antwortete zunächst nicht auf eine schriftliche Bitte um Stellungnahme. Das Unternehmen, das von Elon Musk geführt wird, verfügt nicht über eine Presseabteilung.

Erst am 18. November war eine andere Tesla-Mitarbeiterin gerichtlich gegen das Unternehmen vorgegangen und hatte dabei sexuelle Belästigung am Hauptwerk in Fremont in Kalifornien beklagt.

Im Oktober hatte wiederum ein schwarzer ehemaliger Vertragsarbeiter 137 Millionen Dollar Schadensersatz wegen Rassismus am Arbeitsplatz zugesprochen bekommen.

kig/Reuters
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