Foto: Lino Mirgeler / DPA; Mint Images / imago images; Leopold Fiala; Christoph Stache / AFP; Max Heber / DER SPIEGEL

Auf den Spuren des Jahrhundertbetrugs World of Wirecard

Von A wie Aschheim bis Z wie zahlungsunfähig: Wir nehmen Sie mit auf eine Reise zu den Protagonisten und Tatorten im Fall Wirecard – und erklären die Zusammenhänge.

Pornofilmchen, Onlinezocken: Bezahlpflichtiges Internetamusement findet zur Jahrtausendwende hauptsächlich in wenig beleuchteten Bereichen statt. Abgewickelt werden müssen die Zahlungen, meist per Kreditkarte, trotzdem. Die neue Wire Card AG, so damals die Schriftweise, bietet ihre Dienste an. Schnell hat das Unternehmen ein Schmuddelimage; das Management schickt Kritikern schon mal einen Boxpromoter vorbei.

Dank des Onlinehandel-Booms erfindet sich Wirecard einige Jahre später scheinbar neu und gibt sich seriös. Pornos, Gambling? No more! Vom Münchner Vorort Aschheim aus entwickelt sich eine sagenhafte Wachstumsstory, auch dank vieler Zukäufe im Onlineshopping-verrückten Asien.

Ob beim Höhenrausch Bilanzdoping im Spiel ist, fragt kaum einer. Im September 2018 ist das Glück von CEO Markus Braun und seinem Spiritus Rector Jan Marsalek perfekt: Wirecard steigt in den Dax auf. Visionär, Milliardär, legendär: Braun wird von servilen Medien und renditegeilen Investoren gefeiert, in Berlin knüpft er politische Kontakte. Alles scheint rosarot. Alle mittlerweile gegen ihn erhobenen Vorwürfe weist Braun zurück, derzeit erzählt er der Staatsanwaltschaft seine Sicht der Dinge. Marsalek ist verschwunden, sein Anwalt äußert sich nicht.

Unsere »Reise um die Welt« beginnt in einem unscheinbaren Münchner Vorort, wo alles begann – und schließlich alles endete.

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