Zehntausende neue Jobs VW soll Personal-Offensive in China planen

Volkswagen setzt auf aggressives Wachstum - auch beim Personal: Laut "Automobilwoche" will der Konzern weltweit 40.000 neue Jobs schaffen - den Großteil davon in China.

VW-Autostadt in Wolfsburg: Jagd auf Toyota
DDP

VW-Autostadt in Wolfsburg: Jagd auf Toyota


Frankfurt am Main - Volkswagen Chart zeigen will offenbar sein Personal aufstocken: Die Zahl der VW-Mitarbeiter werde bis 2018 von 250.000 auf 290.000 Mitarbeiter steigen, berichtet die Branchenzeitschrift "Automobilwoche" unter Berufung auf ein Schreiben an Führungskräfte.

Den größten Zuwachs werde es mit 35.000 Menschen in China geben. In der Produktion werde der Personalaufbau bei Volkswagen mehr als 21.000 Mitarbeiter umfassen, darunter 400 Manager und 5000 Ingenieure. Im Vertrieb seien 4700 neue Stellen geplant.

Nach einer Prognose des Personalressorts müssten "allein in der Marke Volkswagen 60.000 Mitarbeiter ersetzt werden, die in den nächsten acht Jahren das Unternehmen verlassen werden". Da gleichzeitig die Komplexität wachse, komme es darauf an, "die benötigten Qualifikationen zur rechten Zeit am richtigen Ort verfügbar zu haben".

Volkswagen hat es sich zum Ziel gesetzt, bis 2018 den japanischen Konkurrenten Toyota als Weltmarktführer abzulösen.

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VW vs. GM vs. Toyota: Autokonzerne im Vergleich

ssu/dapd/Reuters



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stanis laus 06.02.2011
1. Beispiel
Die US-amerikanische Computerindustrie macht das längst so. Foxconn ist ein grosser Hersteller in China, bei denen die US-Unternehmen (Apple, Hewlett-Packard, Dell) die PC´s zusammenschrauben lassen. Diese Unternehmen will 2011 alleine 300.000 (!) neue Mitarbeiter einstellen und kommt dann über die Millionengrenze an Beschäftigten weltweit. Lenovo hat die PC-Sparte von IBM aufgekauft. Da fällt man fast vom Stuhl, wenn man diese Dimensionen sich vorstellt. China hat alleine 3 mal mehr Konsumenten als ganz Europa. Europa ist längst abgehängt und weiss es nicht.
pirx64 06.02.2011
2. Keine in Deutschland
Zitat von sysopVolkswagen setzt auf aggressives Wachstum - auch beim Personal: Laut "Automobilwoche" will der Konzern weltweit 40.000 neue Jobs schaffen - den Großteil davon in China. http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,743841,00.html
"... den Großteil ich China" Sagt doch einfacher "Kein in Deutschland"
t.h.wolff 06.02.2011
3. .
Der Marktfaschismus chinesischer Prägung bietet halt attraktive Chancen, und darum geht es doch. Erinnern wir uns, wer Wolfsburg gegründet hat.
dorfidiot 06.02.2011
4. aber aber
Die China Jobs helfen doch dem Teuschen Export Wunder. Das bringt uns doch weiter gell??? Damit kann die Bundesmutti mal wieder angeben und der Guido kann mal wieder dünnpfiff von sich geben.
mitbestimmender wähler 06.02.2011
5. ja Europa wird nur noch zusammenschrauben in Zukunft
Zitat von stanis lausDie US-amerikanische Computerindustrie macht das längst so. Foxconn ist ein grosser Hersteller in China, bei denen die US-Unternehmen (Apple, Hewlett-Packard, Dell) die PC´s zusammenschrauben lassen. Diese Unternehmen will 2011 alleine 300.000 (!) neue Mitarbeiter einstellen und kommt dann über die Millionengrenze an Beschäftigten weltweit. Lenovo hat die PC-Sparte von IBM aufgekauft. Da fällt man fast vom Stuhl, wenn man diese Dimensionen sich vorstellt. China hat alleine 3 mal mehr Konsumenten als ganz Europa. Europa ist längst abgehängt und weiss es nicht.
Nun die meisten VW ler werden ausgelagert tätig sein bei den Autoherstellern FAW, SAIC und BYD (E-Antriebe) wie es Heute schon der Fall ist und leider wegen Rückständigkeit in der Technologie vom E-Antrieben erforderlich ist um nicht den Anschluss vollends in Asien zu verlieren. VW und Andere bauen ja in den Hallen der Konkurrenz, VW kann somit gut von Chinas Marken abkupfern ; ) FAW (china)- baut FAW, Hoqgi, Xiali, Deutz, VW, Audi, Daihatsu und Mazda. SAIC (china)- baut VW, GM. Brilliance( china)- baut Brilliance, Zhonghua, JinBel und BMW. BAW (china)- baut BAW, Chrysler und Mercedes. BYD (china)- baut BYD, E-Mercedes und Akkus E-VW. BAIC (china)- baut BAIC, Mercedes, Mitsubishi; Hyundai. GEELY (china)- baut Geely, Volvo und Emgrand. Wie man ja schon bei der Airbus 320 Fremd-Produktion in China sieht geht es meist nicht lange bis eine Tochterfirma des Produktionsbetriebs ein Konkurrenz Model auf den Markt wirft. Wird in der Autoproduktion nicht anders geschehen bei diesen Produktionsbetrieben die zbs schon 10 Jahre 5er produziert haben und in der Antriebstechnik teilweise führender sind........... Da kommt dann sicher keine Kutsche vom Band, da habt ihr zu lange über Billigschrott aus China gelächelt und ward euch nie bewusst was auf dem Kleber fast überall hinten auf einem gerät der Vorzeigegeneration bei Elektronik steht.
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