Urteil Fleischgroßhändler darf "Schweini" nicht verwursten

Erfolg für Bastian Schweinsteiger: Der Fußballprofi muss seinen Spitznamen "Schweini" nicht verwursten lassen. Das entschied das Landgericht München. Ein Fleischgroßhändler hatte Grillwurst unter dem Markennamen "Schweini" vertreiben wollen.


München - Nun muss der Großhändler die von ihm eingetragene Marke "Schweini" beim Deutschen Patent- und Markenamt löschen lassen.

Schweinsteiger (links): Geschützte Marke
DPA

Schweinsteiger (links): Geschützte Marke

Das geht aus einem Urteil des Landgerichts München I von heute hervor. Der Fleischhändler hätte seine Marke nur mit Zustimmung des FC-Bayern-Stars anpreisen dürfen, erklärte das Gericht.

Geklagt hatte der Fußballspieler, nachdem der Händler in seinem Augsburger Betrieb unter der Bezeichnung "Schweini" Grillwürste vertreiben wollte. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. (AZ: 4 HK O 12806/06)

wal/dpa-AFX



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