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02. Februar 2005, 09:55 Uhr

US-Automarkt

BMW und Chrysler legen zu

Der Münchener Autobauer BMW ist mit einem kräftigen Absatzplus in den USA in das Jahr gestartet. Der deutsch-amerikanische Autokonzern DaimlerChrysler musste im Januar einen Absatzrückgang hinnehmen.

Detroit - Im Januar habe BMW 22,5 Prozent mehr Autos an Kunden in den USA ausgeliefert als vor einem Jahr, teilte das Unternehmen am Dienstag mit. Der Absatz von DaimlerChrysler ging um ein Prozent zurück. Der Stuttgarter Sportwagenbauer Porsche hat im Januar in Nordamerika ebenfalls einen leichten Absatzrückgang hinnehmen müssen. Der Absatz von Europas größtem Autobauer Volkswagen stieg arbeitstäglich bereinigt um vier Prozent. Der Januar 2005 hatte mit 24 Arbeitstagen zwei Arbeitstage weniger als der Januar vergangenen Jahres.

Unter den großen drei US-Autobauern glänzte im Januar die US-Konzerntochter Chrysler von DaimlerChrysler. Im abgelaufenen Monat steigerte Chrysler den Absatz arbeitstäglich bereinigt um neun Prozent. Der weltgrößte Autobauer General Motors konnte auf seinem Heimatmarkt die Verkaufszahlen um ein Prozent steigern. Der Rivale Ford verzeichnete einen Absatzrückgang von 5,4 Prozent. Damit legte Ford den achten Monat in Folge rückläufige Verkaufszahlen vor.

Insgesamt rückläufig war auf dem US-Markt die Nachfrage nach Geländewagen. Sowohl Ford als auch GM verkauften weniger Geländewagen. Bei Porsche brach der Absatz des Cayennes sogar um 22 Prozent ein.

Schnelle Flitzer gefragt

BMW habe im Januar insgesamt 19.764 BMW und Minis verkauft, teilte BMW mit. Allein von der Konzernmarke BMW seien 16.847 Wagen verkauft worden, ein Plus von 25,9 Prozent.

Porsche lieferte im Auftaktmonat 2281 Fahrzeuge an Kunden aus. Dabei hätten die Verkäufe der Sportwagenmodelle zum Teil deutlich zugenommen. Vom 911er seien 638 Fahrzeuge ausgeliefert worden, sechs Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Ein guter Einstieg sei dem gerade erneuerten Boxster gelungen. Dessen Absatz habe sich um 86 Prozent auf 492 Einheiten erhöht, teilte Porsche mit. Bei der Kernmarke Mercedes von DaimlerChrysler verringerten sich die Verkäufe um 20 Prozent.

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