US-Markt Mercedes hängt Konkurrenz ab

Porsche Flop, Mercedes Top: Die Daimler-Tochter konnte im Februar ihren Absatz in den USA im Vergleich zum Vorjahresmonat um über sieben Prozent steigern. Der Verkauf der Porsche-Sportwagen brach hingegen ein - nur der Geländewagen verkaufte sich gut.


Detroit/Stuttgart - Mercedes verkauft sich nicht nur in den USA gut - weltweit hat die Daimler Chart zeigen-Tochter im Februar 13 Prozent mehr Fahrzeuge abgesetzt als im entsprechenden Vorjahresmonat. Vor allem das Geschäft mit der C-Klasse boomt: Weltweit setzte Daimler 29.000 Limousinen und T-Modelle ab. Damit hätten sich die Verkäufe im Vergleich zum Vorjahr mehr als verdoppelt, teilte der Konzern mit. In Deutschland legten die Auslieferungen um 22 Prozent auf 23.100 Autos zu.

Mercedes-Stern: C-Klasse boomt
DPA

Mercedes-Stern: C-Klasse boomt

Vor allem der Absatz in den USA wurde von der C-Klasse getragen. Die Verkäufe dieses Modells stiegen um 50 Prozent auf 5781 Neuwagen an. Die M-Klasse wurde vor der E-Klasse zweitwichtigstes Modell in den USA. Dort steigerte die Daimler-Tochter ihren Absatz im Februar um weitere sieben Prozent auf die neue Bestmarke von 18.600 Autos. Ein Jahr zuvor hatte der Stuttgarter Autobauer auf dem schwachen US-Markt gegen den Trend bereits um über zwei Prozent zulegt.

Auch Volkswagen Chart zeigen konnte seinen Absatz in den Staaten steigern: Insgesamt verkauften die Wolfsburger mit 1,2 Prozent mehr Autos als im Februar 2007. Die beiden wichtigsten Modelle Jetta und Passat verbuchten leichte Zuwächse. Kräftig zulegen konnte das Cabrio Eos mit einem Plus von 33 Prozent. Der Rabbit, die Basisversion des Golf in den USA, steigerte seinen Absatz um fast 28 Prozent auf 1824 Neuwagen. Beim Touareg brach der Absatz dagegen ein: Der Geländewagen verlor 17,8 Prozent und verkaufte sich 759 Mal.

Porsche Chart zeigen konnte seinen Absatz beim Konkurrenzmodell Cayenne hingegen auf 812 Neuwagen verdoppeln. Ansonsten verzeichnete der Sportwagenbauer einen Verkaufsrückgang um elf Prozent. Der 911er und der Boxster verkauften sich schlecht: Ihr Absatz ging um 42 beziehungsweise 34 Prozent zurück.

Auch BMW Chart zeigen musste im Februar 2007 einen Rückgang hinnehmen - allerdings nur leicht um 1,8 Prozent. Der Absatz der Marke BMW gab um 6,7 Prozent auf 20.775 Fahrzeuge nach, die Verkäufe der Marke Mini stiegen dagegen um über 44 Prozent auf 3415 Fahrzeuge an.

Im Vergleich zur ausländischen Konkurrenz stehen die deutschen Autobauer aber insgesamt gut da: Die US-Platzhirsche General Motors Chart zeigen (GM) und Ford Chart zeigen verkauften im Februar deutlich weniger Autos. Bei GM fiel der Absatz um 13 Prozent, bei Ford lag das Minus bei 6,9 Prozent. Ähnlich schlecht fiel das Ergebnis von Toyota Chart zeigen aus: Der Japaner meldete einen Rückgang um 6,6 Prozent.

sil/dpa/AP



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