US-Markt VW erleidet heftigen Absatz-Einbruch

Der Autobauer Volkswagen hat beim Absatz in den USA einen herben Rückschlag hinnehmen müssen. Die Verkaufszahlen schrumpften binnen Jahresfrist um 28,1 Prozent. Auch bei BMW entwickelte der US-Absatz zum Teil rückläufig.


VW Passat: Absatz-Einbruch in den USA

VW Passat: Absatz-Einbruch in den USA

Auburn/Woodcliff Lake - Im April seien nur 18.458 Fahrzeuge verkauft worden, teilte VW am Dienstagabend in Auburn Hills mit. Alle wichtigen Modelle der Wolfsburger verkauften sich demnach wesentlich schlechter als im Vorjahresmonat. Beim Jetta ging der Absatz um 6,6 Prozent auf 7498 Autos zurück, beim Passat sogar um 54,4 Prozent auf 3408.

Der Geländewagen Touareg büßte 34,9 Prozent auf 1410 Fahrzeuge ein. Von der Luxuslimousine Phaeton verkaufte VW zwischen Januar und März nur noch 61 Stück.

Auch der Münchener Autobauer BMW hat im April in den USA weniger Autos verkauft, bei ihm waren es fünf Prozent. Schon im März waren die Verkaufszahlen in den USA um fünf Prozent zurückgegangen.

Von Autos der Marke BMW verkauften die Bayern mit 21.072 Stück zehn Prozent weniger, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Der Mini traf dagegen mit einem Plus von 31 Prozent auf 4310 verkaufte Autos erneut auf stärkere Nachfrage. Insgesamt betrug der Absatz 25.382 Pkw. Im Vormonat hatten noch 44 Prozent mehr Minis die Verkaufsräume verlassen, während der Absatz der Luxusmarke BMW um elf Prozent rückläufig gewesen war.



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