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Schleppende Auszahlung von Staatshilfen Intel verzögert Bau neuer Fabrik in den USA

Rund um den Globus baut der Chipriese Intel neue Fabriken. Laut einem Zeitungsbericht dauert es mit einer Anlage in Ohio nun jedoch ein Jahr länger. Sorgen um den Standort Magdeburg versucht der Konzern zu zerstreuen.
Intel-Logo und ein Motherboard eines Computers: Aktie verliert

Intel-Logo und ein Motherboard eines Computers: Aktie verliert

Foto: Dado Ruvic / REUTERS

Der Chiphersteller Intel zögert offenbar den Bau einer neuen Fabrik in den USA hinaus und verweist darauf, dass die Branchenkonjunktur trübe sei. Einem Zeitungsbericht zufolge soll die 20 Milliarden Dollar teure Produktionsstätte nicht wie geplant im kommenden Jahr, sondern erst 2026 ihren Betrieb aufnehmen.

Das schreibt das »Wall Street Journal« . Ein weiterer Grund für die Verzögerungen ist demnach die schleppende Auszahlung staatlicher Hilfen.

Magdeburger Neubau »im Plan«

»Wir sind fest entschlossen, das Projekt fertig zu stellen, und die Bauarbeiten gehen weiter«, teilte Intel mit. Allerdings gebe es bei Großprojekten häufiger Änderungen in den Zeitabläufen. Die in Frankfurt am Main notierten Titel des US-Halbleiterkonzerns fielen am Freitag um zwei Prozent.

Wegen einer schwachen Nachfrage nach klassischen Prozessoren für PCs und Rechenzentren hatte der Halbleiterhersteller vor einigen Tagen einen enttäuschenden Ausblick geliefert. Dennoch plant das Unternehmen bislang den Aus- und Neubau von Fabriken in aller Welt für umgerechnet mehrere Dutzend Milliarden Euro.

Eine davon soll für 30 Milliarden Euro in Magdeburg entstehen. Die Deutschland-Sprecherin von Intel betonte, dass dieses Projekt weiterhin im Plan sei.

mamk/Reuters

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