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Veba übernimmt Hüls-Chemie

aus DER SPIEGEL 52/1977

Ein Jahr lang verhandelte Veba-Chef Rudolf von Bennigsen-Foerder mit Bayer-General Herbert Grünewald um die Übernahme des 43,65-Prozent-Bayer-Anteils an den Chemischen Werken Hüls. Diesen Montag soll der Veba-Aufsichtsrat über das 700-Millionen-Geschäft entscheiden, das die Veba, bislang ebenfalls mit 43,65 Prozent an Hüls beteiligt, zum Alleinherr von Bennigsen-Foerder

scher macht. Der Kaufpreis könnte sich um einige Millionen reduzieren, falls die Räte die von Bayer und Hüls gemeinsam kontrollierte Kautschuk-Tochter Bunawerke Hüls ganz Bayer überlassen. Von Bennigsen plant mit der Hüls-Gruppe (Umsatz 1976: rund 2,7 Milliarden Mark) ein starkes Chemie-Kombinat und will später Norwegens Staatskonzern Statoil beteiligen, der über große Ölquellen in der Nordsee verfügt.

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