Folgen der Coronakrise Freiberufler fürchten großes Jobsterben

Mit den Lockerungen der Coronaregeln hat sich auch die Auftragslage von Soloselbstständigen und Freiberuflern verbessert. An vielen jedoch geht der Aufschwung vorbei – ihr Verband erwartet einen Jobkahlschlag.
Protestierende Freiberufler: Jedem Fünften geht es schlechter

Protestierende Freiberufler: Jedem Fünften geht es schlechter

Foto: snapshot-photography/F.Boillot/ imago images/snapshot

Freiberufler fürchten einer Umfrage zufolge in den kommenden Monaten infolge der Coronapandemie einen drastischen Job-Abbau. Mindestens 130.000 Arbeitsplätze seien im kommenden halben Jahr bedroht, berichteten die Zeitungen der Funke Mediengruppe unter Berufung auf eine Erhebung des Instituts für Freie Berufe im Auftrag des Bundesverbands der Freien Berufe.

Für jeden fünften Freiberufler sei die wirtschaftliche Lage im Vergleich zum Vorjahr noch schlechter geworden, hieß es. Das gelte besonders für die freien Kulturberufe, soloselbstständige Freiberufler, kleine Freiberufler-Einheiten mit bis zu fünf Mitarbeitern und ganz junge Unternehmen, sagte der Präsident des Bundesverbands der Freien Berufe, Wolfgang Ewer, der Zeitungsgruppe. Für jeden vierten Befragten habe sich die Lage im Jahresvergleich hingegen verbessert.

mik/Reuters
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