Verkaufsrenner BMW hat angepeilte Rekordmarke bereits fast erreicht

Bereits zu Anfang des Jahres hatte der Autobauer BMW selbstbewusst verkündet, 2004 einen neuen Absatzrekord aufzustellen. Die Münchener haben den Mund nicht zu voll genommen. Die Rekordmarke haben sie bereits nach elf Monaten fast erreicht.


BMW 3er-Nachfolger: Absatz des aktuellen Modells bricht im November um knapp 29 Prozent ein

BMW 3er-Nachfolger: Absatz des aktuellen Modells bricht im November um knapp 29 Prozent ein

München - Bis Ende November stieg die Zahl der Auslieferungen um 8,6 Prozent auf 1,09 Millionen verkaufte Autos. Im gesamten Vorjahr waren erstmals 1,1 Millionen Fahrzeuge der Marken BMW, Mini und Rolls-Royce ausgeliefert worden. Im Monat November wuchs der Absatz etwas langsamer um 7,3 Prozent auf gut 104.000. Damit sei das Ziel eines Absatzwachstums im Gesamtjahr im hohen einstelligen Prozentbereich in greifbare Nähe gerückt, sagte Vertriebs-Vorstand-Michael Ganal am Mittwoch in München. Bei der Luxusmarke Rolls-Royce sei BMW allerdings noch weit von seinen Zielen entfernt.

Das etwas langsamere Absatzwachstum im November ist vor allem auf den 3er-BMW zurückzuführen. Da im Frühjahr das Nachfolgemodell vorgestellt wird, sank der Absatz im November um knapp 29 Prozent auf 31.746 verkaufte Fahrzeuge. Betrachtet man die Zeitraum über die ersten neun Monaten hinweg, so sank die Zahl der Auslieferungen angesichts des anstehenden Modellwechsels aber nur vergleichsweise moderat um knapp 15 Prozent auf 414.506 Autos. Seit dem Marktstart 1998 wurden so mehr als drei Millionen Fahrzeuge der aktuellen 3er-Reihe verkauft. Damit war er das bisher erfolgreichste Modell bei BMW. Vom neuen 1er, mit dem BMW erstmals in der Kompaktklasse antritt, wurden in den ersten zehn Wochen knapp 27.000 Stück verkauft.

Vom neuen Rolls-Royce Phantom wurden im November 80 Stück verkauft. Damit kommt der Konzern für die ersten elf Monate auf 636 Auslieferungen. Als Jahresziel hatte BMW einen Absatz von 1000 Fahrzeugen anvisiert. Zwar hat der Konzern bereits angedeutet, dass es kein Drama sei, wenn man knapp darunter liege. Offiziell will sich BMW aber weiter nicht von dem Ziel verabschieden.

Erfolgreicher läuft es weiterhin beim Mini. Von dem Kleinwagen wurden bis Ende November 172.576 Stück verkauft. Das waren 4,6 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Knapp jeder zehnte verkaufte Mini ist ein Cabrio.



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