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Verluste am Clyde

aus DER SPIEGEL 42/1972

Britische Werftarbeiter vergällen amerikanischen Managern die Arbeit. Erst im letzten Sommer hatte der US-Konzern Marathon Manufacturing Corp. die Clydebank-Werft des im letzten Jahr in Konkurs geratenen schottischen Werftkonzerns Upper Clyde Shipbuilders übernommen. Jetzt drohte Marathon-Präsident Wayne Harbin, den Werftbetrieb wieder aufzugeben. Der Grund: ständige Querelen mit Betriebsobmännern der Gewerkschaften, die befürchten, die US-Bosse könnten entgegen ihren Zusicherungen bis Ende des Jahres 900 Arbeiter entlassen. Störungen des im August vereinbarten vierjährigen Arbeitsfriedens kosteten die Werft laut Harbin den Verlust möglicher Aufträge im Wert von rund 320 Millionen Mark. Harbin letzte Woche: »Ich bin angewidert.«

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