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Video hilft den Filmproduzenten

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aus DER SPIEGEL 6/1986

Die großen US-Filmgesellschaften machen glänzende Geschäfte, obwohl im letzten Jahr die nordamerikanischen Kinos elf Prozent weniger Karten verkauften. Das Videogeschäft reißt die Film-Unternehmen wieder raus: Es bringt mit 1,5 Milliarden Dollar ebensoviel Geld wie die Lichtspieltheater. Absoluter Spitzenreiter war der Brutal-Film »Rambo«, von dem am ersten Tag 427000 Kassetten geordert wurden. Als wahre Goldgrube erweisen sich vor allem die alten Filme. Auf Video vermarktet werden die frühen Sex-Filme von Russ Meyer ebenso wie biedere Familienfilme. So wurde die Bing-Crosby-Schnulze »White Christmas« aus dem Jahr 1954 im vergangenen Jahr 250000mal verkauft.

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