Vorzeitig Opel-Chef hört 2001 auf

Opel-Chef Robert Hendry will das Unternehmen vorzeitig verlassen. Als Nachfolger ist ein ehemaliger BMW-Manager im Gespräch.


Robert Hendry
DPA

Robert Hendry

Frankfurt am Main - Der Vorstandsvorsitzende von Opel, Robert Hendry, hat dem Aufsichtsrat mitgeteilt, dass er seinen Fünfjahresvertrag nicht erfüllen wird. Spätestens zum Jahresende 2001 wolle er das Unternehmen verlassen, berichtet die "Frankfurter Allgemeine Zeitung".

Hendry habe schon bei seinem Amtsantritt im November 1998 nicht die Absicht gehabt, bis zum Ende durchzuhalten, schreibt das Blatt. Er habe den krisengeschüttelten Automobilhersteller nur widerwillig übernommen und wolle nur so lange bleiben, bis die gröbsten Aufräumarbeiten erledigt sind. Als Nachfolger ist angeblich der ehemalige BMW-Produktionsvorstand Carl-Peter Forster vorgesehen.

Über die Ablösung Hendrys wird seit Monaten spekuliert, das Unternehmen hatte jedoch regelmäßig widersprochen. Ein Opel-Sprecher sagte, zu dem Thema könne er nichts Neues sagen.



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