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VW im Rüstungsgeschäft

aus DER SPIEGEL 6/1977

Mit einem neuen Geländewagen, von dem unlängst die ersten vier Exemplare an die Bundeswehr zur Erprobung ausgeliefert wurden, will der VW-Konzern auch im Rüstungsgeschäft gegen Daimler-Benz bestehen. Beide Firmen hatten weitgehend unter Verwendung von Serienteilen je einen Jeep mit Vierradantrieb entwickelt, der in der Bundeswehr den schon vor Jahren ausgemusterten DKW-Geländewagen Munga ersetzen soll. Volkswagen scheint bei diesem Geschäft im Vorteil. Weil freie Kapazitäten fehlen, wird Daimler seinen Jeep, der auch in einer Zivil-Version erscheinen soll, bei der Steyr-Daimler-Puch AG im neutralen Osterreich montieren lassen. VW verfügt dagegen über genug unausgelastete Kapazitäten, um allen Bundeswehr-Wünschen prompt und im Inland nachkommen zu können.

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