Währungen Harry Potters Besen kostet ein Vermögen

Auch Währungsexperten finden mitunter Beispiele, die ihr als staubtrocken verschrienes Gebiet ein wenig ansprechender erscheinen lassen. Die Währung aus der Welt des Zauberlehrlings Harry Potter zum Beispiel.

Amsterdam - Beim Umrechnen der Galleonen, Sickel und Knuts haben die Experten des Banken- und Wechselstubenkonzerns GWK Travelex zum Beispiel herausgefunden, dass ein Besuch der Zauberschule Hogwarts sehr, sehr teuer wäre. Allein schon die Grundausstattungen für den Zauberlehrling und seine Mitschüler kosten nämlich jeweils rund 2500 Euro. Ein Zauberstab hat demnach einen Preis von 51,73 Euro, die Bücher fürs ganze Schuljahr auf Hogwarts sind dagegen mit 20,86 Euro eher billig, obwohl sie mit beweglichen Bildern und Ledereinbänden recht aufwändig gestaltet sind.

Richtig teuer aber ist das Flug- und Sportgerät der Zauberlehrlinge: 2217 Euro muss für so einen schnellen Besen hingeblättert werden. Nach dem ersten Umrechnungskurs für das von Autorin Joanne K. Rowling für ihre Harry Potter-Serie erfundene Zaubergeld ist eine goldene Galleone» 7,39 Euro wert, ein silberner Sickel 0,43 Euro und ein bronzener Knut knapp 0,02 Euro.

Die GWK Travelex-Experten hatten die Preise anhand der Harry-Potter-Bücher und Interviews mit Rowling errechnet. "Es ist das erste Mal, dass wir uns mit einer Valuta aus einer anderen Welt befasst haben", sagte die Direktorin des Unternehmens, Saskia van Opijnen. "Zaubergeld ist eine sehr robuste Währung, die sich auch auf internationalen Geldmärkten behaupten könnte."

Übrigens könnte es sich Autorin Rowling locker leisten, ihre Kinder nach Hogwarts zu schicken: Sie verdiente bisher mit den Abenteuern von Harry Potter rund 150 Millionen Galleonen.

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