Warnstreik Siemens-Arbeiter kämpfen um ihre Arbeitsplätze

Die Beschäftigten der Siemens Schaltanlagen GmbH in Frankfurt am Main haben am Montagmorgen für eine Stunde ihre Arbeit niedergelegt. Sie protestieren damit gegen den drohenden Verlust ihrer Arbeitsplätze.


Standorte müssen wettbewerbsfähiger werden: Siemens-Zentrale in München
DPA

Standorte müssen wettbewerbsfähiger werden: Siemens-Zentrale in München

Frankfurt am Main - Vor dem Werkstor fanden sich nach Angaben der IG Metall mehr als 400 Arbeiter und Angestellte zu Kundgebungen ein. Sie befürchten Produktionsverlagerungen nach Portugal und an andere deutsche Siemens-Standorte, bei denen die Hälfte der 950 Frankfurter Arbeitsplätze verloren gehen könnten.

Mit Arbeitsplatzverlusten in Frankfurt ist nach Angaben von Siemens-Sprecher Dietrich Biester zu rechnen. Eine Entscheidung werde jedoch frühestens Ende Februar fallen. Restrukturierungen seien notwendig, um den Erhalt des Frankfurter Werks langfristig zu sichern. Dafür müssten die dort gefertigten Mittelspannungsschaltanlagen wettbewerbsfähiger werden. Weder Biester noch Werksleiter Claus Thurau wollten sich am Montag zur Zahl der gefährdeten Arbeitsplätze äußern.



© SPIEGEL ONLINE 2001
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung


TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.