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IMMOBILIEN Warnzeichen in den USA

aus DER SPIEGEL 2/2003

Jamestown, Deutschlands Marktführer im Bereich geschlossener US-Immobilienfonds, glänzte in den vergangenen Jahren mit Barausschüttungen zwischen 7 und 9,5 Prozent - und das weitgehend steuerfrei. Dank einer guten Konjunktur für Büroimmobilien wie für Shopping-Center konnte der Kölner Anbieter etwa die Hälfte seiner Fonds bei einer mittleren Laufzeit von neun Jahren erfolgreich abwickeln. Doch jetzt gibt es erste Anzeichen, dass der Immobilienboom in den USA ausläuft. Bei dem 2001 vertriebenen Fonds Jamestown 22, der 416 Millionen Dollar in einen Büroturm im Finanzdistrikt von Boston investierte, sinkt die Ausschüttung ab 2003 auf 6,5 Prozent. Prospektiert waren 8 Prozent. Hauptmieter in dem Hochhaus waren im Jahr 2001 Finanzfirmen wie Fidelity, Fleet Boston oder CS First Boston, die auch weiterhin eher Leute entlassen und damit weniger Platz brauchen. In 2002 musste Jamestown bei frei werdenden Flächen die Mieten zurücknehmen.

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