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Warum schlechte Audioqualität krank machen kann

Da immer mehr Menschen im Homeoffice arbeiten, setzen sich Ar­beitgeber und Arbeitnehmer mit neuen Tools und Formen der Zu­sam­men­arbeit aus­einander. Ein wichtiger Faktor für Pro­duk­ti­vität und Wohl­be­finden wird dabei häufig nicht berücksichtigt.
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Epos Epos
Foto: EPOS

Jeder kennt das. Nach einem langen Arbeitstag fühlt man sich am Abend müde, ausgelaugt und erschöpft. Die Gründe dafür sind vielfältig: eine Auseinandersetzung mit Kollegen, Meeting-Marathons oder eine zu hohe Arbeitsbelastung. Durch ortsunabhängiges Arbeiten kommt noch eine weitere Ursache für den Frust im Berufsalltag hinzu: Störgeräusche in virtuellen Gesprächen oder in der Arbeitsumgebung beeinflussen zunehmend Arbeitsqualität und Wohlbefinden. Wenn Kinder im Homeoffice spielen, die Bauarbeiter vor der Haustür den Schlagbohrer anwerfen oder die Leitung in der virtuellen Konferenz kontinuierlich knackt, können wir uns schlechter konzentrieren und leiden unter emotionalem Stress sowie anderen psychischen Belastungen.

Für viele Berufstätige sind diese Belastungen der neuen Arbeitswelt bereits spürbar: In einer Studie aus dem Jahr 2020 von Premium-Audiohersteller EPOS gaben 95 % der Befragten an, dass ihre Konzentration und Effizienz am Arbeitsplatz durch unzureichende Audioqualität in Meetings und Konferenzen leide. In Zahlen ausgedrückt entspricht das pro Arbeitnehmer einer verlorenen Arbeitszeit von 29 Minuten pro Woche oder drei vollen Arbeitstagen im Jahr. Schlechter Klang kostet deutsche Arbeitgeber so durchschnittlich 497,15 Euro pro Mitarbeiter und Jahr.

Störgeräusche haben Einfluss auf Produktivität und Wohlbefinden 

Der Einfluss von Audioqualität auf unser Wohlbefinden ist schon lange erforscht. Im menschlichen Gehirn werden die Geräusche verarbeitet, die uns das Ohr lediglich weiterleitet. Überfluten nun Störgeräusche unser Gehirn, wird das Stresshormon Cortisol ausgeschüttet. Cortisol beeinträchtigt die Funktionen des präfrontalen Kortex im Frontallappen des Gehirns, der für die emotionale Verarbeitung von Informationen und für unser logisches Denken verantwortlich ist. So führt schlechte Audioqualität bei virtuellen Gesprächen zur sogenannten Meeting Fatigue, vermindert unsere Leistungsfähigkeit und sorgt dafür, dass Mitarbeiter stressbedingt krank werden. Zu hoher Blutdruck, Migräneanfälle und sogar die Koronare Herzkrankheit können auf ein zu hohes Stressniveau zurückgeführt werden. Die Gründe für Stress durch Audio sind in den Organisationen dabei erstaunlich universell. 50 % aller Befragten aus der EPOS-Studie fühlten sich beim Arbeiten durch laute Kollegen gestört, 35 % durch schlechte Audioqualität in Meetings. 24 % sprachen ganz konkret davon, als Folge von Geräuschbelastung erhöhte Anspannung zu empfinden.

Wie Unternehmen mit der steigenden Zahl virtueller Meetings umgehen

Unternehmen stellt das vor neue Herausforderungen. Denn die aktuellen Entwicklungen in der Arbeitswelt lassen wenig Zweifel daran, dass die Zahl der virtuellen Meetings und Konferenzen weiter steigen wird. Das belegen aktuelle Zahlen. So vermeldete der Anbieter Microsoft Teams beispielsweise erst kürzlich einen neuen Rekord von 2,7 Milliarden virtuellen Meeting-Minuten innerhalb eines Tages. Zudem dürften künftig immer mehr Menschen mobil arbeiten. In einer von EPOS unterstützten Veröffentlichung von Frost & Sullivan gaben 80 % der Befragten an, dass sie einen Job mit flexiblen Arbeitsoptionen einem Job ohne solche Optionen vorziehen würden.

Für den Erfolg des mobilen Arbeitens gewinnen Investitionen in zuverlässige Tools immer mehr Bedeutung. Auch müssen sich Unternehmen nun verstärkt mit dem Wohlbefinden ihrer Mitarbeiter im neuen ortsunabhängigen Arbeitskontext auseinandersetzen. Dazu gehören nicht mehr nur die fast schon klassischen Faktoren wie Jobsicherheit und Work-Life-Balance. Hinzu kommt in Homeoffices und weltweit verteilten Teams ein besonderer Fokus auf gesundheitliche Prävention und die Sicherung der Arbeitsqualität an Orten, an denen Vorgesetzte keinen direkten Einfluss auf das Umfeld ihrer Mitarbeiter mehr haben.

Handbücher für ortsungebundenes Arbeiten und Best Practice-Beispiele können dabei hilfreich sein. Aber auch die Bereitstellung des richtigen Equipments kann den Stress am Arbeitsplatz und die Störung durch Nebengeräusche signifikant reduzieren und damit das Wohlbefinden der Mitarbeiter steigern. Dazu gehören moderne Audiokonferenzsysteme und Headsets mit aktiver Geräuschunterdrückung, die ungewünschte Frequenzen und Schallwellen herausfiltern, bevor sie das menschliche Ohr überhaupt erreichen. Diese neuen Standards in Ausrüstung und Arbeits-Set-up werden für die Zukunft wegweisend sein. Denn die Gesundheit und das Wohlbefinden der Mitarbeiter im mobilen Arbeitsalltag sind wichtig für den wirtschaftlichen Erfolg moderner Unternehmen.  

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