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Wird Lennings Chef bei MAN?

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aus DER SPIEGEL 41/1983

Manfred Lennings, Vorstandsvorsitzender der Industrie-Holding Gutehoffnungshütte (GHH), will eigenhändig bei einer der GHH-Töchter aufräumen. Der Oberhausener Konzern-Chef ließ die Aufsichtsräte des tief in die roten Zahlen gerutschten Maschinen- und Lastwagen-Unternehmens MAN wissen, daß er für begrenzte Zeit den Posten eines Vorstandsvorsitzenden bei der Augsburger Firma übernehmen möchte, neben seinem Job an der Spitze der GHH. Gegen den Wechsel des MAN-Aufsichtsratsvorsitzenden auf den Posten des Chefmanagers wehrt sich bislang allerdings noch Paul Lichtenberg, Aufsichtsratsvorsitzender der Commerzbank. Lichtenbergs Bank ist über die Holding Regina indirekt an der MAN beteiligt. Lichtenberg will mit seinem Veto dafür sorgen, daß nicht Lennings, sondern MAN-Finanzvorstand Gerd Wollburg den amtierenden MAN-Chef Otto Voisard ablöst. Lichtenberg und Wollburg sind seit Jahren befreundet. Vor zehn Jahren hatte der Bankier schon einmal versucht, dem Freund zu einem höheren Posten zu verhelfen - zu dem des GHH-Chefs. Damals erhielt Lennings den Vorzug.

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