Gewinner und Verlierer aus der Wirtschaft 2017 - das Jahr der tragischen Abstürze

Wer in der Wirtschaft scheitert, büßt oft finanziell oder verliert seinen Ruf. 2017 traf es einige noch härter. Die Aufsteiger und Absteiger.


2017 war turbulent - auch für die Wirtschaft. Air Berlin beendete seinen jahrelangen Sinkflug mit einer dramatischen Pleite. Die Autoindustrie rutschte nicht nur tiefer in den Diesel-Sumpf, auch die jahrelangen Geheimabsprachen der Hersteller flogen auf. Und die FDP ließ die Jamaikakoalition platzen, in die viele Manager und Unternehmer große Hoffnungen gesetzt hatten.

Und dann war da noch der Bitcoin, eine sogenannte Kryptowährung, deren Preis sich im Lauf des Jahres vervielfachte - was einige wenige Menschen reich und die anderen neidisch machte. Zum Beispiel auf ein Zwillingspaar aus den USA, das früher mit Facebook-Gründer Marc Zuckerberg studierte und jetzt zu den ersten Bitcoin-Milliardären gehört.

Zu den Gewinnern in der Wirtschaft zählten solche, die schon lange viel Geld haben, wie Carsten Maschmeyer oder Amazon-Boss Jeff Bezos - und solche, die wie aus dem Nichts den Deal ihres Lebens machten, wie die beiden jungen Gründer des Start-ups Math42.

Fast schon tragisch ist dagegen das Schicksal einiger Verlierer: Der VW-Manager Oliver Schmidt etwa muss für die Abgastricks seines Arbeitgebers mit einer hohen Freiheitsstrafe büßen. Ebenso wie die Kinder des ehemaligen Drogeriekönigs Anton Schlecker für die Machenschaften ihres Vaters.

Wer stieg 2017 noch auf? Und wer ab? Klicken Sie sich durch:

stk/cmh/pit/hej/mik/dab/yes/fdi



insgesamt 10 Beiträge
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sekundo 25.12.2017
1. Was soll an dem
selbstverschuldeten Absturz der Schlecker-Mischpoke tragisch sein?!?
volkerrachow 25.12.2017
2. Keine Tränen der Trauer und Freude
Den Verlierern weine ich keine Träne hinterher. Wozu? Die haben den Hals nicht voll genug bekommen und ein Trümmerfeld bei den Angestellten hinterlassen. Die sind die echten Verlierer in diesem Raffkespiel. Und die Gewinner? Auch dort keine Freudentränen. Keinen Deut besser als die aufgeführten Verlierer.
dasfred 25.12.2017
3. Mal so rein als Leser,
schön für die Aufsteiger. Meine Gratulation. Aber meine niederen Instinkte werden eher von der Rubrik mit den Absteigern geweckt. Es hat immer so etwas von innerer Genugtuung, zu lesen, dass Macht und Geld vergänglich sind. Mehr davon könnte mir den dunklen Winter erhellen.
Chatzi 25.12.2017
4. zum Kotzen!
Wer in Deutschland scheitert, hat das Kainsmal auf ewig an sich haften. Scheitert wer in Amerika, steht er wieder auf (nicht grad sehr passendes Beispiel: siehe Trump!). Was ist bitte so geil daran, und erhellt angeblich so manche trüben Wintertage, wenn jemand am Boden liegt und finanziell und wirtschaftlich gescheitert ist? Hat dann die Armee der prekär beschäftigten und Angestellten alle einen bombastischen Orgasmus? Wieso? Warum? Weshalb? Ich verstehe die deutsche Neidkultur überhaupt nicht, will es auch gar nicht. Sie tun mir leid!
adal_ 25.12.2017
5. Tragischer Absturz
Ein besonders schwerer Schicksalsschlag ereilte Christine Hohmann Dennhardt: Muss verzweifelt um ihren Ruf kämpfen, weil sie nach einem Jahr bei VW 13 Millionen kassierte. Schlimmer kann man nicht abstürzen.
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