Wirtschaftsprognosen Wie wird 2006 - schätzen Sie mit

Wirtschaftswachstum, Dax-Entwicklung, Arbeitslosigkeit - wenn Volkswirte und Analysten in die Zukunft blicken, liegen sie regelmäßig daneben. SPIEGEL ONLINE glaubt, dass die Leser es besser können. Was also steht uns 2006 bevor? Alle Hobby-Ökonomen sind aufgerufen, mit abzustimmen.

Von und


Hamburg - Neues Jahr, neue Prognosen: Der Jahreswechsel ist die Zeit der Ausblicke. Mehr oder weniger berufene Wirtschaftsexperten bringen sich in Position: Wo steht der Dax am Ende des nächsten Jahres? Wie teuer wird das Öl? Wie stark steigt oder fällt die Arbeitslosenquote?

Das Problem nur: Jahr für Jahr macht die Expertenzunft keine besonders gute Figur, wenn es um die Zuverlässigkeit ihrer Zahlen geht. Deutsche-Bank-Chefvolkswirt Norbert Walter etwa weissagte Ende vergangenen Jahres, die Wirtschaft werde 2005 um zwei Prozent wachsen. Reichlich hoch gegriffen - inzwischen gehen Volkswirte nur noch von mageren 0,8 Prozent aus. Ökonom Walter selbst lässt sich in seinem Optimismus aber nicht bremsen. Jüngst erklärte er, auch 2006 werde "ein Superjahr" für Deutschland. Das lässt Böses ahnen.

Wenn schon die Experten irren, fragt man sich: Wer soll das künftige Wirtschaftsgeschehen treffend vorhersagen? Unser unbescheidener Vorschlag: die SPIEGEL-ONLINE-Leser. Wir glauben, dass Vorhersagen von Laienexperten weit besser sind als ihr Ruf.

Also schätzen Sie mit: Wie entwickeln sich Inflation, Dax, Arbeitslosigkeit, Euro, Ölpreis, Binnennachfrage - und wie stark wächst die Wirtschaft? Die Ergebnisse werten wir in den kommenden Tagen aus. Und in genau zwölf Monaten überprüfen wir, ob die Vorhersagen stimmten - oder doch daneben lagen.



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