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Work-in

aus DER SPIEGEL 33/1971

Die Arbeiter des bankrotten schottischen Werftkonzerns Upper Clyde Shipbuilders (UCS) sind entschlossen, ihre Arbeitsplätze »notfalls mit allen Mitteln« (so ein Betriebsobmann) zu verteidigen. Entgegen britischer Arbeiter-Tradition beantwortete vergangene Woche die Belegschaft einer der vier UCS-Werften den Beschluß der Regierung, den Betrieb im März nächsten Jahrens stillzulegen, nicht mit einem Streik, sondern mit einem »work-in": Sie arbeiteten ganz normal. Der Geschäftsleitunq teilten die UCS-Werker mit, sie würden ihre Arbeit auch dann nicht niederlegen, wenn die bereits auf Kiel gelegten Schiffe abgeliefert seien und der Betrieb keinen Lohn mehr bezahle.

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