Worldcom Gerüchte über Verkauf

Bernard Ebbers, Chef von Worldcom, möchte das Unternehmen möglicherweise verkaufen. Angeblich halte er einen Preis von etwa 35 Dollar je Aktie für fair.


Worldcom-Chef Ebbers: Sucht er einen Käufer für das Unternehmen?
AP

Worldcom-Chef Ebbers: Sucht er einen Käufer für das Unternehmen?

Clinton - Über Ebbers Verkaufsabsichten schreibt das "Wall Street Journal" unter Berufung auf das Umfeld des Managers. Experten hielten jedoch eine Veräußerung vor dem vierten Quartal dieses Jahres für wenig wahrscheinlich. Wenn sich die Wachstumsrate des zweitgrößten Anbieters von Ferngesprächen in den USA verbessere, könne sich das Unternehmen auch für einen weiteren Alleingang entscheiden.

Die Verkaufsgerüchte ließen den Kurs der Worldcom-Aktie im Handel an der Wall Street zeitweilig um sieben Prozent ansteigen. Nach dem Scheitern der Fusion mit dem US-Telefonunternehmen Sprint im Juni 2000 war das Papier stetig abgesackt.

Die wahrscheinlichsten Kaufinteressenten sind regionale Telefonanbieter wie Bell South, SBC Communications, Verizon Communications und Qwest Communications.



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