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WELTBÖRSEN Zittern vor dem Crash

aus DER SPIEGEL 39/1999

Immer wieder im Oktober zittern die Börsianer. Zu tief steckt die Erinnerung an den großen Börsenkrach von 1929. Kurskorrekturen »bis zu 20 Prozent« an den Weltbörsen seien auch in diesem Jahr wohl denkbar, meint Chefvolkswirt Norbert Walter von der Deutschen Bank, doch »einen Crash wird es nicht geben«. Auch Gottfried Heller von der Münchner Vermögensverwaltung Fiduka erwartet zunächst noch »größere Turbulenzen« an den Aktienmärkten, aber er schließt ebenfalls einen Börsenkrach aus. Die gestiegenen Zinsen hätten zunächst zwar die Stimmung verhagelt, sagen beide Experten, doch für die Anleger gebe es weiterhin keine sinnvolle Alternative - weder bei Anleihen noch bei Immobilien. Denn die Weltkonjunktur laufe »überraschend günstig«, sagt der Ökonom Walter. »Schon im Jahr 2000«, so Heller, »werden wir wieder freundliche Börsen haben - vielleicht schon im Januar.«

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