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Zuwenig Concorde-Piloten

aus DER SPIEGEL 48/1977

Nach langem und schließlich erfolgreichem Kampf um die Landerechte für den Oberschall-Jet Concorde in New York muß die Fluggesellschaft British Airways nun ihren Dienstag dieser Woche startenden Concorde-Dienst London-New York von den ursprünglich geplanten sieben auf zwei Flüge pro Woche zusammenstreichen. Denn im Gegensatz zur Air France, die ab Dienstag ihre neue Concorde-Route Paris-New York täglich bedienen wird, mangelt es der britischen Staatsgesellschaft bis zum nächsten Februar noch an Piloten für den Überschall-Vogel, um ein tägliches New-York-Programm durchzuziehen. British Airways verfügt gegenwärtig nur über 20 voll ausgebildete Concorde-Crews, Air France hat 42. Die Briten-Piloten sind zudem -- anders als ihre französischen Kollegen -- nicht bereit, nach dem New-York-Hinflug noch am gleichen Tag zurückzufliegen. Der britische Piloten-Engpaß verschärfte sich, als British Airways auch grünes Licht für die Verlängerung der Concorde-Strecke London-Bahrein bis Singapur erhielt.

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