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MEDIZINTECHNIK 3 D-Bild mit Ultraschall

aus DER SPIEGEL 47/1998

Eine räumliche Darstellung vom schlagenden Herzen in Echtzeit ermöglicht ein an der Duke University (North Carolina) entwickeltes Ultraschallgerät. Vom Schallkopf werden gleichzeitig 16 Ultraschallkeulen pyramidenförmig in das Gewebe abgestrahlt, 256 Empfangselemente registrieren die reflektierten Wellen. Das System kann etwa zur Diagnostik von Löchern in der Herzscheidewand, Veränderungen von Herzklappen oder komplexen angeborenen Herzfehlern eingesetzt werden und erspart bisher übliche, zeitaufwendige Computerrekonstruktionen. Das Gerät ermöglicht sowohl vertikale wie horizontale Schnittaufnahmen des Herzens, zudem kann es das Fassungsvermögen der Herzkammern bestimmen. Der von der Firma Volumetrics Medical Imaging in Durham hergestellte Scanner wurde jüngst von der US-Arzneimittelbehörde zugelassen und hat sich nach Angaben des Kinderkardiologen Deniz Kececioglu von der Universitätskinderklinik in Freiburg bewährt, die über das erste Gerät in Deutschland verfügt.

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