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SCHUHMODE Abschied von hohen Hacken

aus DER SPIEGEL 50/1999

Noch vor zehn Jahren trug jede dritte berufstätige Amerikanerin im Alter zwischen 20 und 50 Jahren am Arbeitsplatz Schuhe mit hohen Absätzen. Doch mittlerweile geht, der jüngsten Umfrage der American Orthopedic Foot and Ankle Society zufolge, nur noch jede fünfte Werktätige in den USA auf hohen Hacken zur Arbeit. Zwar fehlen vergleichbare Zahlen für Deutschland, doch dass der - aus Gesundheitsgründen - begrüßenswerte Trend auch hier zu Lande besteht, wird von deutschen Orthopäden bestätigt. Hohe Absätze gelten als eine der Hauptursachen für Fußprobleme wie entzündete Ballen, eingeklemmte Nerven und eingewachsene Zehennägel. Die Orthopädie-Professorin Carol Frey, eine der Mitautorinnen der US-Umfrage, lobte die Entwicklung der Schuhmode hin zu mehr Raum für die Zehen, dicken Sohlen und breiten, kräftigen Absätzen. »Hohe Hacken«, sagt Carol Frey, »sind wie delikate Süßspeisen - schön für besondere Anlässe, aber nicht für den Alltag.«

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