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Arzneien könnten billiger sein

aus DER SPIEGEL 6/1976

Eine Senkung der Arzneimittelpreise in der Bundesrepublik um mindestens 20 Prozent, wie sie in einem Gutachten des Weltwirtschaftsinstituts der Universität Kiel gefordert wurde, wäre möglich. Bei einem TV-Hearing des Norddeutschen Rundfunks (Thema: »Kranke Medizin") vertrat Walter Pickel, Leitender Regierungsdirektor im Bundeskartellamt, die Ansicht, daß solche Preissenkung »dicke drin« wäre, wenn die Ärzte von einem kompetenten, unabhängigen Gremium über eine wirtschaftliche Verwendung von Arzneimitteln aufgeklärt würden. Die dafür notwendigen »bewertenden Arzneimittelvergleiche« seien allerdings auf persönliche Anordnung von Wirtschaftsminister Friderichs aus den Vorschlägen zur Neuordnung des Arzneimittelmarktes herausgenommen worden.

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