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Billigwurst enthält mehr Umweitgifte

aus DER SPIEGEL 21/1978

Der Zusatz von bis zu zehn Prozent »Fleischhomogenat« (einem in sogenannten Separatoren gewonnenem Brei aus Knochenfleisch und Knochensubstanz) zu Brüh- und Kochwürsten erhöht den Anteil von Blei und Kalzium weit überproportional. In seiner Diplomarbeit hat der Stuttgarter Ernährungswissenschaftler Hartmut König jetzt nachgewiesen, daß die Bleikonzentration etwa in Fleischwurst, die zehn Prozent Homogenat enthielt, »im oberen Bereich der Höchstmengenverordnung« lag. Besonders gefährdet seien »Arbeiter und Angestellte mit niedrigen Einkommen«, da die Billigsorten überwiegend in Kaufhäusern und Supermärkten angeboten werden.

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