Coronavirus in Deutschland Sieben-Tage-Inzidenz sinkt auf 1080

Das Robert Koch-Institut hat binnen 24 Stunden 13 neue Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus registriert. Zudem wurden 30.789 neue Infektionen gemeldet.
Spritzen mit Coronaimpfstoff (Archivbild)

Spritzen mit Coronaimpfstoff (Archivbild)

Foto: Thomas Lohnes / Getty Images

Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Coronaneuinfektionen ist weiter gesunken: Wie das Robert Koch-Institut (RKI) am Montagmorgen mitteilte, liegt der Wert nun bei 1080. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert noch bei 1097,9 gelegen, vor einer Woche bei 1424,6. Er beziffert die Zahl der Neuansteckungen pro 100.000 Einwohner im Zeitraum von sieben Tagen.

Wie das RKI unter Berufung auf Daten der Gesundheitsämter weiter mitteilte,  lag die absolute Zahl der gemeldeten Neuinfektionen binnen 24 Stunden bei 30.789 – nach 55.471 am Vortag und 41.129 vor einer Woche. Insgesamt liegt damit die Zahl der bestätigten Infektionen in Deutschland bei 22,68 Millionen.

Binnen 24 Stunden wurden laut RKI 13 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus registriert. Die Gesamtzahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg damit auf 131.728.

Bei den Werten ist zu berücksichtigen, dass einzelne Länder nicht an jedem Wochentag Daten melden, am Wochenende zum Beispiel Baden-Württemberg, Niedersachsen und Brandenburg nicht oder nicht vollständig. Das wiederum führt zu Nachmeldungen an Folgetagen. Ein Vergleich von Tageswerten wird damit zunehmend schwierig.

Zudem gehen Expertinnen und Experten seit einiger Zeit von einer hohen Zahl nicht vom RKI erfasster Fälle aus – wegen überlasteter Gesundheitsämter und weil nicht alle Infizierte einen PCR-Test machen lassen. Nur diese zählen in der Statistik.

Angesichts des Starts der Osterferien in vielen Bundesländern riefen Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) und Familienministerin Anne Spiegel (Grüne) mit Blick auf Reisen und Familienbesuche dazu auf, Coronatests und Masken zu nutzen. »Die Fallzahlen gehen stark zurück. Damit es so bleibt, sollte sich jeder vor einer Osterreise testen lassen oder selbst testen«, schrieb Lauterbach bei Twitter. Er rate weiter zum freiwilligen Tragen der Maske in Innenräumen.

aar/AFP