+++ Corona-News am Dienstag +++ Die Niederlande treten in Teil-Lockdown

Wegen der steigenden Infektionszahlen müssen Bars und Restaurants in den Niederlanden ab Mittwoch schließen. Und: Sachsens Ministerpräsident Kretschmer hinterfragt den Corona-Grenzwert. Der Überblick am Dienstag.
Allein in Amsterdam: Ein Tourist überquert eine fast menschenleere Straße im Stadtzentrum

Allein in Amsterdam: Ein Tourist überquert eine fast menschenleere Straße im Stadtzentrum

Foto: Peter Dejong/ dpa

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Italiens Nationalspieler El Shaarawy positiv getestet

21.00 Uhr: Der italienische Fußball-Nationalspieler Stephan El Shaarawy ist im Vorfeld des Nations-League-Spiels der Azzurri gegen die Niederlande im lombardischen Bergamo positiv auf das Coronavirus getestet worden. Dies teilte Mannschaftsarzt Andrea Ferretti am Dienstag mit. Der 27-Jährige wird sich damit in Quarantäne begeben und fällt für die Partie des Spitzenreiters der Gruppe A1 gegen Oranje am Mittwochabend (20.45 Uhr) aus.

Zuletzt waren bereits mehrere Fälle in der italienischen U21 gemeldet worden. Aus diesem Grund konnte kein Spieler im Spitzenspiel der EM-Qualifikation am Dienstagabend in Pisa gegen Irland antreten. Dort lief die U20-Auswahl der Italiener auf, die trotzdem 2:0 gewann.

Drosten gegen gesonderte Behandlung von Risikogruppen

20.46 Uhr: Der Virologe Christian Drosten hat sich deutlich gegen die Idee ausgesprochen, sich in der Corona-Pandemie nur auf den Schutz von Älteren und anderen Risikogruppen zu konzentrieren, während der Rest der Gesellschaft zum Alltag zurückkehrt. Zum einen könne es nicht gelingen, die Älteren komplett abzuschirmen, sagte der Charité-Wissenschaftler in der am Dienstag veröffentlichten Folge des "Coronavirus-Update" bei NDR-Info. Zum anderen gebe es auch in den jüngeren Altersgruppen einen erheblichen Anteil von Risikopatienten.

Ließe man das Virus in den jüngeren Altersgruppen durchlaufen, gäbe es viele Infektionen auf einmal und man komme auch da an die Belastungsgrenze der Medizin, so Drosten.

Hintergrund ist ein offener Brief von drei Wissenschaftlern aus den USA und Großbritannien, die sich gegen bevölkerungsweite Maßnahmen aussprechen - auch andere Experten widersprachen ihnen bereits.

Ansteckungswelle an belgischer Universität

20.30 Uhr: 600 Studierende haben sich auf dem Uni-Campus der belgischen Stadt Ottignies-Louvain-la-Neuve nach Medienberichten mit dem Coronavirus infiziert. Das entspricht einem Anteil von zwei Prozent der dort eingeschriebenen Studierenden, wie der Fernsehsender VRT bereits am Montag berichtete.

"Wir haben viel getan, um die Studierenden für die Folgen ihres Verhaltens zu sensibilisieren, aber dennoch hat es nicht geholfen", sagte der Vize-Direktor der Universität, Philippe Hiligsmann. Die Mitarbeiterin der Universität Anne-Sophie Masureel betonte zudem, dass die Studierenden sich in den Hörsälen an die Abstandsregeln und die Maskenpflicht hielten. Masureel vermutet, dass es vor allem in der Freizeit der Studierenden zu Ansteckungen gekommen sei.

Niederlande ab Mittwoch im Teil-Lockdown

19.46 Uhr: Die Niederlande treten ab Mittwoch in einen teilweisen Corona-Lockdown. Das kündigt Ministerpräsident Mark Rutte in einer landesweit ausgestrahlten Fernsehansprache an. Unter anderem müssen Bars und Restaurants schließen. Essen darf nur noch geliefert oder von Kunden abgeholt werden. Auch darf ab dem Abend kein Alkohol mehr verkauft werden. Versammlungen von mehr als 30 Menschen werden verboten, ebenso wie Mannschaftssport für über 18-Jährige. In geschlossenen Räumen gilt eine Maskenpflicht für alle ab 13 Jahren. Öffentliche Verkehrsmittel dürfen nur noch für notwendige Fahrten genutzt werden. Die Maßnahmen sollen zunächst zwei Wochen in Kraft bleiben.

Auch Vizechef des Verfassungsschutzes hat Corona

19.20 Uhr: Ein positiver Corona-Test beim Präsidenten des Bundesamts für Verfassungsschutz, Thomas Haldenwang, war bereits bekannt. Nun ist nach SPIEGEL-Informationen noch ein weiterer ranghoher Beamter der Behörde betroffen: Auch der Vizechef des Verfassungsschutzes, Sinan Selen, wurde von dem Virus infiziert, wie das Amt auf Nachfrage bestätigte.

Mexiko sichert sich Zugang zu 146 Millionen Impfstoffdosen

19.10 Uhr: Mexiko hat sich Bezugsrechte für insgesamt bis zu 146 Millionen Dosen dreier künftiger Impfstoffe gegen das Coronavirus gesichert. Die Regierung des nordamerikanischen Landes unterschrieb in der täglichen Pressekonferenz von Präsident Andrés Manuel López Obrador entsprechende Vereinbarungen mit den Pharmakonzernen AstraZeneca, Pfizer und CanSino Biologics.

Zusammen mit dem Zugang zu 51,5 Millionen Dosen durch die Teilnahme an der globalen Covax-Initiative könnten damit 107 bis 116 Millionen der knapp 130 Millionen Mexikaner nach Regierungsangaben geimpft werden - viele Impfungen erfordern zwei Dosen pro Person.

Für alle vier Vereinbarungen soll Mexiko insgesamt 1,65 Milliarden US-Dollar (rund 1,4 Milliarden Euro) zahlen, 321 Millionen Dollar vorab. López Obrador kündigte an, möglichst schon im Dezember, spätestens aber in den ersten drei Monaten des kommenden Jahres mit den Impfungen zu beginnen. Als Erste sollen Gesundheitspersonal und chronisch Kranke eine Impfung bekommen. Dies werde für alle kostenlos sein.

Britischer Oppositionsführer Starmer fordert temporären Lockdown

19.05 Uhr: Labourchef Keir Starmer hat angesichts stark steigender Corona-Fallzahlen zu einem temporären Lockdown für England aufgerufen. "Wir brauchen einen 'Circuit Breaker', und wir brauchen ihn jetzt", sagte Starmer.

Als "Circuit Breaker" wird ein klar begrenzter Lockdown ähnlich jenem im Frühjahr verstanden - allerdings nur für zwei bis drei Wochen und ohne Schulschließungen, wie Starmer betonte. Allerdings könnten die Herbstferien eingebaut werden. Starmer schloss sich damit dem wissenschaftlichen Expertengremium Sage an, das der britischen Regierung bereits vor Wochen einen solchen landesweiten Lockdown empfahl. Das geht aus einem am Montag veröffentlichten Protokoll hervor.

Premierminister Boris Johnson hatte am Montag ein dreistufiges System im Kampf gegen die Pandemie für den Landesteil England vorgestellt. Dort sollen je nach Risikograd - mittel, hoch oder sehr hoch - ab Mittwoch verschärfte Regeln gelten. Mediziner und Opposition halten die Maßnahmen nicht für wirksam genug.

Sachsens Ministerpräsident Kretschmer hinterfragt Corona-Grenzwert

18.55 Uhr: Vor den Corona-Beratungen am Mittwoch im Kanzleramt fordert Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) eine Prüfung des geltenden Corona-Grenzwerts. "Wir brauchen eine Überprüfung, ob die Zahl 50 auf 100.000 Einwohner richtig ist", sagte Kretschmer der "Bild"-Zeitung (Mittwochausgabe). "Das müssen diejenigen sagen, die in der Kontaktnachverfolgung sind." Der Corona-Inzidenzwert legt fest, ob eine Region als Risikogebiet gilt oder nicht.

Grundsätzlich gebe es Gesprächsbedarf über die Kriterien zur Verhängung von Beherbergungsverboten. "Wir müssen darüber sprechen", sagte Kretschmer. Denn "gerade in der Urlaubszeit" müsse jeder wissen, woran er sei. Kretschmer sagte jedoch auch, es "wäre falsch, diese ganze Regelung über Bord zu werfen".

In den meisten Bundesländern gilt die Regel, dass Menschen aus Regionen mit mehr als 50 Neuinfektionen auf 100.000 Menschen binnen einer Woche nur in einem Hotel beherbergt werden dürfen, wenn sie einen aktuellen Corona-Test mit negativem Ergebnis vorweisen können.

Mainz gegen Leverkusen nur vor 250 Zuschauern

18.40 Uhr: Fußball-Bundesligist FSV Mainz 05 muss entgegen der ursprünglichen Planung die Zuschauerzahl für das kommende Heimspiel gegen Bayer Leverkusen reduzieren. Als Reaktion auf die stark ansteigenden Inzidenzwerte dürfen gemäß dem neuesten Beschluss der Stadt Mainz am Samstag (Spielbeginn: 15.30 Uhr) lediglich 250 Fans in die Opel Arena.

Für das Heimspiel am 24. Oktober gegen Borussia Mönchengladbach wird in Abhängigkeit von der Entwicklung der nächsten Tage eine neue Ausnahmegenehmigung beantragt. Ursprünglich hatte die Stadt für beide Partien 6800 Zuschauer und damit eine Stadionauslastung von 20 Prozent genehmigt. 

Briten verzeichnen höchsten Anstieg bei Corona-Toten seit Juni

17.50 Uhr: In Großbritannien ist die Zahl der Corona-Toten nach Angaben der Regierung um 143 auf 43.018 gestiegen. Das ist der höchste Anstieg binnen eines Tages seit Juni. Zudem wurden 17.234 Neuinfektionen bestätigt nach 13.972 am Montag.

706 Neuinfektionen in Berlin - so viele wie noch nie

17.45 Uhr: Berlin verzeichnet mit 706 Neuinfektionen so viele wie noch nie an einem Tag. Am Montag meldete die Gesundheitsverwaltung der Stadt noch 252 neue positive Fälle.

Die 7-Tage-Inzidenz, also die wöchentliche Infektionsrate, liegt nun bei 71,5 pro 100.000 Einwohner - und damit deutlich über dem Schwellenwert von 50. Am höchsten liegt die Rate im Bezirk Neukölln, gefolgt von Mitte und Tempelhof-Schöneberg.

Irland nimmt Milliarden für Corona-Schäden und Brexit in die Hand

17.26 Uhr: Zur wirtschaftlichen Bewältigung der Pandemie und des Brexits nimmt Irland für das kommende Jahr den größten Haushalt seiner Geschichte auf. 17,5 Milliarden Euro sollen in Maßnahmen fließen, mit denen die Folgen von Covid-19 und des Brexits abgemildert werden sollen, wie der irische Finanzminister Paschal Donohoe erklärte. Der Haushalt für 2021 sei "der größte in der Geschichte des Staates", sagte Donohoe.

In ihrer Kalkulation geht die Regierung dabei von einem Brexit ohne Handelspakt mit der EU aus sowie von dem Szenario, dass auch im kommenden Jahr noch kein Impfstoff gegen das Coronavirus verfügbar sein wird. So sind etwa große Summen zur Unterstützung von Unternehmen eingeplant, die Corona-bedingt zeitweise schließen müssen. Auch einen Wiederaufbaufonds sieht der Plan vor. Um die Pläne zu finanzieren, setzt die Regierung unter anderem auf eine CO2-Steuer und eine Preiserhöhung bei Zigaretten.

Mehr als 71.000 Reisende ohne Maske ermahnt

17.07 Uhr: Die Bundespolizei hat zwischen dem 12. September und dem 12. Oktober 2020 in 71.233 Fällen Reisende ohne Mund-Nasen-Schutz in Bahnhöfen oder Zügen ermahnt. Der ganz überwiegende Teil der Reisenden zeigte sich daraufhin einsichtig. Bei den zunächst Uneinsichtigen wurde das örtlich zuständige Gesundheitsamt in 1124 Fällen informiert, um Bußgelder nach den Landeseindämmungsverordnungen zu verhängen. In genau 200 Fällen wurden Reisende durch Kräfte der Bundespolizei von der Weiterfahrt ausgeschlossen beziehungsweise des Bahnhofs verwiesen.

Weder das Bahnpersonal noch die Bundespolizei dürfen Bußgelder aufgrund der Landeseindämmungsverordnungen verhängen, allerdings können Informationen an Gesundheitsämtern übermittelt werden.

Biontech und Pfizer testen Corona-Impfstoff auch an Jugendlichen

16.54 Uhr: Der US-Pharmakonzern Pfizer will den mit der Mainzer Biotechfirma Biontech entwickelten Corona-Impfstoff auch an Jugendlichen testen. Von der US-Gesundheitsbehörde FDA erhielten die Unternehmen die Genehmigung, dass an der entscheidenden Wirksamkeitsstudie Jugendliche ab zwölf Jahren teilnehmen können, wie aus einem Update zu der Studie auf der Internetseite von Pfizer hervorgeht.

Dadurch könne die potenzielle Sicherheit und Wirksamkeit des Impfstoffs bei Personen unterschiedlichen Alters und Hintergrunds besser verstanden werden. Biontech und Pfizer hatten die Zulassungsstudie mit dem Impfstoff Ende Juli gestartet. Ursprünglich sollte sie bis zu 30.000 Probanden im Alter von 18 bis 85 Jahren umfassen.

Cristiano Ronaldo positiv auf Corona getestet

Am vergangenen Sonntag stand Ronaldo noch gegen Frankreich auf dem Feld

Am vergangenen Sonntag stand Ronaldo noch gegen Frankreich auf dem Feld

Foto: Thibault Camus / AP

16.25 Uhr: Der fünfmalige Weltfußballer Cristiano Ronaldo ist positiv auf das Coronavirus getestet worden. Dies gab der portugiesische Verband  bekannt. Die Tests wurden im Vorfeld des Nations-League-Spiels gegen Schweden am Mittwoch (20.45 Uhr) vorgenommen. Der Torjäger von Juventus kann damit gegen die Skandinavier nicht mitwirken.

Bibelschule in Nordrhein-Westfalen wird zum Corona-Hotspot

16.00 Uhr: In einer Bibelschule in Lemgo (Nordrhein-Westfalen) hat sich mehr als die Hälfte der Schüler mit dem Virus infiziert. Nach Angaben einer Sprecherin des Kreises seien 60 von 117 Getesteten positiv. Inzwischen wurden bereits 300 Menschen getestet, es könnten noch bis zu 1000 werden. In den vergangenen Wochen waren viele Besucher aus ganz Deutschland in der Schule zu Besuch, sie alle müssen nun verfolgt und die örtlichen Gesundheitsämter informiert werden. Der Großteil der Schüler sei bereits abgereist.

Mann in den USA binnen anderthalb Monaten zwei Mal mit Corona infiziert

15.13 Uhr: Ein Mann in den USA hat sich im Abstand von nur etwa anderthalb Monaten zwei Mal mit dem  Coronavirus infiziert - und der Verlauf seiner zweiten Infektion war schwerer als beim ersten Mal. Dies geht aus einer im Fachmagazin "The Lancet Infectious Diseases" veröffentlichten Studie hervor. Der Studie zufolge infizierte sich der 25-Jährige aus dem Bundesstaat Nevada mit zwei unterschiedlichen Varianten des Virus Sars-CoV-2.

Die Studie zeigt einmal mehr, dass noch völlig unklar ist, wie lange die Immunität nach einer ersten Infektion mit dem neuartigen Virus anhält. In jedem Fall aber mache sie deutlich, dass eine überstandene Infektion nicht unbedingt vor einer nochmaligen Ansteckung schützt. Dies bedeute, dass sich positiv Getestete weiter an die Schutzmaßnahmen wie Abstandhalten, regelmäßiges Händewaschen und das Tragen von Atemschutzmasken halten sollten.

Warum der US-Patient beim zweiten Mal schwerer erkrankte als bei der ersten Infektion, ist unklar. Die Studienautoren vermuten, er könnte beim zweiten Mal einer besonders hohen Virendosis ausgesetzt gewesen sein - oder der zweite Viren-Stamm könnte aggressiver als der erste gewesen sein.

DOSB-Studie: Mehrheit der Spitzenverbände fürchten um Existenz

14.39 Uhr: Nach einer neuen Studie des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) zu den Corona-Schäden im deutschen Sport stehen besonders die Spitzenverbände vor einer existenziellen Herausforderung. Im Falle eines Anhaltens der Pandemie sehen die Hälfte der DOSB-Verbände bis Ende 2021 ihre Existenz als gefährdet an. Bei den Spitzenverbänden ist die Furcht sogar viel größer: 67 Prozent von ihnen fürchten auf der Strecke zu bleiben. "Da liegt die Quote derer, die sagen, wir sind auf der absolut sicheren Seite nach heutiger Einschätzung nur noch bei einem Drittel", sagte DOSB-Präsident Alfons Hörmann der Deutschen Presse-Agentur.

IWF: Einbruch der Weltwirtschaft weniger dramatisch als befürchtet

14.30 Uhr: Die Weltwirtschaft dürfte den Corona-Schock nach Einschätzung des Internationalen Währungsfonds (IWF) etwas besser verkraften als zunächst befürchtet. In diesem Jahr sei mit einem Einbruch der Wirtschaftsleistung um rund 4,4 Prozent zu rechnen, hieß es in einer IWF-Prognose. Damit hob der Währungsfonds seine Vorhersage vom Juni um 0,8 Prozentpunkte an. "Wir gehen von einer etwas weniger heftigen, aber immer noch tiefen Rezession aus", erklärte IWF-Chefvolkswirtin Gita Gopinath.

Dank beispielloser Konjunkturhilfen und geldpolitischer Unterstützung hätten die großen Volkswirtschaften die Folgen der Coronakrise im zweiten Quartal besser bewältigt als angenommen, so Gopinath. Eine Wiederholung einer "Finanzkatastrophe" wie während der letzten großen Weltwirtschaftskrise der Jahre 2008 und 2009 habe dadurch bislang verhindert werden können. Allerdings bleibt der Ausblick trübe. Die Erholung ab kommendem Jahr werde "langsam, ungleich, unsicher und anfällig für Rückfälle" sein, betonte der Währungsfonds.

Corona-Fälle in Schweden steigen auf mehr als 100.000

14.22 Uhr: Schweden übertrifft die Zahl von 100.000 Infizierten. In den letzten vier Tagen seien 2203 Neuinfektionen registriert worden, teilt die Gesundheitsbehörde mit. Seit Beginn der Pandemie gibt es damit in Schweden, dass sich gegen einen Lockdown entschieden hat, 100.654 bestätigte Infektionen. Fünf weitere Personen starben seit Freitag an oder mit dem Virus, insgesamt 5899. Die Sterberate in Bezug auf Corona ist in Schweden um einiges höher als in anderen nordischen Ländern, aber niedriger als besonders hart getroffene Länder wie Spanien, Italien oder Frankreich.

Studie: Längere krankheitsbedingte Fehlzeiten bei Corona-Patienten

14.05 Uhr: Corona-Patienten, die bereits im Frühjahr wegen Covid-19 stationär behandelt werden mussten, haben auch danach oft bei der Arbeit krankheitsbedingt gefehlt. Das geht aus einer aktuellen Analyse des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) hervor. So lag der Krankenstand der betroffenen Beschäftigten in den ersten zehn Wochen nach ihrem Krankenhausaufenthalt mit 6,1 Prozent deutlich höher als bei der nicht infizierten Vergleichsgruppe mit gleicher Alters- und Geschlechtsstruktur. Da lag er bei 2,8 Prozent.

Alle Artikel zum Coronavirus

Am 31. Dezember 2019 wandte sich China erstmals an die Weltgesundheitsorganisation (WHO). In der Millionenstadt Wuhan häuften sich Fälle einer rätselhaften Lungenentzündung. Mittlerweile sind mehr als 180 Millionen Menschen weltweit nachweislich erkrankt, die Situation ändert sich von Tag zu Tag. Auf dieser Seite finden Sie einen Überblick über alle SPIEGEL-Artikel zum Thema.

Von den insgesamt 27.300 AOK-versicherten Beschäftigten mit einer nachgewiesenen Sars-CoV-2-Infektion mussten mehr als 3700 Menschen zwischen dem 1. März und dem 21. April 2020 stationär behandelt werden. Im Durchschnitt fehlten die von Corona betroffenen Beschäftigten nach der Krankenhausentlassung 13,5 Tage. Die Vergleichsgruppe wies dagegen nur Fehlzeiten von im Schnitt 9,4 Tagen auf.

Studie: Kinderbetreuung in Corona-Zeiten meist von Mutter geschultert

13.51 Uhr: Auch bei einer ähnlichen beruflichen Belastung haben während des Corona-Lockdowns im Frühjahr meist die Mütter die Kinderbetreuung geschultert. Eine Studie des Nationalen Bildungspanels zeigt zudem, dass fast ein Drittel der älteren Schulkinder um die 14 Jahre sich überwiegend selbst überlassen blieb. Was dies mit Blick auf die Herausforderungen des Homeschoolings für Folgen habe, müsse in weiteren Untersuchungen analysiert werden, teilte das am Bamberger Leibniz-Institut für Bildungsverläufe beheimatete Bildungspanel mit.

Das Zusammenspiel von Kinderbetreuung und Beruf habe ab Mitte März für mehr als vier Millionen berufstätige Eltern aufgrund von pandemiebedingten Schul- und Kitaschließungen schlagartig nicht mehr funktioniert, erläuterten die Forscher. "Die Daten zeigen, dass auch in der Krise vor allem Müttern die zentrale Rolle bei der Betreuung zukam. Bei allen untersuchten Familien betreuten Mütter ihre Kita- oder Schulkinder während der Pandemie häufiger alleine als Väter."

Italien verschärft Corona-Schutzmaßnahmen

13.50 Uhr: Italiens Ministerpräsident Giuseppe Conte verschärft die Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie. Per Regierungsdekret werden in den kommenden 30 Tagen Partys in Restaurants, Klubs und unter freiem Himmel verboten. In und vor Restaurants und Bars dürfen nach 21 Uhr bis Mitternacht nur noch Gäste bedient werden, die an Tischen sitzen. An Hochzeiten dürfen maximal 30 Menschen teilnehmen. Kontaktsportarten wie Fußball werden auf Amateur-Ebene verboten, außer sie werden von anerkannten Verbänden mit einem entsprechenden Sicherheitskonzept organisiert. Schulen bleiben offen, aber Ausflüge und Schüleraustausche verboten. Ferner rät die Regierung dringend von Privatpartys ab, sie empfiehlt das Tragen von Schutzmasken auch im eigenen Zuhause, wenn Gäste anwesend sind.

Die Zahl der Neuinfektionen hat sich in Italien in der vergangenen Woche verdoppelt. Am Freitag wurden erstmals wieder mehr als 5000 Fälle binnen eines Tages bestätigt, am Samstag waren es fast 6000.

Verfassungsschutz-Präsident Haldenwang positiv getestet

13.28 Uhr: Thomas Haldenwang, Präsident des Bundesamts für Verfassungsschutz (BfV), wurde positiv auf Covid-19 getestet. Das teilte das Amt dem SPIEGEL auf Anfrage mit. Die Arbeitsfähigkeit des BfV sei dennoch vollumfänglich sichergestellt, da das Amt auf derartige Vorkommnisse vorbereitet sei, sagte ein Sprecher, "unter anderem durch einen seit Pandemiebeginn tätigen Krisenstab". Haldenwang selbst führe die Amtsgeschäfte von Zuhause weiter.  

Söder fordert erweiterte Maskenpflicht, um zweiten Lockdown zu verhindern

12.50 Uhr: Bayerns Ministerpräsident Markus Söder hat sich für eine erweiterte Maskenpflicht in ganz Deutschland ausgesprochen. "Wir müssen jetzt Corona ausbremsen, bevor wir eine echte Notbremsung machen müssen", sagte der CSU-Chef. Mit mehr Maske könne die Pandemie besser unter Kontrolle gehalten werden. Lesen Sie hier mehr.

Leopoldina-Präsident fordert einheitliche Maßnahmen

12.35 Uhr: Der Präsident der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina, Gerald Haug, hat Bund und Länder eindringlich zu klaren und einheitlichen Anti-Corona-Maßnahmen aufgefordert. Mit Blick auf die bevorstehende Konferenz der Ministerpräsidenten mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU) sagte Haug nach Beratungen mit dem bayerischen Kabinett in München, dort müssten Weichen gestellt werden, um die Zahl der Neuinfektionen einzudämmen. Dort würden "die Weichen gestellt, ob wir unter 20.000 Neuinfektionen bleiben können", mahnte er. In Nachbarländern sei die Entwicklung schon "unkontrolliert weggelaufen". Deshalb gebe es die große Bitte der Wissenschaft, es zu schaffen, mit einheitlichen Regeln verantwortlich durch Herbst und Winter zu kommen.

Liftfahrt mit Maske - Pistensaison an Zugspitze startet im November

Erster Schnee ist auf Deutschlands höchstem Berg (2962 Meter) schon gefallen

Erster Schnee ist auf Deutschlands höchstem Berg (2962 Meter) schon gefallen

Foto: Angelika Warmuth / dpa

12.27 Uhr: Als erstes Skigebiet Deutschlands will die Zugspitze am 13. November in die Saison starten - unter strikten Corona-Auflagen. Auf den Erfahrungen im Sommerbetrieb gründend seien die Maßnahmen für den Winter erarbeitet worden, teilte die Bayerische Zugspitzbahn in Garmisch-Partenkirchen mit. Zum Liftfahren - egal ob in der Seilbahn, im Sessel- oder im Schlepplift - müssen alle außer Kinder bis sechs Jahre Masken tragen. Auf den Pisten dürfen die Wintersportler dann ohne Mund-Nasen-Bedeckung unterwegs sein. Sie müssen allerdings stets mindestens 1,5 Meter Abstand zu anderen Gästen einhalten.

Erzieher dürfen auch mit positivem Corona-Test arbeiten

12.07 Uhr: Um die Bewohner eines besonders vom Coronavirus betroffenen Heims in Bayern zu betreuen, dürfen auch positiv getestete Beschäftigte arbeiten. "Zwei sind im Einsatz", sagte der Geschäftsführer der Lebenshilfe Rhön-Grabfeld. "Die fühlen sich wieder gesund" und seien symptomfrei. Ihr Einsatz sei freiwillig. Insgesamt seien 13 der 25 Mitarbeiter positiv auf Sars-CoV-2 getestet worden, von den 25 Bewohnern seien 22 positiv. "Es hat fast alle erwischt", sagte Fuhl. Zwei Betroffene lägen auf einer Intensivstation, ihr Zustand sei stabil. In der Einrichtung Mellrichstadt leben geistig behinderte Erwachsene, die von Erziehern und Heilerziehungskräften betreut werden.

Das Landratsamt in Bad Neustadt/Saale hatte dem Heim eine Sondererlaubnis für die Arbeit Infizierter erteilt. "Sämtliche Mitarbeiter arbeiten mit der behördlichen Auflage des Tragens einer kompletten Schutzausrüstung", teilte die Behörde mit. Dazu gehörten ein Ganzkörperanzug, spezielle Masken und Handschuhe. Die Corona-positiven Mitarbeiter dürften keine Symptome haben, ihre Temperatur werde zweimal täglich kontrolliert. Zudem betreuten sie nur ebenfalls mit dem Coronavirus infizierte Bewohner.

"Die negativ getesteten Bewohner, die in einem gesonderten Trakt unter Quarantäne stehen, werden von negativ getesteten Mitarbeitern versorgt", hieß es. Zuvor hatten die "Main-Post" und der Bayerische Rundfunk über die Ausnahmegenehmigung für das Haus berichtet.

Frankreich rechnet mit strengeren Corona-Regeln

11.58 Uhr: Frankreich erwartet mit Blick auf ein TV-Interview mit Präsident Emmanuel Macron strengere Maßnahmen im Kampf gegen Corona. "Alles ist vorstellbar. (...) Nichts wird ausgeschlossen", sagte die Beigeordnete Ministerin im Innenministerium, Marlène Schiappa, auf die Frage nach einer möglichen abendlichen Ausgangssperre dem Sender LCI. Es gebe viele Menschen, die sich an die aktuellen Maßnahmen hielten, aber das reiche nicht. Es lägen daher durchaus andere Maßnahmen auf dem Tisch, die regional in Betracht kämen, sagte Schiappa.

Macron will sich am Mittwochabend in einem Interview im französischen Fernsehen äußern. Die Corona-Lage im Land verschlechtert sich seit Wochen. Frankreich mit seinen rund 67 Millionen Einwohnern hatte am Samstag annähernd 27.000 Neuinfektionen innerhalb von 24 Stunden gemeldet - ein Rekord. In zahlreichen französischen Metropolen, darunter Paris und Lyon, gilt die höchste Corona-Warnstufe. Bars sind geschlossen, in Restaurants gelten strengere Hygienemaßnahmen.

Polens Regierungschef Morawiecki muss in Quarantäne

Polens Regierungschef Mateusz Morawiecki

Polens Regierungschef Mateusz Morawiecki

Foto: Jacek Dominski/REPORTER / imago images/Eastnews

11.53 Uhr: Polens Regierungschef Mateusz Morawiecki muss sich nach einem Kontakt mit einem Covid-19-Infizierten in Quarantäne begeben. "Die Regierung arbeitet normal weiter, ich bin in ständigem Kontakt mit allen Mitarbeitern und allen Diensten", schrieb Morawiecki auf Facebook . Er appellierte an die Bürger, Verantwortungsbewusstsein zu zeigen.

Ein neuer Höchstwert in Polen lag am vergangenen Samstag bei 5300 registrierten Neuinfektionen innerhalb von 24 Stunden. Seit dem Wochenende hat die Regierung das ganze Land zur "gelben Zone" mit erhöhtem Infektionsgeschehen erklärt. Eine generelle Maskenpflicht in der Öffentlichkeit wurde wieder eingeführt, Feiern sind auf 75 Teilnehmer begrenzt.

Plötzlich Personalmangel: Volkswagen stellt neue Zeitarbeiter ein

11.34 Uhr: Bei Volkswagen sollen neue Zeitarbeiter personelle Lücken ausfüllen - wenige Monate, nachdem das Unternehmen viele befristete Verträge hat auslaufen lassen. Trotz Coronakrise bessert sich die Auftragslage aktuell wieder, gleichzeitig bleiben etliche Beschäftigte aber vorsichtshalber zu Hause und melden sich krank.

Dies führt zu Engpässen in der Produktion. Sowohl bei der Nutzfahrzeug-Tochter (VWN) in Hannover als auch im Wolfsburger Stammwerk der VW-Kernmarke seien nun jeweils bis zu 300 "temporäre Arbeitskräfte" im Einsatz, hieß es am Dienstag. Ihre Verträge sind in der Regel bis September 2021 beziehungsweise März 2021 befristet.

RKI: Künftiger Corona-Impfstoff macht Abstand und Alltagsmaske nicht überflüssig

11.33 Uhr: Auch die Einführung eines Impfstoffs gegen das Coronavirus wird Regeln wie Alltagsmasken, Abstandhalten und Hygiene für die Menschen in Deutschland nicht überflüssig machen. Zu diesem Schluss kommt das Robert Koch-Institut (RKI) in einem veröffentlichten Strategiepapier. Auch wenn die Impfung "ein wichtiger Teil der Pandemiebekämpfung" sei, werde dies allein nicht ausreichen, zumal ein Impfstoff zunächst nur in begrenzter Menge verfügbar und anfangs bestimmten Risikogruppen vorbehalten sein werde.

Kein Auslandstrip vor 2022: Australien wirbt für Reisen in der Heimat

Der Bondi Beach in Sydney Anfang Oktober

Der Bondi Beach in Sydney Anfang Oktober

Foto: DAVID GRAY / AFP

11.24 Uhr: Australien wird seinen Bürgern voraussichtlich auch 2021 keine Urlaubsreisen ins Ausland erlauben: Wenn kein Corona-Impfstoff auf den Markt komme, seien Trips etwa nach Europa oder in die USA auch im kommenden Jahr für die 25 Millionen Einwohner keine Option, teilte die Regierung mit. Auch Europäer, die von einer Reise auf den Roten Kontinent träumen, müssen ihre Pläne vorläufig auf Eis legen. Für andere Länder, die die Pandemie gut im Griff haben, soll es hingegen bald erste Grenzöffnungen geben - so etwa für Reisende aus dem Nachbarland Neuseeland.

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Die Australier sollen sich nach dem Wunsch der Regierung auf Ferien in der Heimat konzentrieren. Um die eigene Tourismusindustrie anzukurbeln, wurde jetzt eine Kampagne unter dem Titel "Holiday Here This Year" (Urlaub hier dieses Jahr) gestartet. Geworben wird etwa mit Surfunterricht im Badeort Byron Bay oder einer Bootsfahrt zum Great Barrier Reef. In Down Under steht der Sommer vor der Tür.

EU-Leitlinien für Reisen beschlossen

11.21 Uhr: Bürger können sich künftig auf einer Ampelkarte über die Corona-Lage in Europa informieren. Auf Grundlage gemeinsamer Kriterien werden Regionen je nach Infektionsgeschehen entweder grün, orange oder rot markiert. Für grüne Gebiete mit niedrigen Infektionszahlen sollen künftig keine Einreiseverbote mehr verhängt werden, wie eine Mehrheit der Europaminister beschloss.

Mit dem Flickenteppich verschiedener Regeln dürfte es damit jedoch nicht vorbei sein. Denn gemeinsame Standards für Reisende aus stärker betroffenen - also orange oder rot markierten - Regionen sieht das Konzept nicht vor. Ebenso wenig gibt es einheitliche Kriterien für Quarantäne- und Testpflichten. Auch sind die Empfehlungen nicht bindend.

Die Ampelkarte soll von der europäischen Gesundheitsagentur ECDC erstellt und wöchentlich aktualisiert werden. Grundlage soll die Zahl der neu gemeldeten Fälle pro 100.000 Einwohner in den letzten 14 Tagen sein, dazu kommen die Quote positiver Tests sowie die Anzahl durchgeführter Tests pro 100.000 Einwohner.

Niederlande vor neue Einschränkungen

10.55 Uhr: Die Niederlande stehen vor einer neuen Runde von Einschränkungen des öffentlichen Lebens. Eine Pressekonferenz von Ministerpräsident Mark Rutte und Gesundheitsminister Hugo de Jonge ist für 19.00 Uhr (MESZ) angesetzt. Der staatliche Sender NOS berichtet unter Berufung auf Regierungskreise, dass es zu Café- und Restaurantschließungen kommen soll. Außerdem solle der Alkoholverkauf am Abend verboten werden. Menschen ab 18 Jahren dürften bis auf Weiteres keine Mannschaftssportarten mehr ausüben. Die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel solle auf notwendige Fahrten beschränkt werden. Private Einladungen würden auf drei Personen pro Haushalt begrenzt.

Die Vorgaben sollen zunächst für zwei Wochen gelten, wie der Sender berichtet. Am Montag hatten die Behörden den Rekordwert von fast 7000 neuen Positiv-Tests bekannt gegeben. Das sind viel mehr als im deutlich größeren Deutschland.

Acht positive Corona-Tests beim Giro d'Italia - zwei Fahrer betroffen

Fahrer Steven Kruijswijk wurde unter anderem mit dem Coronavirus infiziert

Fahrer Steven Kruijswijk wurde unter anderem mit dem Coronavirus infiziert

Foto: LUCA BETTINI / AFP

10.51 Uhr: Nach insgesamt acht positiven Tests bei fünf Teams steht die Italien-Rundfahrt Giro d'Italia vor einer ungewissen Zukunft. Am Sonntag und Montag wurden insgesamt 571 Tests durchgeführt. Infektionen gab es bei Sunweb, Jumbo-Visma, Mitchelton-Scott, AG2R-La Mondiale und Ineos Grenadiers. Betroffen sind die beiden Fahrer Steven Kruijswijk (NJumbo-Visma) und Michael Matthews (Sunweb) sowie sechs Teammitglieder.

Beim Team Mitchelton-Scott, in dem zuletzt bereits der britische Mitfavorit Simon Yates positiv getestet worden war, gab es vier Infektionen bei Mitgliedern des Staffs. Als Konsequenz zog sich das Team aus dem Giro zurück. Jeweils ein Mitarbeiter von AG2R-La Mondiale und Ineos Grenadiers ist infiziert.

Umfrage: Mehrheit für 250-Euro-Strafe bei Verstoß gegen Maskenpflicht

10.38 Uhr: Die Mehrheit der Deutschen ist einer aktuellen Umfrage zufolge für ein bundeseinheitliches Bußgeld von 250 Euro bei Verstößen gegen die Maskenpflicht. Rund zwei Drittel befürworten eine entsprechende Regelung voll und ganz (44 Prozent) oder eher (24), wie aus einer YouGov-Umfrage hervorgeht. Mehr als ein Viertel der Befragten (27) lehnen die Strafmaßnahme eher (13) oder voll und ganz (14) ab. Fünf Prozent machten keine Angabe.

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder  (CSU) hatte in der vergangenen Woche in mehreren Interviews eine einheitliche Strafe von 250 Euro bei Missachtung der Maskenpflicht gefordert. In Bayern gilt dieser Regelsatz bereits.

Erster Todesfall nach zweiter Corona-Erkrankung

10.30 Uhr: Eine 89-jährige Frau in den Niederlanden ist gestorben, nachdem sie sich ein zweites Mal mit dem Coronavirus angesteckt hat. Es ist das erste Mal, dass ein Todesfall aufgrund einer erneuten Infektion gemeldet wurde. Ein niederländisches Forscherteam hatte Zugang zu Testproben beider Infektionen, was bestätigte, dass das Erbgut jedes Virus unterschiedlich war. Dies stützt die Feststellung, dass die Frau an einer erneuten Infektion mit dem Coronavirus litt.

Die Erkenntnisse der Forscher wurden im "Oxford University Press " veröffentlicht. Die Patientin litt zusätzlich an einer seltenen Art von Krebs der weißen Blutkörperchen (Morbus Waldenström), die behandelbar, aber unheilbar ist. Fast zwei Monate nach ihrer ersten Corona-Erkrankung und nur zwei Tage nach Beginn einer neuen Chemotherapie, entwickelte sie Fieber, Husten und Atemnot. Zwei Wochen später starb sie.

Merkel will Krise als Chance für langfristige Investitionen nutzen

10:20 Uhr: Bundeskanzlerin Angela Merkel warnt davor, angesichts der Coronakrise Klimaschutz und Nachhaltigkeit aus den Augen zu verlieren. "In jeder Krise liegt auch eine Chance." Europa müsse dabei Vorbild für andere Weltregionen sein. Die kurzfristige Krisenbewältigung müsse nun mit langfristigen Investitionen zusammengebracht werden. "Nachhaltigkeit ist kein Schönwetter-Thema." Deutschland unterstütze das Ziel der EU-Kommission, die CO₂-Emissionen bis 2030 um 55 Prozent gegenüber 1990 zu reduzieren.

Studie: Mitgefühl hilft beim Einhalten von Corona-Regeln

10.04 Uhr: Die Bereitschaft zum Einhalten von Abstandsregeln und dem Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes hängt einer neuen Studie zufolge auch vom Einfühlungsvermögen ab. Je empathischer man sei, desto wahrscheinlicher sei es, diese Maßnahmen im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus zu befolgen, schreiben Forscher der Universität im dänischen Aarhus im Fachblatt "Psychological Science ". Die Studie zeige, dass es sogar möglich sei, das menschliche Mitgefühl und damit die Bereitschaft zum Befolgen der Maßnahmen zu steigern, teilte die Universität mit.

Für die auf Befragungen in Deutschland, den USA und Großbritannien basierende Studie wurde zunächst die Beziehung zwischen dem Mitgefühl der Teilnehmer und ihrer Haltung zur sozialen Distanzierung überprüft. Im Anschluss mussten sie beantworten, inwieweit sie selbst soziale Kontakte wegen des Coronavirus mieden. "Die Beziehung ist klar. Je höher der Grad an Empathie ist, desto stärker wird der Fokus auf die Verringerung sozialer Kontakte gelegt", hieß es in einer Erklärung der Uni.

Höchstwerte an neuen Positiv-Tests und Todesfällen in Russland

09.50 Uhr: In Russland steigt die Zahl der Positiv-Tests nach offiziellen Angaben um den Rekordwert von 13.868 auf insgesamt mehr als 1,32 Millionen. In den vergangenen 24 Stunden starben 244 Menschen, die positiv getestet worden waren. Auch dies ist ein Höchstwert seit Beginn der Zählung. Die Zahl der Todesfälle steigt damit auf 22.966.

Britische Arbeitslosigkeit auf Drei-Jahres-Hoch

09.42 Uhr: Die Arbeitslosigkeit in Großbritannien klettert unerwartet auf den höchsten Stand seit mehr als drei Jahren. Die Arbeitslosenquote im Zeitraum Juni bis August stieg auf 4,5 Prozent und damit stärker als von Ökonomen mit 4,3 Prozent angenommen, wie das Statistikamt ONS mitteilte. In der gleichen Zeit fiel die Zahl der Beschäftigten um 153.000 und damit rund fünfmal stärker als von Fachleuten erwartet.

WHO verdammt Herdenimmunität als unmenschlich

WHO-Chef Ghebreyesus: "Niemals in der Geschichte des Gesundheitswesens wurde Herdenimmunität als eine Strategie gegen einen Ausbruch eingesetzt, geschweige denn gegen eine Pandemie"

WHO-Chef Ghebreyesus: "Niemals in der Geschichte des Gesundheitswesens wurde Herdenimmunität als eine Strategie gegen einen Ausbruch eingesetzt, geschweige denn gegen eine Pandemie"

Foto: Christopher Black/WHO / REUTERS

09.21 Uhr: Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat davor gewarnt, bei der Bekämpfung der Pandemie auf eine Herdenimmunität durch massenweise Ansteckungen zu setzen. "Niemals in der Geschichte des Gesundheitswesens wurde Herdenimmunität als eine Strategie gegen einen Ausbruch eingesetzt, geschweige denn gegen eine Pandemie", sagte WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus.

So ein Vorgehen wäre ethisch und wissenschaftlich problematisch. Eine Herdenimmunität - also die Schwelle, ab der sich ein Virus nicht mehr in einer Bevölkerung verbreiten kann - müsse ähnlich wie bei den Masern und der Kinderlähmung durch Impfungen, nicht durch Ansteckungen erreicht werden, zumal weiter unklar sei, wie sehr eine Infektion vor einer zweiten schütze. In einem Brief hatten Forscher aus verschiedenen Ländern zuletzt für Herdenimmunität geworben.

Bevölkerung in Deutschland sinkt erstmals seit zehn Jahren

09.03 Uhr: Die Bevölkerung in Deutschland ist im ersten Halbjahr 2020 als Folge der Pandemie das erste Mal seit rund zehn Jahren wieder leicht gesunken. Ende Juni lebten 83,1 Millionen Menschen in Deutschland, teilte das Statistische Bundesamt mit. Die Bevölkerungszahl sank um rund 40.000 Menschen - das entspricht 0,05 Prozent der Gesamtbevölkerung. Zuletzt war im zweiten Halbjahr 2010 eine sinkende Bevölkerungszahl verzeichnet worden.

Seit 2011 war die Zahl der Menschen in Deutschland konstant gestiegen, wobei sich das Wachstum zuletzt immer mehr verlangsamte. Im zweiten Halbjahr 2015 wurde durch die starke Zuwanderung der stärkste Anstieg verzeichnet (plus 0,9 Prozent). Lesen Sie hier mehr.

Kassenarztchef dämpft Hoffnung auf Massentests

09.00 Uhr: Kassenarztchef Andreas Gassen hat Hoffnungen auf einen effektiven Masseneinsatz von Antigen-Schnelltests bei Großveranstaltungen gedämpft. Die Antigen-Schnelltests, die nach Plänen des Bundesgesundheitsministeriums künftig massenhaft eingesetzt werden sollen, seien "kein Allheilmittel", sagte der Vorstandsvorsitzende der Kassenärztlichen Bundesvereinigung der "Neuen Osnabrücker Zeitung". "Die Vorstellung, wir machen bei 5000 Stadionbesuchern mal eben einen Schnelltest, bleibt Science-Fiction."

Selbst bei den besten Schnelltests würden zwei bis zehn Infizierte von hundert Getesteten nicht erkannt, warnte Gassen. "Bei Massenveranstaltungen auf engem Raum wäre damit ein potenzielles Ansteckungsrisiko nicht sicher auszuschließen."

Die Antigen-Schnelltests sollen laut Bundesgesundheitsministerium ab Mitte Oktober in Pflegeheimen und Krankenhäusern zum Einsatz kommen, um Personal, Besucher und Patienten regelmäßig auf das Coronavirus zu testen. Die Methode gilt zwar als weniger zuverlässig als viele der bislang üblichen PCR-Tests auf Viren-Erbgut, dafür aber als schneller und günstiger.

Schwesig verteidigt scharfe Regeln beim Beherbergungsverbot

08.27 Uhr: Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) hat die scharfen Regeln beim Corona-Beherbergungsverbot verteidigt und eine Abkehr davon ausgeschlossen. "Wir können nicht in einer Zeit der zweiten Welle so tun, als ob alles leichter werden könnte", sagte Schwesig am Dienstag im ARD-"Morgenmagazin". Sie sei angesichts der steigenden Zahlen in Deutschland nicht für eine Lockerung des Beherbergungsverbots.

"Das wird Mecklenburg-Vorpommern auch nicht mitmachen. Wir sind mit unseren strengen Regeln von Anfang an gut gefahren", betonte die Ministerpräsidentin und lobte die Bemühungen ihres Bundeslandes, das trotz hoher Touristenzahlen die "niedrigsten Infektionszahlen" aufweise. Sie forderte eine "klare stringente Linie - und die kann in einer Zeit, wo die Zahlen in Deutschland steigen, nicht Lockerung sein". Die Linie müsse eher sein, "zu strengen Regeln zu kommen, insbesondere in den Risikogebieten".

Das Beherbergungsverbot für Reisende aus innerdeutschen Corona-Risikogebieten ist umstritten. In den meisten Bundesländern gilt die Regel, dass Menschen aus Regionen mit mehr als 50 Neuinfektionen auf 100.000 Menschen binnen einer Woche nur in einem Hotel beherbergt werden können, wenn sie einen aktuellen Corona-Test mit negativem Ergebnis vorweisen können. Dies wird vielfach als unverhältnismäßig kritisiert, zudem wird die Inanspruchnahme von Testkapazitäten moniert.

Montgomery fordert für Risikogebiete "Ausreisekontrollen"

07.58 Uhr: Der Vorsitzende des Weltärztebundes, Frank Ulrich Montgomery, hat das Beherbergungsverbot in vielen Bundesländern für Urlauber aus Corona-Risikogebieten heftig kritisiert. "Das halte ich für völligen Unsinn", sagte Montgomery am Dienstag im Deutschlandfunk. Zumal Arbeits-, Familien- und nicht touristische Besuche ja erlaubt seien. "Nun erklären sie dem Virus mal, was der Unterschied zwischen einem Touristen und einem Manager ist", sagte Montgomery.

Man müsse stattdessen dort ansetzen, wo die Infektionszahlen stark angestiegen seien. Es müsse eine "Ausreisekontrolle" bei Reisen aus diesen Risikogebieten geben. "Davor scheut sich aber die Politik und kommt jetzt mit allen möglichen absurden Vorschlägen." Montgomery wandte sich auch gegen den Vorschlag zweier Unions-Politiker, die Winterferien an den Schulen zu verlängern. "So ein Quatsch", sagte der Mediziner. Damit verunsichere man nur Schüler, Eltern und Lehrer.

Kanzlerin Angela Merkel und die Ministerpräsidenten der Länder wollen an diesem Mittwoch über die Corona-Lage beraten. Bereits am Montag hatten zahlreiche Politiker eine Rücknahme des uneinheitlichen Beherbergungsverbots gefordert.

Johnson & Johnson setzt Tests von Corona-Impfstoff vorläufig aus

08.10 Uhr: Der US-Pharmakonzern Johnson & Johnson hat seine Tests eines potenziellen Coronavirus-Impfstoffs nach der Erkrankung eines Probanden vorläufig ausgesetzt. Der Teilnehmer sei aus "ungeklärten" Gründen krank geworden, teilte das Unternehmen am Montag mit. In der Testpause wird den Angaben zufolge ein Komitee aus unabhängigen Experten die Ursachen des Krankheitsfalles untersuchen. Dabei geht es vor allem um die Frage, ob die Erkrankung von dem potenziellen Serum ausgelöst wurde.

Die Unterbrechung der dritten und finalen Testphase bedeutet unter anderem, dass vorläufig keine weiteren Online-Anmeldungen für die Tests möglich sind. In dieser entscheidenden Phase will J&J den Wirkstoff an insgesamt 60.000 Menschen an 200 Orten in den USA, Lateinamerika und Südafrika erproben.

J&J hatte die dritte Testphase Ende September gestartet. An Impfstoffen gegen den neuartigen Erreger wird rund um den Globus intensiv geforscht. Neben J&J befinden sich noch mehrere andere Unternehmen in der letzten Testphase.

Japanischer Tourist ganz allein in Machu Picchu

07.20 Uhr: Einem japanischen Touristen in Peru hat die Coronakrise ein einzigartiges Glück beschert: Als alleiniger Besucher durfte er die weltberühmte Inka-Stätte Machu Picchu betreten. Dem wegen der Pandemie seit Monaten in Peru festsitzenden Jesse Katayama hatte die zuständige Tourismusbehörde in Cusco eine Sondergenehmigung für den Besuch der archäologischen Stätte erteilt - und zwar nur ihm allein. Machu Picchu ist bereits seit sieben Monaten geschlossen.

Nach seinem Besuch am Sonntag veröffentlichte der 26-jährige Boxlehrer ein Foto von sich an dem verwaisten Touristenziel und schrieb dazu: "Die erste Person auf der Erde, die seit dem Lockdown nach Machu Picchu gegangen ist, bin iiiiiiich". In einem Video auf der Facebook-Seite der Tourismusbehörde fügte er hinzu: "Dies ist wirklich unglaublich! Danke."

Katayama hält sich wegen gestrichener Flüge und anderer Einschränkungen der Bewegungsfreiheit seit März in Peru auf. Ein Ticket für Machu Picchu hatte er nur wenige Tage vor der Ausrufung des Gesundheitsnotstands in dem südamerikanischen Land gekauft.

Die im 15. Jahrhundert erbaute Inkastadt Machu Picchu in den Anden gehört zu den größten Touristenattraktionen Südamerikas. Sie wurde 1983 in die Liste des Unesco-Weltkulturerbes aufgenommen. Eigentlich hatte Machu Picchu im Juli wieder öffnen sollen, dies wurde jedoch auf November verschoben. Nur noch 675 Besucher pro Tag sollen dann zugelassen werden. Dies sind lediglich 30 Prozent der Zahl vor der Pandemie.

Mehr als 4000 Neuinfektionen in Deutschland

06.30 Uhr: Die Gesundheitsämter haben laut Robert Koch-Institut mehr als 4122 Infizierte gemeldet. Am Montag waren 2467 neue Corona-Infektionen innerhalb eines Tages gemeldet worden.

Erfahrungsgemäß liegen die erfassten Zahlen an Sonntagen und Montagen meist niedriger, auch weil am Wochenende nicht alle Gesundheitsämter Daten an das RKI weitergeben. Am Dienstag vor einer Woche waren es 2639 Fälle gewesen.

Am Donnerstag hatte die Anzahl neuer Infektionen mit 4058 erstmals seit April die 4000er-Grenze überschritten. Am Samstag waren es gar 4721 neu nachgewiesene Fälle.

Kassenarztchef: Schnelltests bei Veranstaltungen sind "Science-Fiction"

06.28 Uhr: Der Chef des Kassenärzte-Verbands hat Hoffnungen auf einen Einsatz von Antigen-Schnelltests bei Großveranstaltungen gedämpft. "Auch die angekündigten Antigen-Schnelltests sind kein Allheilmittel", sagte Andreas Gassen der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (Dienstag). "Die Vorstellung, wir machen bei 5000 Stadionbesuchern mal eben einen Schnelltest, bleibt Science-Fiction."

Selbst bei den besten Schnelltests würden zwei bis zehn Infizierte von hundert Getesteten nicht erkannt. "Bei Massenveranstaltungen auf engem Raum wäre damit ein potenzielles Ansteckungsrisiko nicht sicher auszuschließen", so Gassen.

Bei Antigen-Tests werden nach Abstrichen charakteristische Viren-Proteine erkannt. Die Methode gilt zwar als weniger zuverlässig als viele der bislang üblichen PCR-Tests auf Viren-Erbgut, ist dafür aber oft schneller und günstiger.

Erste Antigen-Tests für die Anwendung durch medizinisches Fachpersonal sind in Deutschland bereits auf dem Markt. Die Antigen-Schnelltests sollen laut Bundesgesundheitsministerium ab Mitte Oktober in Pflegeheimen und Krankenhäusern zum Einsatz kommen.

Mann in den USA binnen anderthalb Monaten zweimal mit Corona infiziert

06.25 Uhr: Ein Mann in den USA hat sich im Abstand von nur etwa anderthalb Monaten zweimal mit dem Coronavirus angesteckt - und der Verlauf seiner zweiten Infektion war schwerer als beim ersten Mal.

Das geht aus einer am Dienstag im Fachmagazin "The Lancet Infectious Diseases" veröffentlichten Studie hervor. Demnach musste der 25-Jährige aus dem Bundesstaat Nevada nach seiner zweiten Ansteckung ins Krankenhaus eingeliefert und beatmet werden.

Der Mann infizierte sich der Studie zufolge mit zwei unterschiedlichen Varianten des Virus Sars-CoV-2. In der Untersuchung werden weltweit noch vier weitere Fälle genannt, in denen sich bereits mit dem Coronavirus infizierte Menschen ein zweites Mal ansteckten. Das betraf Menschen in Belgien, den Niederlanden, Hongkong und Ecuador.

Es sei noch ungeklärt, wie lange die Immunität nach einer ersten Infektion mit dem neuartigen Virus andauere, erläuterte der Hauptautor der Studie, Mark Pandori. Doch zeige die Untersuchung, dass eine vorherige Infektion nicht unbedingt vor einer nochmaligen Ansteckung schützt.

Dies bedeute, dass positiv Getestete "weiterhin Vorsichtsmaßnahmen ergreifen sollten", darunter die physische Distanz zu anderen Menschen, das Tragen von Atemschutzmasken und das regelmäßige Händewaschen.

rai/jpz/mfh/mjm/fek/bah/sid/Reuters/dpa/AFP
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