Corona-News am Donnerstag Sachsen-Anhalt und Berlin nehmen Patienten aus Nachbarbundesländern auf

Mehrere Bundesländer stellen wegen Engpässen in Krankenhäusern Betten für Corona-Patienten bereit. Und: Die Niederlande wollen am 8. Januar mit dem Impfen starten. Das war der 17. Dezember im Überblick.
Ein Intensivbett mit Beatmungsgerät in Deutschland

Ein Intensivbett mit Beatmungsgerät in Deutschland

Foto: Roland Weihrauch/ dpa

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Bundesländern nehmen Patienten wegen Engpässen in Krankenhäusern auf

20.13 Uhr: Sachsen-Anhalt und Berlin nehmen in den kommenden Tagen Covid-Patienten aus benachbarten Bundesländern auf, die selbst Engpässe bei Intensivbetten haben. Innerhalb einer Länder-Verabredung sollen Anfang kommender Woche 30 Patientinnen und Patienten aus Sachsen und Thüringen verlegt werden, sagte ein Sprecher des Innenministeriums in Magdeburg. Die Vorbereitungen dazu liefen bereits.

In Sachsen-Anhalt seien knapp 140 reguläre Intensivbetten frei. Wie viele davon für Patientinnen und Patienten anderer Länder zur Verfügung gestellt werden könnten, müsse im Einzelfall geklärt werden. Parallel zu den von den Ländern koordinierten Krankentransporten organisierten auch die Kliniken selbst permanent Verlegungen von Patienten zwischen Häusern, hieß es.

Ein Beispiel dafür nannte Halles Oberbürgermeister Bernd Wiegand (parteilos) am Donnerstag: Seine Stadt habe 15 Patientinnen und Patienten aus Sachsen aufgenommen. Damit würden in der Stadt derzeit 115 Menschen in Kliniken versorgt, die an Covid-19 erkrankt sind.

Auch Berliner Krankenhäuser nehmen am Freitag Covid-19-Patienten aus Brandenburg auf. Die Transporte gehen am Morgen los, sagte der Sprecher von Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci (SPD). Zuvor berichtete der »Tagesspiegel« darüber. Brandenburgs Gesundheitsministerin Ursula Nonnemacher (Grüne) bat Berlin wegen eines drohenden Engpasses in Krankenhäusern um Hilfe. Die rund 50 Patienten kämen in verschiedene Kliniken in der Hauptstadt, sagte der Sprecher. Es handle sich um Covid-19-Patienten, die auf Normalstationen behandelt werden, nicht um Intensiv-Patienten. In Brandenburg ist vor allem im Süden des Landes die Lage sehr angespannt.

Niederlande beginnen am 8. Januar mit Impfungen

21.46 Uhr: Die Niederlande wollen am 8. Januar mit dem Impfen gegen Covid-19 starten. Das kündigte das Gesundheitsministerium an. Voraussetzung ist, dass zunächst die Europäische Arzneimittelbehörde EMA am Montag grünes Licht für die Zulassung des Impfstoffes der Unternehmen Pfizer und Biontech gibt. Anschließend muss die EU-Kommission noch zustimmen.

Mit dem Impfstart erst in der zweiten Januarwoche entsprechen die Niederlande aber nicht Plänen über einen gemeinsamen Impfbeginn in der EU schon ab dem 27. Dezember wie in Deutschland. In manchen Staaten werde auch erst am 28. oder 29. Dezember begonnen, schrieb EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen am Donnerstag auf Twitter. »Das ist Europas Moment.«

Der niederländische Gesundheitsminister Hugo de Jong bekräftigte am Abend im Parlament, dass der 8. Januar der frühestmögliche Termin sei. Die Planung und Organisation müsse »sorgfältig, sicher und verantwortungsvoll« geschehen. Zunächst sollen Mitarbeiter von Pflegeheimen und Behinderteneinrichtungen geimpft werden. Am 18. Januar sollen im ganzen Land 25 Impfzentren einsatzfähig sein.

Hamburg-Marathon auch für April 2021 abgesagt

20.05 Uhr: Der in diesem Jahr aufgrund der Corona-Pandemie zweimal abgesagte Hamburg-Marathon wird auch am 25. April 2021 nicht stattfinden. Dies teilte der Veranstalter nach Rücksprache mit den Hamburger Behörden mit. »Wir stehen hierzu bereits seit einiger Zeit in sehr konstruktiven Gesprächen. Vor allem gilt es, Fragen zu etwaigen Terminüberschneidungen auch zu anderen Branchen zu klären«, sagte Cheforganisator Frank Thaleiser.

Daher wurde auch noch kein alternatives späteres Datum genannt. »Wir sind sehr optimistisch, dass dieser Prozess bis Ende Januar erfolgreich abgeschlossen sein wird und wir dann für den Marathon 2021 eine neue Terminoption mit realistischer Perspektive präsentieren können«, betonte Thaleiser.

In diesem Jahr hätte die 35. Auflage des Marathons ursprünglich am 19. April stattfinden sollen, war aber aufgrund des ersten Lockdowns auf den 13. September verlegt worden. Trotz eines Hygiene-Konzepts war die Veranstaltung dann jedoch erneut abgesagt worden.

EU-Behörde entscheidet schon am 6. Januar über Zulassung von Moderna-Impfstoff

19.00 Uhr: Die europäische Arzneimittelbehörde (EMA) zieht ihre Entscheidung über eine Zulassung des Impfstoffs des US-Unternehmens Moderna um eine Woche vor. Die in Amsterdam ansässige Behörde teilte am Donnerstag mit, Moderna habe vorzeitig weitere Daten geliefert, sodass eine außerordentliche Sitzung für den 6. Januar angesetzt worden sei, »um die Prüfung möglichst abzuschließen«. Ursprünglich war die Moderna-Entscheidung für den 12. Januar vorgesehen.

Charité: Betrieb ab Montag auf »reines Notfallprogramm« reduziert

18.35 Uhr: Wegen eines erwarteten weiteren Anstiegs an Covid-19-Patienten schränkt Berlins Universitätsklinikum Charité den Betrieb in anderen Bereichen ab Montag deutlich ein. »Während wir bislang mit eher mäßigen Einschränkungen der klinischen Versorgung ausgekommen sind, [...] müssen wir nun zunächst in den kommenden 14 Tagen unsere Aktivitäten auf ein reines Notfall-Programm reduzieren«, teilte der Vorstand Krankenversorgung, Ulrich Frei, der Deutschen Presse-Agentur am Donnerstagabend mit. »Wir befinden uns nach wie vor in einer ungewöhnlich schweren Krise, wie wir sie noch nicht erlebt haben. Wir haben noch schwere Wochen vor uns.«

Das Zurückfahren des Betriebs auf ein Notfall-Programm über Weihnachten und den Jahreswechsel bedeutet nach Freis Worten, dass es zunächst keine planbaren Eingriffe mehr geben wird und dass die Bettenbelegung um mindestens weitere 300 Betten reduziert wird. Notfälle werden nach Klinikangaben weiterhin behandelt und Tumoroperationen durchgeführt. Es gebe keine Einschränkungen für die Rettungsstellen.

Stadt: »Querdenker« dürfen in Leipzig nicht demonstrieren 

17.58 Uhr: Die Stadt Leipzig untersagt mögliche neue »Querdenken«-Proteste am kommenden Samstag. Eine Versammlung der Bewegung werde zwar bereits seit Längerem beworben, sei aber nicht fristgemäß bis zum 17. Dezember 12.00 Uhr angemeldet worden, teilte die Stadt am Donnerstag mit.

In einer Allgemeinverfügung hatte sie festgelegt, dass es am Samstag jedermann im Stadtgebiet untersagt ist, öffentliche Versammlungen unter freiem Himmel zu veranstalten oder daran teilzunehmen, wenn sie nicht bis zum Donnerstag, 12.00 Uhr, angemeldet worden sind. Ausnahmeentscheidungen blieben vorbehalten, sofern Infektionsgefahren offenkundig ausgeschlossen seien, heißt es darin.

Kommission: Über 80-Jährige und Pflegeheimbewohner zuerst impfen

17.54 Uhr: Mit Blick auf die geplanten Corona-Impfungen hat die Ständige Impfkommission beim Robert Koch-Institut (RKI) am Donnerstag ihre Empfehlungen veröffentlicht , wer zuerst geimpft werden soll. In einer ersten Stufe sollten demnach Alten- und Pflegeheimbewohner und Menschen über 80 Jahre geimpft werden können. Ebenfalls dazu gehören sollte Personal mit besonders hohem Ansteckungsrisiko etwa in medizinischen Einrichtungen, etwa in Notaufnahmen oder der Behandlung von Corona-Patienten – zudem Pflegepersonal in der ambulanten Pflege und Heimen sowie andere dort Beschäftigte mit Kontakt zu Bewohnern.

Innerhalb dieser ersten Stufe seien Über-80-Jährige und Bewohner von Altenpflegeheimen besonders gefährdet und sollten trotz schwerer Erreichbarkeit zu Beginn der Impfaktionen geimpft werden, so die Expertenkommission. Im Kern hatte sie die erste Priorität für diese Bevölkerungsgruppen bereits kürzlich in einem Entwurf umrissen. Eine Prioritätensetzung ist nötig, weil zu Beginn der Impfungen nur begrenzte Impfstoffmengen verfügbar sein werden. Auf Basis der Empfehlung will Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) an diesem Freitag eine Impfverordnung unterzeichnen, die die Grundlage für voraussichtlich am 27. Dezember beginnende Impfungen sein soll.

Polnische Regierung verhängt Teil-Lockdown nach Weihnachten

17.12 Uhr: Angesichts der steigenden Infektionszahlen hat das polnische Gesundheitsministerium einen dreiwöchigen Teil-Lockdown angekündigt. »Wir verhängen einen landesweiten Lockdown vom 28. Dezember bis zum 17. Januar«, sagte Gesundheitsminister Adam Niedzielski am Donnerstag vor Journalisten. Die meisten Geschäfte, Einkaufszentren, Hotels und Skigebiete sollen in dieser Zeit geschlossen bleiben.

Die Maßnahmen seien notwendig, »um uns vor der dritten Welle der Pandemie in der nahen Zukunft zu schützen«, sagte Niedzielski. In der Silvesternacht gilt demnach von 21.00 Uhr abends bis 6.00 Uhr morgens ein Reiseverbot. Einreisende aus dem Ausland müssen sich zehn Tage lang in Quarantäne begeben.

Hotels sollen dem Minister zufolge nur noch Mitarbeiter des Gesundheitswesens und Angehörige des Militärs beherbergen dürfen. Alle Geschäfte, die nicht der Grundversorgung dienen, müssen schließen. Die polnische Regierung hatte bereits weitreichende Maßnahmen verhängt, darunter die Schließungen von Restaurants, Fitnessstudios und Schulen. Treffen sind auf maximal fünf Menschen begrenzt.

Schärfere Corona-Maßnahmen auf Teneriffa – Urlauber weiter willkommen

17.03 Uhr: Die Regionalregierung der Kanarischen Inseln hat die Corona-Maßnahmen auf Teneriffa wegen dort steigender Infektionszahlen verschärft und zugleich betont, Urlauber seien weiter willkommen. Touristen aus anderen Teilen Spaniens und aus dem Ausland seien von den verhängten Zugangsbeschränkungen zu der Insel ausgenommen, wenn sie einen negativen PCR-Test vorweisen könnten, der nicht älter als 72 Stunden sein dürfe, teilte das Fremdenverkehrsamt Teneriffas am Donnerstag auf Anfrage mit. Andere Corona-Tests würden nicht akzeptiert.

Am Vortag hatte die Regionalregierung der vor der Westküste Afrikas gelegenen spanischen Inselgruppe für Teneriffa eine Reihe von Maßnahmen zur Eindämmung der dort stärker als auf den anderen Inseln steigenden Infektionszahlen angeordnet. Sie gelten ab Freitag für zunächst 15 Tage.

So wird die bestehende nächtliche Ausgangsbeschränkung auf 22.00 Uhr bis 6.00 Uhr ausgeweitet. Gaststätten dürfen keine Gäste mehr in Innenräumen bewirten und auf Terrassen nur 50 Prozent der normalerweise zugelassenen Plätze besetzen. Geschäfte müssen die Zahl der Kunden auf 33 Prozent begrenzen, die Heimatgemeinde darf nicht verlassen werden, und Besuche in Altenheimen sind ausgesetzt.

Uniklinik Heidelberg befürchtet Einschnitte für Covid-19-Patienten

16.53 Uhr: Die Uniklinik Heidelberg schließt wegen stark ansteigender Zahlen von Covid-19-Patienten und vollen Intensivstationen eine Triage nicht mehr aus. Der Begriff bedeutet, dass Mediziner aufgrund von knappen Ressourcen entscheiden müssen, wem sie zuerst helfen. Der Leitende Ärztliche Direktor der Uniklinik, Ingo Autenrieth, sagte Radio Regenbogen: »Eine Triage hatten wir noch nicht, das kann aber auch auf uns zukommen. Wir sind darauf eingestellt.« Er sagte: »So eine Situation haben wir in den letzten 50, 60 Jahren weder in Heidelberg noch sonst wo in Deutschland erlebt.«

30 Infizierte, zwei Tote – Corona-Ausbruch in Altenheim nach Nikolausfeier

16.49 Uhr: Nach einer Nikolausfeier mit Gesang ist es in einem Altenheim in Hürtgenwald-Vossenack im Kreis Düren zu einem Corona-Ausbruch mit mehr als 30 Infizierten gekommen. Etwa die Hälfte der 70 Heimbewohner sei erkrankt, zwei der Infizierten bereits gestorben, bestätigte der Heimleiter des Geschwister-Louis-Hauses am Donnerstag. Zuvor hatte der WDR  berichtet.

Die Nikolausfeier sei eigentlich zulässig gewesen, und auch das Singen sei nicht explizit verboten. Allerdings hätten die Bewohner beim Singen mindestens zwei Meter Abstand halten müssen, sagte der Heimleiter. Dass dies nicht geschehen sei, sei ein Fehler gewesen. Der Fall werde inzwischen vom Kreis untersucht. Im Heim gilt ein Besuchsverbot.

Spahn über Impfungen: »Wir fangen erst mal an mit den Höchstbetagten und Gefährdeten« 

16.30 Uhr: Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat angesichts des geplanten Corona-Impfstarts am 27. Dezember um Geduld gebeten. »Wer nicht über 80 ist und nicht im Alten- oder Pflegeheim ist, muss sich noch ein Stück gedulden«, sagte der CDU-Politiker der »Welt« . »Also bitte nicht am 27. dann alle schon irgendwie versuchen, einen Termin zu kriegen und zu ordern. Wir fangen erst mal an mit den Höchstbetagten und Gefährdeten.«

An diesem Freitag will Spahn eine Verordnung zur sogenannten Priorisierung unterzeichnen, also zur konkreten Reihenfolge, welche Bevölkerungsgruppen wann mit einer Impfung drankommen können.

Zu den aktuellen Corona-Zahlen sagte Spahn: »30.000 neu gemeldete Infektionen innerhalb von 24 Stunden ist schon eine sehr, sehr hohe Zahl.« Er tippe, dass sich das in dieser Größenordnung in den nächsten Tagen weiter darstellen werde. Das Robert Koch-Institut hatte am Donnerstag 26.923 Neuinfektionen innerhalb eines Tages gemeldet. Zugleich wies das Institut darauf hin, dass aus Baden-Württemberg aus technischen Gründen rund 3500 Fälle zu wenig übermittelt worden seien.

Über sieben Millionen Corona-Infektionen in Brasilien

16.15 Uhr: Die Zahl der Corona-Infektionen in Brasilien ist auf über sieben Millionen gestiegen. Bislang haben sich in dem größten Land Lateinamerikas nachweislich 7,04 Millionen Menschen mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert, wie das Gesundheitsministerium in der Nacht zum Donnerstag (Ortszeit) mitteilte. Allein am Mittwoch wurden demnach 70.574 Neuinfektionen registriert – der höchste Tageswert seit Beginn der Pandemie.

Bislang sind in Brasilien 183.735 Menschen im Zusammenhang mit der Krankheit Covid-19 gestorben. Weltweit liegt Brasilien bei den Infektionen an dritter Stelle hinter den USA und Indien, bei den Todesfällen an zweiter Stelle hinter den Vereinigten Staaten. Die Regierung von Präsident Jair Bolsonaro wehrte sich stets gegen harte Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie, regionale Regelungen in einzelnen Bundesstaaten wurden teilweise bereits wieder zurückgenommen.

Was über die allergischen Reaktionen auf den Biontech-Impfstoff bekannt ist

16.00 Uhr: Nach der Impfung mit dem Biontech-Impfstoff kam es vereinzelt zu heftigen allergischen Reaktionen. Großbritannien riet daraufhin in bestimmten Fällen von Impfungen ab. Was das für Allergiker bedeutet.

Lauterbach fordert längeren Shutdown bis Inzidenzwert unter 25

15.45 Uhr: SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach fordert eine deutliche Verlängerung des Shutdowns über den 10. Januar hinaus – bis unter die Marke von 25 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche. »Egal, wie lange das dauert«, sagte Lauterbach der »Rheinischen Post«. Nur dann bestehe ein ausreichendes Polster, damit die Gesundheitsämter mit der Kontaktverfolgung wieder hinterherkämen und nicht gleich der nächste Shutdown drohe.

»Dieser Lockdown ist der wichtigste in der gesamten Corona-Pandemie. An ihm wird sich die Bilanz im Umgang mit der Krise messen. Dieser Lockdown entscheidet darüber, wie viele Tote das Virus noch fordern wird«, so Lauterbach. Es sei bereits absehbar, dass der Lockdown bis zum 10. Januar nicht ausreichen werde, um auf den Inzidenzwert von 50 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche zu kommen..

Amazon weist nach Corona-Ausbrüchen Vorwürfe von Ver.di zurück

15.15 Uhr: Nach zwei größeren Corona-Ausbrüchen in Amazon-Zentren hat das Unternehmen Vorwürfe wegen angeblich mangelhaften Gesundheitsschutzes zurückgewiesen. Nach Angaben der Behörden haben sich in Garbsen bei Hannover rund hundert Beschäftigte und in Bayreuth mindestens 61 Mitarbeiter infiziert.

Die Gewerkschaft Ver.di forderte die Gesundheitsämter auf, gerade im Weihnachtsgeschäft in den nächsten Tagen die Bedingungen für das Personal des Onlinehändlers zu verbessern. Auch bei Amazon in Borgstedt (Schleswig-Holstein) habe es eine größere Zahl an Infektionen gegeben, so Ver.di. Dazu gab es zunächst keine weiteren Angaben von anderer Stelle. Hygiene, Abstandhalten und Sauberkeit würden bei dem Konzern vernachlässigt, kritisierte die Gewerkschaft.

Eine Amazon-Sprecherin wies hingegen am Donnerstag darauf hin, dass das Unternehmen bei den Corona-Schutzmaßnahmen teilweise über die einzelnen Länderregelungen hinausgehe: »Bei uns gilt zum Beispiel der Mindestabstand von zwei Metern.«

Im Fall von Bayreuth, wo nach Amazon-Angaben 250 Beschäftigte arbeiten, gab das Landratsamt Bayreuth die Zahl von 61 infizierten Mitarbeitern bekannt. Dabei handele es sich aber nur um Angestellte, die in Stadt und Landkreis Bayreuth wohnen.

Ob darüber hinaus noch weitere Mitarbeiter des oberfränkischen Standorts positiv getestet wurden, blieb offen. Amazon selbst macht unter Verweis auf den Datenschutz keine Angaben zur Zahl der Infizierten. Im niedersächsischen Garbsen sind nach Konzernangaben im Weihnachtsgeschäft mehr als 900 Mitarbeiter beschäftigt.

Amazon-Sortierzentrum in Garbsen (Archivbild)

Amazon-Sortierzentrum in Garbsen (Archivbild)

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Peter Steffen / dpa

Kretschmer warnt vor Hysterie – keine Abriegelung von Corona-Hotspots

14.55 Uhr: In Sachsen steht eine Abriegelung von Orten mit hohen Corona-Infektionszahlen derzeit nicht zur Debatte. Das stellte Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) am Donnerstag am Rande der Landtagssitzung noch einmal klar. Man habe früher als andere entschieden, das Land wieder herunterzufahren, und werde jetzt erst einmal die Wirksamkeit der ergriffenen Maßnahmen abwarten.

»10 bis 14 Tage braucht es, bevor man etwas ganz Konkretes sieht. Vorher ist mit keinen weiteren Einschränkungen zu rechnen«, so der Regierungschef. Man sei hoffnungsvoll, dass eine Stabilisierung der Zahlen mit den jetzigen Instrumenten gelinge. Zugleich warnte Kretschmer vor Hektik und Hysterie. Man brauche vielmehr ein ruhiges und überlegtes Handeln.

AfD-Politiker Seitz mit Corona-Befund im Krankenhaus

14.35 Uhr: Nach einem positiven Corona-Test wird der AfD-Bundestagsabgeordnete Thomas Seitz nach Angaben seines Büros stationär im Krankenhaus behandelt. »Die Prognose für eine zügige Genesung ist laut Auskunft der behandelnden Ärzte günstig«, hieß es in einer Mitteilung  vom Donnerstag. Der 53-Jährige dankte dem Personal des Klinikums in seiner Heimat Lahr im Schwarzwald für seinen Einsatz. Zuvor hatten mehrere Medien darüber berichtet.

Seit Ausbruch der Pandemie haben sich laut Bundestagsverwaltung 23 der 709 Abgeordneten mit dem Coronavirus infiziert. Betroffen sind nach Angaben der Fraktion auch mehrere der 88 AfD-Abgeordneten.

Seitz war unter anderem bei einer Sitzung im November aufgefallen, als er mit einer offenkundig löchrigen Maske zum Rednerpult kam. Vizepräsidentin Claudia Roth (Grüne) untersagte ihm, damit zu seinem Platz zurückzugehen. Sie reichte ihm eine frische FFP2-Maske. Als Seitz sich über den »Maulkorb« beschwerte, drohte ihm Roth ein Ordnungsgeld an. Sein Büro teilte nun auch mit, dass die AfD-Fraktion und Seitz Anfang des Jahres vor dem Virus gewarnt und eine ständige Evaluation des Pandemiefortschritts durch die Bundesregierung gefordert hätten.

Mehr als 4800 Corona-Kranke liegen auf deutschen Intensivstationen

14.30 Uhr: Die Zahl der Corona-Patienten auf Intensivstationen in Deutschland geht weiter nach oben. Inzwischen werden dort 4856 Menschen nach Corona-Infektionen behandelt – 20 mehr als am Vortag, wie aus dem Tagesreport der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi) vom Donnerstag hervorgeht. 57 Prozent von ihnen werden demnach invasiv beatmet. Vor einer Woche hatte die Zahl der Covid-19-Fälle, die auf Intensivstationen behandelt werden, noch bei 4339 gelegen, am 1. Dezember bei 3921. Die Zahl freier Intensivbetten für Erwachsene wird im Divi-Tagesreport mit 3722 beziffert. Als Sieben-Tage-Notfallreserve werden knapp 10.800 Betten für Erwachsene angegeben.

Am Mittwoch hatten die Divi und die Fachgruppe Intensivmedizin, Infektiologie und Notfallmedizin beim Robert Koch-Institut (RKI) erklärt, dass man derzeit nicht an dem Punkt stehe, Priorisierungen von Patienten vornehmen zu müssen. Auch für den Fall einer möglichen regionalen Überlastung von Kliniken sei bereits seit einiger Zeit geregelt, dass Patienten innerhalb Deutschlands verlegt werden könnten.

Skiflug-Weltmeister Geiger positiv auf Corona getestet

14.20 Uhr: Skiflug-Weltmeister Karl Geiger ist positiv auf das Coronavirus getestet worden und fällt damit für die Tournee-Generalprobe am Wochenende in Engelberg in der Schweiz aus. Das teilte der Deutsche Skiverband (DSV) am Donnerstag mit. Geiger zeige keinerlei Symptome und habe sich bereits in Quarantäne begeben. Alle anderen Teammitglieder wurden mehrfach negativ getestet.

Geiger sagte: »Mir geht es gut, ich habe keine Symptome. Ich befinde mich jetzt in Quarantäne und werde regelmäßig Tests absolvieren.« Der 27-Jährige war am Montag erstmals Vater geworden und hatte zuvor am Wochenende bei der Flugshow im slowenischen Planica Gold im Einzel und Silber mit dem DSV-Team gewonnen.

Carl XVI. Gustaf: Schwedens König hält Corona-Strategie der Regierung für »gescheitert«

14.10 Uhr: Schwedens Kurs in der Corona-Pandemie ist international umstritten. Nun mischt sich auch das Oberhaupt der Königsfamilie in die Debatte ein.

Nach EU-Gipfel mit Macron: Merkel negativ auf Corona getestet

13.45 Uhr: Bundeskanzlerin Angela Merkel ist nach dem EU-Gipfel in der vergangenen Woche negativ auf das Coronavirus getestet worden. Dort hatte sie den französischen Präsidenten Emmanuel Macron getroffen, der nun positiv auf Corona getestet worden ist. »Die Kanzlerin ist ein paar Tage nach dem EU-Gipfel routinemäßig getestet worden«, sagte eine Sprecherin. Das Ergebnis sei negativ gewesen. »Die Kanzlerin sendet dem Präsidenten ihre besten Wünsche und wünscht eine schnelle Genesung«, so die Sprecherin.

Bundesamt warnt vor Cyberangriffen auf Impfstoffversorgung

13.44 Uhr: Die Corona-Pandemie hat nach Angaben des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) das Risiko erfolgreicher Cyberangriffe auf Unternehmen erhöht. Cyberkriminelle hätten flexibel auf die Pandemie reagiert und nutzten die allgemeine Verunsicherung der Unternehmen und der Bevölkerung gezielt aus, warnte BSI-Präsident Arne Schönbohm am Donnerstag anlässlich der Veröffentlichung eines gemeinsamen Lagebilds der deutschen und der französischen IT-Sicherheitsbehörde. In beiden Ländern habe der Corona-bedingte Digitalisierungsschub für mehr Angriffsflächen gesorgt.

Insbesondere das Gesundheitswesen in beiden Ländern stehe vor der großen Herausforderung, die Pandemie zu bekämpfen und sich gleichzeitig wirksam gegen mögliche Cyberangriffe zu wappnen. »Denn Kliniken, Impfstoffhersteller und deren Lieferketten stehen zunehmend im Fokus von Cyberkriminellen«, sagte Schönbohm laut Mitteilung. Ausfälle in diesen Bereichen könnten verheerende Folgen haben.

In der vergangenen Woche hatten unbekannte Hacker bei einem Angriff auf das IT-System der europäischen Arzneimittelbehörde Ema mit Sitz in Amsterdam illegal Dokumente über den Corona-Impfstoff der Mainzer Firma Biontech und des US-Pharmariesen Pfizer erbeutet. Die Behörde hatte von »einigen Dokumenten« berichtet, die im Zusammenhang mit dem Zulassungsantrag für den Impfstoff bei dem Angriff gestohlen worden seien.

Die Cybersicherheitsbehörden in Deutschland und Frankreich hätten einige Maßnahmen ergriffen, um die Cybersicherheitslage im Gesundheitswesen zu verbessern, sagte Schönbohm. Schon im Frühjahr seien die Impfstoffhersteller für Gefahren durch Cyberkriminelle sensibilisiert worden. Mit der Bundesregierung sei das BSI intensiv im Gespräch über den Schutz der Logistikketten für Impfstoffe. »Auch die Unternehmen müssen ihren Teil dazu beitragen, etwa durch angemessene Investitionen in die Informationssicherheit«, so Schönbohm.

Bis Februar 1,5 Millionen Menschen in Deutschland geimpft?

13.30 Uhr: Die SPD-Gesundheitsexpertin Sabine Dittmar hofft, dass bis Februar 1,5 Millionen Menschen in Deutschland gegen Corona geimpft sein werden. »Schnelles Handeln ist angesichts der Infektionsdynamik ... dringend angesagt«, sagte sie am Donnerstag in einer Debatte über die sogenannte Impfpriorisierung, also über die Frage, welche Bevölkerungsgruppen zuerst drankommen. Noch in diesem Jahr könne man mit 400.000 Impfdosen beginnen. Sie hoffe, dass im Februar bereits 1,5 Millionen Menschen mit beiden Impfungen versorgt seien, sagte Dittmar weiter.

Ein Impfbeginn mit dem ersten Corona-Impfstoff wird in Deutschland und in den anderen EU-Ländern für den 27. Dezember angepeilt. Zuvor muss die Europäische Arzneimittelagentur EMA das entsprechende Produkt von Biontech/Pfizer noch freigeben. Damit wird am Montag (21. Dezember) gerechnet. Anschließend müssen nach Angaben von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) vom zuständigen Paul-Ehrlich-Institut noch die Impfchargen geprüft, freigegeben und schließlich ausgeliefert werden. Das erkläre auch die Zeit bis zum 27. Dezember.

Baden-Württemberg meldet RKI 3500 Fälle nach – jetzt mehr als 30.000 Neuinfektionen

12.38 Uhr: Am Donnerstagmorgen hatte das Robert Koch-Institut 26.923 Corona-Neuinfektionen innerhalb von 24 Stunden gemeldet. Doch nun wird die Zahl korrigiert: Das RKI wies darauf hin, dass aus Baden-Württemberg aus technischen Gründen rund 3500 Fälle zu wenig übermittelt worden seien. Damit steigt die Zahl der zuletzt registrierten Neuinfektionen auf 30.423 – ein Höchststand in Deutschland.

»Aus technischen Gründen wurden gestern aus Baden-Württemberg circa 3.500 Fälle zu wenig übermittelt«, hieß es: »Das Problem ist bereits behoben, und die Fälle wurden heute nachübermittelt.« In der offiziellen Statistik würden die Fälle aber erst am Freitag erscheinen. Im Dashboard des RKI  steht deswegen noch, es habe 26.923 Neuinfektionen gegeben.

Kapazitäten in Krankenhäusern erschöpft: Hanau nutzt Kühlcontainer für Covid-19-Tote

12.30 Uhr: Der Oberbürgermeister spricht von einer verschärften Pandemielage: Weil die Kühlkapazitäten für Leichen in den Krankenhäusern nicht mehr ausreichen, hat Hanau einen Container auf dem Hauptfriedhof in Betrieb genommen.

Biontech: Für Impfstoffauslieferung auch über Weihnachten im Dienst

12.17 Uhr: Die Gründer der Mainzer Firma Biontech haben Anstrengungen auch über die Feiertage angekündigt, damit ihr Covid-19-Impfstoff möglichst vor Jahresende ausgeliefert werden kann. »Unsere Mitarbeiter werden über Weihnachten arbeiten, dass das wirklich möglich ist, dass in jedem Land der Impfstoff ankommt«, sagte Vorstandschef Ugur Sahin am Donnerstag in einer Videokonferenz mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU). Für den Impfstoff von Biontech/Pfizer will die Europäische Arzneimittelagentur EMA am kommenden Montag (21. Dezember) wohl grünes Licht geben.

Sahin betonte, man sei zuversichtlich, dass im nächsten Winter wieder ein »normales Leben« möglich sei und nicht mehr die Notwendigkeit für einen Shutdown bestehe. Er betonte, unter anderem jahrzehntelange Arbeit zum Botenmolekül mRNA sei Grundlage für den Impfstoff gewesen. Die medizinische Geschäftsführerin Özlem Türeci sagte, in Großbritannien seien bereits mehr als 140.000 Menschen geimpft. Die Daten zur Verträglichkeit deckten sich mit den Erkenntnissen aus der klinischen Studie. »Das Etappenziel ist nun bald erreicht«, sagte Türeci mit Blick auf den erwarteten Einsatz der Vakzine in Deutschland. Der Marathon sei aber noch nicht vorüber.

Die Bundesländer stellen sich auf einen Beginn von Impfungen mit dem Impfstoff von Biontech und dessen US-Partner Pfizer am 27. Dezember ein.

Corona-Hotspot: Warum Sachsen?

12.10 Uhr: Kaum eine Region in Deutschland ist so schlimm von der Pandemie betroffen wie der Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge. Für Covid-Patienten gibt es keine freien Intensivbetten mehr. Ein Ortstermin in Pirna. 

Karliczek: Können indirekten Zwang zum Impfen nicht verhindern 

12.00 Uhr: Eine formelle Impfpflicht hat die Bundesregierung ausgeschlossen – ein indirekter Druck durch das Hausrecht etwa von Restaurant- oder Theaterbetreibern lässt sich nach Ansicht von Bundesbildungsministerin Anja Karliczek (CDU) aber kaum vermeiden. »Natürlich sind wir ein Land, was Privatwirtschaft hat. Verhindern werden wir das nicht können«, sagte sie am Donnerstag im ZDF-»Morgenmagazin«. Orte mit Hausrecht könnten künftig auf einer Impfung oder einem negativen Corona-Test für Gäste bestehen. Karliczek warb jedoch dafür, keine Unterschiede zu machen.

Die Forschungsministerin betonte zugleich die Wirksamkeit und Sicherheit der Corona-Impfung. »Das Zulassungsverfahren hat die klassischen, üblichen hohen Standards, die wir in Europa kennen. Da haben wir überhaupt keine Abstriche gemacht. Man kann diesem Impfstoff vertrauen.« Nötig sei eine Impfquote von 60 bis 70 Prozent. »Wir brauchen die Herdenimmunität«, sagte Karliczek.

Kretschmer: »Gemeinden abriegeln« wäre extrem hart

11.50 Uhr: Sachsen erwägt im Kampf gegen Corona offenbar auch die Abriegelung von Corona-Hotspots. Ein Krisenstab habe die Gemeinden mit der höchsten Inzidenz analysiert, sagte Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) am Donnerstag. Die Kommunen würden nun weiter untersucht, um Rückschlüsse auf das Infektionsgeschehen im ganzen Land ziehen zu können.

Medienberichten zufolge erwägt der Freistaat drastischere Maßnahmen zur Bekämpfung der Pandemie. Corona-Hotspots könnten demnach abgeriegelt und Ausgangsbeschränkungen verschärft werden. »Gemeinden abriegeln klingt extrem hart und wäre extrem hart«, sagte Kretschmer: »Es sind keine ausgangsbeschränkenden Maßnahmen beschlossen worden.« Eine solche Entscheidung stehe aktuell nicht an. Es gehe zunächst um eine Analyse der Gründe für die derzeitige Situation.

Mit Biontech/Pfizer-Vakzine: Impfungen in Deutschland sollen am 27. Dezember starten

11.27 Uhr: Die Gesundheitsminister der Länder stellen sich auf einen Beginn der Impfungen unmittelbar nach Weihnachten ein. Die ersten Impfdosen sollen in Pflegeheimen verabreicht werden. Lesen Sie hier die Meldung.

Putin will sich später impfen lassen – zu alt für »Sputnik V«

11.15 Uhr: Der russische Präsident Wladimir Putin will sich mit dem von eigenen Forschern entwickelten Impfstoff impfen lassen, sobald das für seine Altersgruppe möglich ist. »Ich bin ein gesetzestreuer Mensch. Ich halte mich an die Empfehlungen. Für solche wie mich gibt es bisher keinen Impfstoff. Ich mache das, sobald es möglich ist«, sagte der 68-Jährige am Donnerstag bei seiner großen Jahrespressekonferenz.

Das international vermarktete Mittel »Sputnik V« ist nach Aussagen Putins »effektiv und ungefährlich«. Nach Angaben der russischen Gesundheitsbehörden ist es allerdings nicht für Menschen über 60 Jahre geeignet. Ein Impfstoff für ältere Menschen solle aber bald verfügbar sein, hieß es. In Russland läuft seit gut einer Woche landesweit die Massenimpfung gegen das Coronavirus.

Im flächenmäßig größten Land der Erde gibt es trotz hoher Infektions- und Todeszahlen keinen neuen Lockdown. Russland hatte nach offiziellen Angaben am Donnerstag 28 200 neue Corona-Infektionen. Die Anzahl der Toten stieg um 587 auf nun 49.151.

Macron positiv auf Corona getestet

10.35 Uhr: Frankreichs Präsident Emmanuel Macron ist positiv auf das Coronavirus getestet worden. Wie der Élysée-Palast am Donnerstag mitteilte , hatte er zuvor erste Symptome gezeigt. Macron wird sich demnach entsprechend der geltenden Vorschriften für sieben Tage isolieren. Er werde seine Arbeit von zu Hause aus fortführen. Wie sich Macron angesteckt hat, ist noch unklar.

Aus dem Élysée-Palast hieß es, alle Reisen Macrons würden abgesagt, darunter auch der geplante Besuch Macrons im Libanon. Macron sei aber weiter in der Lage zu regieren, Gespräche würden nun als Videokonferenzen abgehalten.

Zudem sei Macrons Büro gerade dabei, seine Kontakte der vergangenen Tage nachzuverfolgen. Die Kontaktpersonen sollten über die Situation informiert werden. Ende der vergangenen Woche hatte Macron einen Gipfel der Europäischen Union besucht. Am Mittwoch hatte er Portugals Premierminister António Costa getroffen.

Spaniens Ministerpräsident Pedro Sánchez gab derweil bekannt, er werde sich bis zum 24. Dezember in Quarantäne begeben. Er hatte sich am Montag mit Macron zum Essen getroffen.

Zudem leitete Macron in Paris zuletzt eine Kabinettssitzung. Auch Frankreichs Premierminister Jean Castex kündigte deshalb an, sich als Kontaktperson vorsorglich zu isolieren.

Brigitte Macron, die Ehefrau des Präsidenten, wird sich ebenfalls in Isolation begeben, hieß es von ihrem Büro. Sie habe jedoch keine Symptome.

Lernplattform Mebis startet in Bayern erneut mit Schwierigkeiten

10.22 Uhr: Bei der Lernplattform Mebis hat es am Donnerstag in Bayern erneut Schwierigkeiten gegeben. Aktuell meldeten sich viele Nutzerinnen und Nutzer gleichzeitig an, teilte das Serviceteam am Morgen auf Twitter  mit. »Dadurch kommt es leider zu langen Wartezeiten.« Bereits am ersten Tag des Shutdowns am Mittwoch mussten sich die Schülerinnen und Schüler über Mebis ärgern. Es kam zu langen Wartezeiten beim Einloggen. Andere Nutzer flogen kurzerhand wieder aus dem System raus.

Fast 2900 Corona-Neuinfektionen in Israel – Höchststand in Gaza

10.15 Uhr: Die Anzahl der Corona-Neuinfektionen in Israel ist auf den höchsten Wert seit zwei Monaten gestiegen. Binnen 24 Stunden wurden 2891 neue Fälle verzeichnet, wie das Gesundheitsministerium am Donnerstag mitteilte. Im Gazastreifen überschritt die Zahl der Neuinfektionen erstmals die 1000er-Marke. In dem dicht besiedelten Küstenstreifen wurden nach Angaben des palästinensischen Gesundheitsministeriums 1015 neue Fälle gemeldet.

Der Wert in Israel lag zuletzt im Oktober höher. Neue Verschärfungen waren geplant, wenn die Zahl der Neuinfektionen wieder 2500 übersteigt. Sollten die Maßnahmen die Neuinfektionen binnen drei Wochen nicht deutlich senken, würde ein neuer Teil-Lockdown verhängt.

Die Regierung will am Sonntag mit einer Impfkampagne beginnen. Ministerpräsident Benjamin Netanyahu lässt sich schon am Samstagabend als Erster impfen. Gesundheitsminister Juli Edelstein sagte am Mittwoch, Geimpfte sollten in Israel mit einem »grünen Pass« Vorteile erhalten. Dieser werde zwei Wochen nach der zweiten Corona-Impfung vergeben. Geimpfte könnten etwa eine Quarantänepflicht umgehen sowie öffentliche Veranstaltungen und Restaurants besuchen.

Brandenburg warnt vor Engpass in Kliniken und will um Hilfe bitten

10.05 Uhr: Brandenburg will wegen eines drohenden Engpasses in Krankenhäusern andere Länder um Hilfe bitten. Die Zahl neuer Infektionen sei auf einen Rekordwert von 1021 gestiegen, sagte Gesundheitsministerin Ursula Nonnemacher (Grüne) am Donnerstag im zuständigen Landtagsausschuss. Einige Landräte im Süden Brandenburgs seien kurz davor, den Katastrophenfall auszurufen.

Sie habe Berlins Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci (SPD) gebeten, 50 Covid-19-Patienten aus Brandenburg im Notkrankenhaus am Messegelände zu übernehmen, die nicht auf der Intensivstation versorgt werden müssten. Wann das Notklinikum öffne, sei unklar. Außerdem werde Brandenburg voraussichtlich Sachsen-Anhalt um Bettenkapazitäten für Patienten bitten. Sachsen komme nicht infrage, weil die Lage dort katastrophal sei.

Mehr als 10.000 Corona-Tote seit Pandemiebeginn in Tschechien

9.45 Uhr: In Tschechien hat die Zahl der Corona-Toten seit Beginn der Pandemie die Schwelle von 10.000 überschritten. Innerhalb von 24 Stunden sind 48 Menschen mit oder an einer Corona-Infektion gestorben, womit die Gesamtzahl auf 10.036 gestiegen ist. Das ging am Donnerstag aus den Daten des Gesundheitsministeriums in Prag hervor.

Die Minderheitsregierung beschloss auf einer morgendlichen Kabinettssitzung, im Parlament die Verlängerung des Notstands um 30 Tage zu beantragen. Er würde damit bis zum 22. Januar andauern. Der Ausnahmezustand ermöglicht es der Regierung, Grundrechte wie die Versammlungsfreiheit auszusetzen. Von Freitag an gelten in Tschechien wieder Ausgangsbeschränkungen. Die seit zwei Wochen geöffneten Restaurants und Hotels müssen erneut schließen.

Falsche Masken-Atteste – auch für Patienten außerhalb Bayerns?

09.02 Uhr: Ein Passauer Arzt soll möglicherweise falsche Atteste zur Befreiung von der Maskenpflicht auch für Patienten außerhalb Bayerns ausgestellt haben. »Das ist natürlich auffällig, wenn Leute aus dem Bundesgebiet Atteste von einem Passauer Arzt bekommen«, sagte Oberstaatsanwalt Walter Feiler am Donnerstag in Passau. Eine Ermittlungsgruppe der Kriminalpolizei wertet nun die etwa 1000 Atteste aus, die Beamte bei einer Durchsuchung der Praxis am Mittwoch sichergestellt hatten.

Darunter seien viele Atteste für Schulen, sagte Feiler. Der Großteil der Atteste sei für Menschen aus der Gegend ausgestellt worden, aber auch für Personen aus anderen Regionen. Die Ermittlungen seien ins Rollen gekommen, nachdem verschiedene Landratsämter eine Häufung der Atteste von dem Arzt gemeldet hatten.

Die Staatsanwaltschaft rechnet mit schwierigen und langwierigen Ermittlungen, weil bei jedem Attest geprüft werden muss, ob die Person untersucht worden ist und in dem Fall die Diagnose stimmt oder ob es pauschal angefertigt wurde. Das werde drei bis vier Monate in Anspruch nehmen, sagte Weiler. »Die Ermittlungen könnten sich noch ausweiten, weil sich eventuell auch die Patienten strafbar gemacht haben.«

Söder und Hans dämpfen Hoffnung auf baldiges Ende des Shutdowns

8.54 Uhr: Angesichts des näher rückenden Starts der Corona-Impfungen haben Politiker die Hoffnung auf ein baldiges Ende des Shutdowns gedämpft. »Viele sagen, am 10. Januar ist alles vorbei«, sagte Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) der »Augsburger Allgemeinen«  vom Donnerstag. »Ich sage, diese Maßnahmen müssen so lange getätigt werden, bis die Zahlen unten sind.« Als Zielmarke nannte er einen Inzidenzwert von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner.

Deutschland befinde sich in der schwierigsten Phase der ganzen Pandemie. »Jetzt sind wir über weit über 20.000 Neuinfektionen am Tag, das können wir nicht mehr verkraften«, sagte Söder.

Ähnlich äußerte sich der saarländische Ministerpräsident Tobias Hans (CDU). »Für mich ist völlig klar, dass wir nach dem 10. Januar nicht wieder lockern können, wie das im Frühjahr der Fall war«, sagte er den Sendern RTL und n-tv. »Deswegen werden wir sehr wahrscheinlich Anfang Januar entscheiden müssen, den Lockdown oder zumindest sehr strenge Maßnahmen zu verlängern.« Die ersten Lockerungen müssten »sehr behutsam« sein.

Die Ministerpräsidenten der Länder und Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) wollen am 5. Januar über die weiteren Corona-Maßnahmen entscheiden. Der am Mittwoch in Kraft getretene Lockdown ist befristet bis 10. Januar.

Tokio meldet Rekordzahl an Neuinfektionen – Höchste Alarmstufe

8.07 Uhr: Die japanische Hauptstadt Tokio meldet mit 822 Neuinfektionen einen neuen Höchststand. Das Gesundheitssystem ist den Behörden zufolge so stark belastet, dass die Alarmstufe für die medizinischen Kapazitäten auf die höchste von vier Stufen angehoben wurde. Alle freien Ressourcen seien ausgeschöpft, sagte ein Ärztevertreter. Die Zahl der Covid-19-Patienten müsse sinken.

Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein rechnet mit 50.000 Impfdosen

7.35 Uhr: Der Vorsitzende der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein, Frank Bergmann, rechnet mit 50.000 Impfdosen, die in der kommenden Woche Nordrhein-Westfalen zugewiesen werden. Damit könnten 25.000 Menschen geimpft werden, da drei Wochen später eine zweite Impfung erfolgen müsse, sagt Bergmann im ZDF. »Diese 25.000 Personen werden vorzugsweise in den Heimen geimpft werden, dazu zählen die Bewohner, aber auch Pflegerinnen und Pfleger, die in den Heimen arbeiten.« Im Bezirk Nordrhein gebe es ausreichend Personal, das die Impfungen vornehmen könne. Bereits seit dem Frühjahr hätten sich über 4000 Ärzte und medizinisches Personal bereit erklärt mitzuwirken.

Twitter will Falschmeldungen zu Impfungen löschen

6.37 Uhr: Irreführende Tweets und gezielte Falschinformationen zu Impfungen gegen das Coronavirus will der Kurznachrichtendienst Twitter künftig mit Warnhinweisen versehen oder gleich ganz löschen. Diese Regelverschärfung kündigte Twitter über den offiziellen Firmenblog an. Demnach sollen ab kommender Woche nicht nur Tweets entfernt werden, die abstruse Verschwörungstheorien zu Impfstoffen verbreiten wie jene, wonach die Präparate angeblich dazu gedacht seien, die Bevölkerung zu kontrollieren. Auch Falschbehauptungen zu vermeintlichen Gesundheitsschäden durch Impfungen, die wissenschaftlich widerlegt sind, oder die Leugnung jeglicher Gefahr durch das Virus sollen nicht länger geduldet werden.

Ab Anfang kommenden Jahres will Twitter zudem einen Warnhinweis bei Tweets setzen, die strittige Darstellungen oder unvollständige, aus dem Zusammenhang gerissene Informationen zu Impfstoffen enthalten. Solche Tweets könnten mit weiterführenden Links zu den Twitter-Nutzungsbedingungen und verlässlichen Informationen über das Coronavirus versehen werden, hieß es in dem Blogeintrag. Damit wolle der Kurznachrichtendienst den von Wissenschaftlern und Regierungen geführten Kampf gegen die Pandemie unterstützen.

Anfang des Monats hatte Facebook angekündigt, künftig auf Facebook und Instagram Falschinformationen zu Corona-Impfstoffen zu entfernen, sofern jene Behauptungen bereits von anerkannten Gesundheitsexperten entkräftet worden seien.

Biontech-Impfstoff auch in Ecuador und Chile zugelassen

5.51 Uhr: Nach Mexiko haben auch die lateinamerikanischen Länder Ecuador und Chile dem vom Mainzer Unternehmen Biontech und dessen US-Partner Pfizer entwickelten Corona-Impfstoff eine Zulassung erteilt. Noch diesen Monat werde ein Flugzeug mit den ersten 20.000 Dosen in Chile landen, sagte der chilenische Präsident Sebastián Piñera in einer Fernsehansprache. Das Institut für öffentliche Gesundheit hatte den Impfstoff am Mittwoch vorläufig zugelassen, was einer Notfallzulassung entspricht. In Ecuador gab Gesundheitsminister Juan Carlos Zevallos bekannt, dass von Januar an die ersten 50.000 Impfdosen von Biontech/Pfizer ankommen würden.

Gesundheitsexperte Lauterbach: Sportler beim Impfen nicht bevorzugen

5.38 Uhr: In der Frage einer Impfung von Topsportlern für eine sichere Teilnahme an Fußball-EM oder Olympia im nächsten Jahr hält SPD-Gesundheitspolitiker Karl Lauterbach eine Bevorzugung für zweifelhaft. »Ich finde es nicht unproblematisch, dass Sportler zuerst geimpft werden, damit sie dem Profisport nachgehen können«, sagt Lauterbach der Deutschen Presse-Agentur, verwies aber gleichzeitig auf die Zuständigkeit von Ethikräten und Ständiger Impfkommission. »Mir persönlich erscheint es tatsächlich fragwürdig, dass wir Sportler impfen und ältere Ungeimpfte noch erkranken und um ihr Leben kämpfen müssen«, so Lauterbach weiter. Das Internationale Olympische Komitee hatte zuletzt angemahnt, dass sich möglichst alle Olympioniken vor der Reise zu den Tokio-Spielen impfen lassen sollen. Das IOC will die Kosten für die Impfungen sogar übernehmen.

Zahl der Neuinfektionen geht leicht zurück

4.50 Uhr: Das Robert Koch-Institut verzeichnet 26.923 bestätigte neue Fälle innerhalb der vergangenen 24 Stunden. Tags zuvor wurden 27.728 Neuinfektionen gemeldet. Insgesamt liegt die Zahl der Infektionen in Deutschland damit bei 1.406.161. Es starben weitere 698 Menschen an oder mit dem Virus, insgesamt 24.125. Die 7-Tage-Inzidenz fällt auf 179,2 von 179,8 am Vortag. Bund und Länder streben das Ziel von 50 an. Der Wert gibt an, wie viele Menschen je 100.000 Einwohner sich innerhalb von sieben Tagen neu anstecken.

Neue Höchstwerte bei Infektionen und Todesopfern in den USA

4.00 Uhr: In den USA haben die Zahlen der Corona-Neuinfektionen und der Todesopfer der Pandemie neue Höchststände erreicht. Binnen 24 Stunden wurden 3784 weitere Corona-Tote gezählt, wie die Johns-Hopkins-Universität in Baltimore am Mittwochabend (Ortszeit) mitteilte. Dies ist die höchste Zahl seit Beginn der Pandemie. Zudem wurden mehr als 250.000 neue Ansteckungen mit dem Virus registriert – auch dies ist die bislang höchste Zahl.

Seit mehr als einem Monat breitet sich der neuartige Erreger wieder in besonders dramatischem Tempo in den Vereinigten Staaten aus. Derzeit befinden sich nach Angaben des Gesundheitsministeriums wegen der von dem Coronavirus ausgelösten Lungenkrankheit Covid-19 rund 113.000 Menschen in den USA in den Krankenhäusern.

Kassenärzte-Chef erwartet Scheitern des harten Lockdowns

3.00 Uhr: Der Chef der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), Andreas Gassen, rechnet mit einem Scheitern des Lockdowns. »Ich gehe nicht davon aus, dass wir bis zum 10. Januar eine relevante Absenkung der Infektionsraten und schon gar nicht der Todesfälle erreichen werden«, sagte Gassen dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. Daran werde auch eine Verlängerung des Lockdowns nichts ändern. »Ein Lockdown, egal wie hart, ist keine geeignete langfristige Strategie in der Pandemiebekämpfung.«

Stattdessen sollte mehr für den Schutz der Risikogruppen in den Alten- und Pflegeheimen getan werden. Außerdem müssten Menschenströme entzerrt werden, beispielsweise durch den Einsatz von mehr Bussen und Bahnen sowie subventionierten Taxifahrten für Risikogruppen, forderte Gassen.

Test zur Unterscheidung von Corona-Erkrankung und Grippe zugelassen

2.45 Uhr: Das französische Diagnostikunternehmen bioMérieux hat nach eigenen Angaben die Zertifizierung für den Verkauf eines Tests erhalten, mit dem eine Corona-Erkrankung von einer Grippe unterschieden werden kann. Zudem erfasse der Test zwei andere Atemwegserkrankungen mit ähnlichen Symptomen, teilte der Konzern am Mittwoch mit. Ärzte sollen damit eine schnellere Diagnose treffen und durch die entsprechende Behandlung Leben retten können.

Nach Erhalt der europäischen »CE«-Kennzeichnung wird der Test in Europa und anderen Ländern, die diese Zertifizierung anerkennen, erhältlich sein. Mithilfe eines Nasenabstrichs können die Testkits die Grippetypen A und B und Covid-19 sowie zwei weitere Viruserkrankungen nachweisen. Die Tests würden »eine Schlüsselrolle beim Einsetzen des Winters und der Grippesaison spielen«, sagte der Forschungsleiter von bioMérieux, François Lacoste.

Bundesländer wollen bevorzugt Impfberechtigte direkt anschreiben

2.35 Uhr: Die Bundesländer wollen zur Corona-Impfung bevorzugt berechtigte Bürger laut einem Zeitungsbericht unmittelbar nach der Zulassung der Vakzinen der Firmen Biontech und Pfizer teils direkt anschreiben. Sie sollen dazu eingeladen werden, einen Termin in einem Impfzentrum zu vereinbaren, wie die »Bild«-Zeitung in ihrer Donnerstagsausgabe unter Berufung auf Angaben aus Gesundheitsministerien und -behörden einzelner Länder berichtet.

Demnach sollen Impfberechtigte in Niedersachsen einen Brief mit einem QR-Code zum Scannen mit dem Handy erhalten, der zur Impfteilnahme berechtigt. In Hamburg sollen laut »Bild« ebenfalls postalisch Kennnummern zur Vorlage im Impfzentrum verschickt werden. Bayern, Bremen und Mecklenburg-Vorpommern wollen dem Bericht zufolge Betroffene ebenfalls teils per Post über ihre Impfberechtigung informieren. Ferner gebe es Planungen, Impftermine per Telefonhotlines und auf Websites zu vergeben.

svv/jok/mkl/ptz/AFP/dpa/Reuters/sid
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