+++ Corona-News am Mittwoch +++ 20.000 Neuinfektionen an einem Tag in Großbritannien

In Englands, Nordirland, Schottland und in Teilen von Wales sind die Corona-Ansteckungen dramatisch angestiegen. Und: Der jüngste Sohn von Donald Trump, jetzt "negativ" getestet, war auch angesteckt. Der 14. Oktober im Überblick.
Ein Pub in Liverpool: Im Hintergrund läuft eine Nachrichtensendung aus dem britischen Parlament

Ein Pub in Liverpool: Im Hintergrund läuft eine Nachrichtensendung aus dem britischen Parlament

Foto: Peter Byrne / dpa

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Sohn Barron war laut First Lady Melania Trump auch "positiv"

22.47 Uhr: Der jüngste Sohn von US-Präsident Donald Trump, Barron, war ebenfalls mit dem Coronavirus infiziert. Der 14-Jährige habe aber keine Krankheitssymptome gehabt und sei inzwischen wieder negativ getestet worden, erklärte seine Mutter, First Lady Melania Trump, am Mittwoch. Auch bei ihr selbst sei inzwischen ein Corona-Test negativ ausgefallen.

Der Präsident und seine Ehefrau waren vor knapp zwei Wochen positiv auf das Coronavirus getestet worden. "Natürlich habe ich sofort an unseren Sohn gedacht", erklärte die First Lady am Mittwoch. Ein Test bei Barron sei zunächst negativ ausgefallen - dann sei er aber positiv getestet worden. "Glücklicherweise ist er ein starker Teenager und hat keine Symptome gezeigt", erklärte das frühere Model. "Er ist seitdem negativ getestet worden."

Genauere Angaben, wann der 14-Jährige positiv und dann negativ getestet wurde, machte die Präsidentengattin nicht. Barron ist das einzige gemeinsame Kind von Donald und Melania Trump. Der Präsident hat aus früheren Ehen noch vier weitere Kinder: Donald Junior, Ivanka, Eric und Tiffany.

Nächtliche Ausgangssperre in Paris und anderen Städten ab Samstag

20:35 Uhr: Wegen der massiv steigenden Corona-Zahlen verhängt Frankreich erstmals seit dem Frühjahr wieder Ausgangssperren. In Paris und acht weiteren Großstädten dürfen die Bürger ab dem Wochenende zwischen 21 Uhr abends und sechs Uhr morgens das Haus nur noch in Ausnahmefällen verlassen, wie Präsident Emmanuel Macron am Mittwochabend im Fernsehen ankündigte. Die Lage sei "Besorgnis erregend", betonte Macron.

Die nächtliche Ausgangssperre gilt nach den Worten Macrons im Großraum Paris sowie in Grenoble, Lille, Lyon, Marseille, Rouen, Saint-Etienne und Toulouse. Bei Verstößen droht nach den Worten des Präsidenten ein Bußgeld von 135 Euro. Grundlage für die Verschärfung ist ein landesweiter "Gesundheitsnotstand", der ab Freitagnacht auf Beschluss des Kabinetts wieder in Kraft tritt. Die Zahl der Neuansteckungen in Frankreich war zuletzt auf einen Tages-Höchststand von fast 27.000 gestiegen.

Corona-Pandemie könnte Erfolge im Kampf gegen Tuberkulose zunichte machen

20:33 Uhr: Die Corona-Pandemie droht nach Ansicht der Weltgesundheitsorganisation (WHO) die bislang erzielten Erfolge im Kampf gegen die Tuberkulose zunichte zu machen. In von der Tuberkulose schwer getroffenen Ländern wie Indien und Südafrika seien wichtige Ressourcen in die Bekämpfung des Coronavirus umgeleitet worden, teilte die WHO am Mittwoch in einem Bericht mit. Demnach könnten in diesem Jahr 200.000 bis 400.000 Menschen mehr an Tuberkulose sterben als im vergangenen Jahr. "Die Auswirkung der Pandemie auf die Tuberkulosebehandlung war gewaltig", sagte WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus. Abgesehen von der erschwerten Patientenversorgung durch örtliche Lockdowns seien zur Bekämpfung des Coronavirus auch wichtige finanzielle und technische Ressourcen abgezogen worden.

Fast 20.000 Neuinfektionen an einem Tag in Großbritannien

19.30 Uhr: In Großbritannien haben sich innerhalb von 24 Stunden knapp 20.000 Menschen nachweislich mit dem Coronavirus angesteckt. Das entspricht einem Anstieg von etwa 2500 im Vergleich zum Vortag. Besonders stark betroffen von der Pandemie sind der Norden Englands, Nordirland, Schottland und Teile von Wales. Die tatsächliche Zahl der Neu-Infektionen dürfte aber noch höher liegen, da nicht genügend Tests zur Verfügung stehen.

Frankreich führt Gesundheitsnotstand wieder ein

19.24 Uhr: Von diesem Samstag an führt Frankreich wieder den Gesundheitsnotstand ein. Das teilte die Regierung nach einer Kabinettssitzung mit. Der Ausnahmezustand im Gesundheitsbereich bietet einen rechtlichen Rahmen für Beschränkungen, zu denen in letzter Konsequenz auch Ausgangssperren gehören können.

Der Gesundheitsnotstand war Ende März für das ganze Land ausgerufen worden. Er wurde dann Anfang Mai bis zum 10. Juli verlängert. Die Mitte-Regierung hat mit dem Notstand die Möglichkeit, Beschlüsse schnell per Verordnung umzusetzen. Im Frühjahr galten in ganz Frankreich strenge Ausgangsbeschränkungen, die auch polizeilich überwacht wurden.

Nach Party auf Sylt: 99 Corona-Tests negativ

18.48 Uhr: Nach einer Party in einem Sylter Bistro, auf der auch ein Corona-infizierter Mann war, sind 99 Corona-Tests negativ ausgefallen. Bislang wurde ein weiterer Gast positiv auf das Virus getestet. Acht Testergebnisse standen am Mittwochabend noch aus, teilte eine Sprecherin des Kreises Nordfriesland mit. "Glücklicherweise sind unsere schlimmsten Befürchtungen nicht wahr geworden. Ein Superspreader-Ereignis ist ausgeblieben", sagte die Leiterin des Fachbereiches für Gesundheit der Kreisverwaltung Nordfriesland, Nina Rahder.

Nach Angaben des Gesundheitsamtes in Husum hatte der Infizierte ein Bistro in Westerland besucht, bevor erste Symptome auftraten und er getestet wurde. Nach seiner Erinnerung seien dort in der Nacht zum 4. Oktober 70 bis 100 Menschen anwesend gewesen. Die Bar hat der Wirt freiwillig geschlossen.

Portugal verschärft Maßnahmen - Höhere Strafen und kleinere Versammlungen

17.16 Uhr: Portugal verschärft angesichts von Höchwerten bei Neuinfektion die Maßnahmen gegen die Pandemie. Die erlaubte Zahl von Teilnehmern an Versammlungen wird gesenkt, zudem werden die Strafen für Gaststätten erhöht, die sich nicht an die Auflagen halten. Ministerpräsident Antonio Costa will dem Parlament außerdem vorschlagen, das Tragen von Masken an besonders belebten Orten zur Pflicht zu machen. Zudem sollen bestimmte Berufsgruppen zur Nutzung von Corona-Apps verpflichtet werden.

YouTube löscht Falschinformationen zur Corona-Pandemie

17.15 Uhr: Die Videoplattform YouTube hat angekündigt , Videos zu entfernen, in denen falsche Behauptungen über Covid-19-Impfstoffe aufgestellt werden. Die Website, die der Google-Mutter Alphabet gehört, gab bekannt, dass sie seit Anfang Februar bereits mehr als 200.000 Videos "im Zusammenhang mit gefährlichen oder irreführenden Covid-19-Informationen" entfernt habe, einschließlich Inhalten, die "die Existenz oder Übertragung von Covid-19 bestreiten" und Menschen davon abhalten, medizinische Hilfe zu suchen.

Die Art der Behauptungen, die zensiert würden, beinhaltet zum Beispiel, dass "der Impfstoff Menschen töten oder Unfruchtbarkeit verursachen würde" oder dass "Mikrochips in Menschen implantiert werden, die den Impfstoff erhalten".

Damit folgt YouTube einer Ankündigung von Facebook, die nun Werbung von Impfgegenern entfernen.

Italien verzeichnet über 7000 Neuinfektionen

17.10 Uhr: Italien hat in den letzten 24 Stunden 7.332 neue Coronavirus-Infektionen registriert. Das teilte das Gesundheitsministerium in Rom mit. Zudem gab es 43 Covid-19-bedingte Todesfälle gegenüber 41 am Vortag - weit weniger als auf dem Höhepunkt der Pandemie in Italien im März und April, als ein täglicher Höchstwert von mehr als 900 Todesfällen erreicht worden war. Zuletzt war der höchste Tageswert am 21. März verzeichnet worden - mitten in der landesweiten Sperrung meldeten die Behörden 6.557 Fälle. Am selben Tag starben 793 Menschen.

Rentier-Besitzer bricht das Weihnachtsgeschäft weg

16.52 Uhr: Die Coronakrise vermiest britischen Rentierbesitzern das Weihnachtsgeschäft. Während der Pandemie wollten Einkaufscenter und Schulen keine Rentiere für Weihnachtsmann-Auftritte und Schlittenfahrten mieten, zitierte die Nachrichtenagentur PA George Richardson, Besitzer einer der größten Herden in England. Die Buchungen seien um 95 Prozent zurückgegangen. Dabei seien die Wochen rund um Weihnachten die einzige Einnahmequelle. "Niemand will ein Rentier mitten im Sommer", sagte Richardson. Er hält die Tiere auf Feldern in Cold Hesledon im Nordosten Englands.

20 Corona-Infizierte nach illegaler Oktoberfest-Party

16.17 Uhr: Nach einer illegalen Party mit bis zu 150 Gästen im niederbayerischen Bodenkirchen sind bereits 20 Menschen positiv auf das Coronavirus getestet worden. Es handele sich dabei um Frauen und Männer zwischen 25 und 32 Jahren, teilte der Landkreis Landsrut  mit.

Zu der als Oktoberfest deklarierten Party in der Maschinenhalle eines Bauernhofes hatten drei Geschwister eingeladen. Zu Bier vom Fass und einer Live-Band feierten und tanzten am 3. Oktober mindestens 120, vielleicht sogar 150 Gästen, hieß es. Das Gesundheitsamt erfuhr erst an diesem Dienstag von dem Fest, konnte aber binnen einem Tages bereits 20 Infektionen bestätigen.

Russland lässt zweiten Corona-Impfstoff zu

15.42 Uhr: Russland hat nach den Worten von Präsident Wladimir Putin einen zweiten Corona-Impfstoff zugelassen. Putin gratulierte Wissenschaftlern zur Genehmigung des neuen Impfstoffs, der vom sibirischen Vector Institut entwickelt wurde und mit dem im vergangenen Monat frühe klinische Studien am Menschen abgeschlossen wurden. "Wir müssen die Produktion des ersten und zweiten Impfstoffs ausweiten", sagte Putin im staatlichen Fernsehen. "Wir arbeiten weiterhin mit unseren ausländischen Partnern zusammen und werden für unseren Impfstoff im Ausland werben."

Russland hatte die Kritik von Experten auf sich gezogen, nachdem es Mitte August als weltweit erstes Land einen Corona-Impfstoff zugelassen hatte, der erst weniger als zwei Monate an Menschen getestet wurde. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums haben rund 400 Hochrisikopatienten den umstrittenen Impfstoff "Sputnik V" bisher erhalten.

Discounter verkaufen wieder mehr Toilettenpapier

In der zweiten Märzwoche etwa lag der Umsatz laut Marktforschern mehr als doppelt so hoch wie in der Vergleichswoche 2019

In der zweiten Märzwoche etwa lag der Umsatz laut Marktforschern mehr als doppelt so hoch wie in der Vergleichswoche 2019

Foto: Rene Traut/ dpa

15.04 Uhr: Vor dem Hintergrund steigender Neuinfektionen geht in Deutschland auch wieder die Nachfrage nach Toilettenpapier nach oben. "Aktuell verzeichnen wir in unseren Filialen erstmals wieder einen leichten Anstieg der Nachfrage nach vereinzelten Produkten, darunter auch Toilettenpapier", erklärte der Discounter Aldi Süd gegenüber der "Wirtschaftswoche". "In einigen Regionen und Filialen verzeichnen wir vereinzelt eine leicht erhöhte Nachfrage in unserem Hygienesortiment", bestätigte demnach Wettbewerber Lidl.

Handelsketten wie Rewe, dm und Kaufland konnten bislang allerdings noch keine Veränderungen im Kaufverhalten ihrer Kunden feststellen. Zu Beginn der Coronakrise waren die Umsätze mit Toilettenpapier in Drogerien und größeren Supermärkten rasant in die Höhe geschnellt.

Katalonien ordnet Schließung aller Bars und Restaurants an

15.03 Uhr: Angesichts steigender Infektionszahlen verschärft die spanische Touristenregion Katalonien erneut seine Corona-Maßnahmen und ordnet die Schließung aller Bars und Restaurants an. Die neue Beschränkung gelte ab Donnerstagabend und solle zunächst 15 Tage in Kraft bleiben, teilten die regionalen Behörden mit.

Spanien war zeitweise eines der am stärksten von der Corona-Pandemie betroffenen Länder der Welt. Seit Beginn der Pandemie wurden dort knapp 900.000 Infektionen mit dem Coronavirus und 33.000 Todesfälle gemeldet.

Flüchtlingscamp in Griechenland unter Quarantäne

14.06 Uhr: Nach der Ansteckung von mindestens 30 Menschen mit dem Coronavirus ist das Migrantencamp von Vial auf der Insel Chios in Griechenland bis zum 21. Oktober unter Quarantäne gestellt worden. Dies teilte das griechische Migrationsministerium mit. Bereits im August war das Camp vorübergehend unter Quarantäne gestellt worden. Im Lager von Vial leben gut 3200 Menschen, die das Camp nun vorerst nicht mehr verlassen dürfen. Nur eine geringe Zahl von Angestellten darf es noch betreten. Es werden umfangreiche gesundheitliche Kontrollen durchgeführt, wie das Migrationsministerium in Athen mitteilte.

Österreich vermeldet Höchstwerte

13.56 Uhr: In Österreich ist die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus erneut auf einen Höchstwert gestiegen. Binnen Tagesfrist wurden nach Angaben des Gesundheits- und Innenministeriums vom Mittwoch 1346 neue Fälle gezählt. Unter Berücksichtung der Zahl der Einwohner ist der Wert in etwa doppelt so hoch wie in Deutschland. Die meisten neuen Fälle verzeichneten Wien (402), Oberösterreich (234), Tirol (184), Niederösterreich (139) und Salzburg (134). Auch die Belegung der Betten mit Covid-19-Patienten auf Intensiv- wie Normalstationen in Österreichs Kliniken stieg zuletzt an.

Iran meldet Höchststand bei Corona-Toten und Neuinfektionen

Mehr als eine halbe Million Menschen habe sich im Iran infiziert

Mehr als eine halbe Million Menschen habe sich im Iran infiziert

Foto: Rouzbeh Fouladi/ imago images/ZUMA Wire

13.54 Uhr: Iran hat mit 279 Corona-Toten und 4830 Neuinfektionen innerhalb eines Tages einen neuen Höchststand gemeldet. Wie die Sprecherin des Gesundheitsministeriums im Staatsfernsehen weiter sagte, sind seit Ausbruch der Pandemie Ende Februar über 29.000 Menschen im Zusammenhang mit Corona gestorben.

Telefonische Krankschreibung soll wieder ausgedehnt werden

13.39 Uhr: Telefonische Krankschreibungen beim Arzt wegen Erkältungsbeschwerden sollen bis Jahresende wieder umfangreicher möglich gemacht werden. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) kündigte einen entsprechenden Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses im Gesundheitswesen für Donnerstag an. Das Gremium ist mit Vertretern von Ärzten, Kliniken und gesetzlichen Krankenkassen besetzt. "Wir wollen natürlich mögliche Infektionen im Gesundheitswesen selbst und in der Arztpraxis bei Grippe sowie bei Corona vermeiden", sagte Spahn.

Notaufnahmen in der Niederlande zeitweise geschlossen

13.31 Uhr: Durch die Verbreitung des Coronavirus ist die Gesundheitsversorgung in der Niederlande gefährdet. In Amsterdam, Rotterdam und Den Haag mussten die Notaufnahmen von Krankenhäusern bereits zeitweilig geschlossen werden, wie der Leiter des Netzwerkes Akute medizinische Versorgung dem Parlament in Den Haag mitteilte. Weil alle Betten belegt waren und zu wenig Personal zur Verfügung stand, mussten Erste-Hilfe-Abteilungen für mehrere Stunden schließen und Krankenwagen Patienten in andere Krankenhäuser oder Städte bringen.

Trotz der neuen Corona-Maßnahmen rechnen die Krankenhäuser damit, dass bis November im günstigsten Fall 40 Prozent der regulären Versorgung gestrichen werden müsse.

2823 Neuinfektionen in der Schweiz

13.20 Uhr: Die Neuinfektionen in der Schweiz steigen innerhalb eines Tages um 2823. Das sind doppelt so viele wie noch vor fünf Tagen. Insgesamt meldet die Gesundheitsbehörde 68.704 bestätigte Fälle in der Schweiz und im benachbarten Fürstentum Liechtenstein. Die Zahl der Todesfälle steigt um acht auf 1816.

Neue Corona-Testverordnung tritt am Donnerstag in Kraft

13.07 Uhr: Die neue Corona-Testverordnung soll bald in Kraft treten. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) sagte, er habe die Verordnung am Morgen unterschrieben, sie trete am Donnerstag in Kraft. Corona-Tests sollen damit künftig stärker auf Risikogruppen und das Gesundheitswesen konzentriert werden - weniger auf Reiserückkehrer. Geplant ist unter anderem, dass Pflegeheime und Krankenhäuser "Antigen-Schnelltests" großzügig nutzen können, damit Besucher, Personal und Patienten regelmäßig getestet werden können. Spahn hatte kürzlich von zusätzlichen Tests "in großer Millionenzahl pro Monat" gesprochen.

Er nannte es besorgniserregend, dass die Infektionszahlen jetzt auch bei Älteren wieder anstiegen. "Ob Sie 10.000 infizierte 20-Jährige haben oder 10.000 infizierte 80-Jährige (...) macht einen großen Unterschied."

Wieder Fernunterricht für Schüler in Moskau

13.04 Uhr: Angesichts steigender Corona-Zahlen in Russland muss ein Teil der Schüler in Moskau wieder zu Hause lernen. Die Klassenstufen sechs bis elf werden vom kommenden Montag an in den Fernunterricht wechseln, wie die Stadtverwaltung am Mittwoch mitteilte. Die jüngeren Schüler sollen nach den Herbstferien wieder zur Schule zurückkehren dürfen. Diese Regelung gilt demnach zunächst für zwei Wochen. Bereits im Frühjahr mussten in Russland alle Schüler zu Hause lernen.

Buchmärkte erholen sich vom Corona-Schock 

12.54 Uhr: Nach einem ersten Einbruch verzeichnen Buchhändler in vielen Ländern trotz der andauernden Corona-Pandemie eine deutlich gestiegene Nachfrage. So verbucht etwa der französische Buchmarkt nach Ablauf der ersten drei Quartale insgesamt noch einen Umsatzrückgang von minus 7,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Während des harten Lockdowns hatten die Verluste noch fast 67 Prozent betragen. In der Schweiz gewannen die Erlöse wieder beträchtlich an Boden, sodass die Gesamteinbußen aktuell nur noch bei minus 2,9 Prozent liegen. Dies ist das Ergebnis einer Sonderauswertung von GfK Entertainment in Baden-Baden zum Start der Frankfurter Buchmesse.

Neue Regeln für Corona-Verdienstausfall geplant

12.33 Uhr: Die Koalition plant zusätzliche Möglichkeiten der Entschädigung bei Verdienstausfällen für Eltern, die ihre Kinder wegen Corona zu Hause betreuen müssen. Für Reiserückkehrer aus Risikogebieten soll es dagegen keine Entschädigung mehr geben. Das geht aus einer sogenannten Formulierungshilfe für die Koalitionsfraktionen des Bundestages zu weiteren Änderungen des Infektionsschutzgesetzes hervor, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt.

So solle künftig ein Entschädigungsanspruch auch für einzelne Eltern in Betracht kommen, die ein Kind zu Hause betreuen müssen, weil das Gesundheitsamt ihren Nachwuchs unter Quarantäne gestellt hat. Eltern, die dann nicht zur Arbeit können, können 67 Prozent des Nettoeinkommens als Entschädigung vom Staat erhalten. Inzwischen werden allerdings zwar weiterhin vereinzelt auch ganze Einrichtungen geschlossen, aber auch einzelne Klassen oder Lerngruppen nach Hause geschickt.

Jeder Dritte in NRW lebt in einem Corona-Risikogebiet

12.22 Uhr: In Nordrhein-Westfalen lebt inzwischen jeder Dritte in einem Corona-Risikogebiet. Laut Robert Koch-Institut überschritten neun Großstädte und vier Kreise mit mehr als 5,6 Millionen Einwohnern die wichtige Warnstufe von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen. Zusätzlich meldete die Städteregion Aachen mit gut 557.000 Einwohnern einen entsprechenden Warnwert von 57,6. Demnach leben fast 6,2 Millionen Menschen in Risikogebieten innerhalb des Landes NRW mit insgesamt knapp 18 Millionen Einwohnerinnen und Einwohnern.

Drosten warnt vor Virusausbreitung unter Jüngeren

12.15 Uhr: Der Virologe Christian Drosten hat sich deutlich gegen die Idee ausgesprochen, sich in der Corona-Pandemie nur auf den Schutz von Älteren und anderen Risikogruppen zu konzentrieren, während der Rest der Gesellschaft zum Alltag zurückkehrt. Zum einen könne es nicht gelingen, die Älteren komplett abzuschirmen, sagte der Charité-Wissenschaftler in der am Dienstag veröffentlichten Folge des "Coronavirus-Update" bei NDR-Info. Zum anderen gebe es auch in den jüngeren Altersgruppen nicht so wenige Risikopatienten.

Ließe man das Virus in den jüngeren Altersgruppen durchlaufen, gäbe es viele Infektionen auf einmal und man komme auch da an die Belastungsgrenze der Medizin, so Drosten. Dabei gehe es dann aber um einen Patiententyp mit anderer gesellschaftlicher Wahrnehmung: "Da würden eben junge Familien auch den Familienvater verlieren oder auch die Mutter."

Nordirland mit strengsten Regeln im Vereinigten Königreich

12.00 Uhr: Im Kampf gegen steigende Infektionszahlen führt Nordirland die strengsten Regeln im Vereinigten Königreich ein. Schulen werden für zwei Wochen geschlossen, Restaurants für vier, wie die nordirische Regierungschefin Arlene Foster ankündigt. Die Schulferien im Oktober werden damit um eine Woche verlängert. Gaststätten dürfen Speisen und Getränke nur außer Haus anbieten. Nicht dringende Reisen sollten vermieden und wenn möglich von zu Hause aus gearbeitet werden. So werden Corona-Verstöße weltweit geahndet.

Bund will Maskenpflicht und Kontaktbeschränkungen ausweiten

11.54 Uhr: Die Bundesregierung will die Länderchefs zu einer einheitlichen Verschärfung der Corona-Regeln bewegen. Das betrifft nach SPIEGEL-Informationen unter anderem die Maskenpflicht und die Teilnehmerzahl von Veranstaltungen.

Kölner Polizei trägt jetzt Maske

11.46 Uhr: Die Kölner Polizei hat wegen der hohen Corona-Zahlen in der Stadt eine Maskenpflicht für ihre Beamten eingeführt. Polizisten würden künftig auf der Straße Maske tragen und wenn sie zu zweit im Streifenwagen sitzen, sagte eine Sprecherin. In besonderen Einsatzlagen könne es sein, dass auf die Maske verzichtet werden müsse, zum Beispiel wenn keine Zeit mehr bleibe, sie aufzuziehen. Über die Maskenpflicht hatte der "Kölner Stadt-Anzeiger" berichtet.

Spahn: Keine Versorgungsengpässe bei Grippe-Impfstoff

11.42 Uhr: Bundesgesundheitsminister Jens Spahn wirbt für Grippeschutzimpfungen. Damit könne das Gesundheitssystem in der Coronakrise vor einer Überlastung geschützt werden, sagt Spahn, der sich am Vormittag selbst gegen Grippe impfen ließ. Dem Minister zufolge wurden für diese Saison bislang 26 Millionen Impfdosen beschafft. Diese würden aber nicht auf einen Schlag zur Verfügung gestellt. Deshalb könne es zu lokalen Lieferengpässen kommen. "Wir haben aber keine Versorgungsengpässe", betont Spahn.

Polen meldet so viele Coronavirus-Tote wie noch nie

10.50 Uhr: In Polensind binnen eines Tages so viele Menschen am oder mit dem Coronavirus gestorben wie noch nie seit Ausbruch der Pandemie. Das Gesundheitsministerium meldet 116 weitere Todesfälle. Damit steigt die Gesamtzahl auf 3217. Auch die Zahl der täglichen Neuinfektionen hat erstmals die Marke von 6000 überschritten. Innerhalb von 24 Stunden kamen 6526 neue Fälle hinzu, die meisten davon in der Region um die Hauptstadt Warschau (1188). Das teilte das polnische Gesundheitsministerium mit.

Russland meldet Höchstwert an Neuinfizierten

10.44 Uhr: Russland meldet einen Höchstwert an Neuinfektionen. Binnen der letzten 24 Stunden gibt es 14.231 weitere Coronavirus-Fälle. Die Gesamtzahl der Infektionen steigt damit auf 1,34 Millionen. Weitere 239 Menschen starben, wodurch sich die Zahl der Todesfälle auf 23.205 erhöht.

Niederlande treten in teilweisen Lockdown

10.21 Uhr: Die Niederlande haben die Corona-Maßnahmen drastisch verschärft. Ministerpräsident Mark Rutte kündigte einen "Teil-Lockdown" an. Kneipen, Cafés und Restaurants werden geschlossen, und der Verkauf von Alkohol wird ab 20 Uhr verboten. Außerdem dürfen die Bürger nur noch maximal drei Gäste pro Tag in ihren Wohnungen empfangen und sollen Bus und Bahn nur noch in dringenden Fällen nutzen. Premier Rutte kündigte auch eine allgemeine Maskenpflicht an für alle öffentlichen Räume wie Geschäfte, Museen oder Bibliotheken, bisher war dies nur eine dringende Empfehlung.

Deutsche Wirtschaft bricht 2020 stärker ein als erwartet

10.15 Uhr: Die Coronakrise lässt Deutschlands Wirtschaft so stark einbrechen wie seit Jahren nicht mehr. Aber es gibt auch Hoffnung. Lesen Sie hier mehr.

Neuseeland sagt Länderspiel in England ab

09.52 Uhr: Aufgrund anhaltender Schwierigkeiten durch das Coronavirus hat die Fußball-Nationalmannschaft Neuseelands das für den 12. November geplante Länderspiel in England abgesagt. Das teilten beide Verbände mit. "Aus dem Kader der All Whites vom November 2019 droht einer signifikanten Zahl an Spielern eine Quarantäne, wenn sie in ihr Land zurückkehren - selbst dann, wenn man die Spieler herauslässt, die in Neuseeland spielen", sagte der Geschäftsführer des neuseeländischen Verbandes NZF: "Das würde ihre Saison erheblich stören und möglicherweise ihre professionellen Karrieren gefährden."

Altmaier will Corona-Hilfen verlängern

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier

Foto: Maja Hitij / Getty Images

09.41 Uhr: Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier plant die bislang kaum genutzten Überbrückungshilfen für kleine und mittlere Unternehmen anzupassen und um ein halbes Jahr bis Ende Juni 2021 zu verlängern. Nach Informationen der Nachrichtenagentur Reuters solle es zudem verbesserte Abschreibungsmöglichkeiten für hart getroffene Unternehmen sowie Zuschüsse für Renovierungen geben. Außerdem sollen auch Kosten für Tilgungen geltend gemacht werden können.

Johnson plant keinen landesweiten Lockdown in Großbritannien

08.33 Uhr: In Großbritannien strebt Premierminister Boris Johnson derzeit keinen landesweiten Lockdown an, wie Arbeitsministerin Thérèse Coffey dem Sender Sky sagt. Sie reagiert damit auf Forderungen vom Chef der oppositionellen Labour-Partei, Keir Starmer, für zwei bis drei Wochen einen solchen Lockdown zu verhängen.

Rumäniens Regierung will offenbar Hochzeits- und Tauffeiern zeitweise verbieten

08.31 Uhr: Um die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen, will Rumäniens Regierung offenbar den Alarmzustand ausweiten. Laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Reuters will das Minderheitskabinett unter Premierminister Ludovic Orban von diesem Donnerstag an sämtliche Privatfeiern bis auf Weiteres untersagen - darunter auch Hochzeits- und Tauffeiern. Das Verbot solle sowohl für Veranstaltungen in geschlossenen Räumen wie auch unter freiem Himmel gelten.

Zudem plant die Regierung laut Reuters eine Maskenpflicht im gesamten öffentlichen Raum für Städte, die in den vorhergegangenen 14 Tagen mehr als 300 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern verzeichneten. Theater, Kinos und Restaurants müssen die Zahl der erlaubten Gäste je nach lokaler Infektionsrate um bis zu zwei Drittel einschränken.

Rumänien verzeichnete zuletzt mehr als 3000 Neuinfektionen pro Tag - und seit Beginn der Pandemie nach offiziellen Angaben bereits mehr als 5500 Todesopfer. Das südosteuropäische Land hat knapp 20 Millionen Einwohner: weniger als ein Viertel so viele wie Deutschland.

Lockdown-Regelungen in Israel werden verlängert

Das israelische Gesundheitsministerium wies 2255 neue Fälle aus

Das israelische Gesundheitsministerium wies 2255 neue Fälle aus

Foto: AHMAD GHARABLI / AFP

08.28 Uhr: Die Lockdown-Restriktionen in Israel werden vorerst bis kommenden Sonntag verlängert. Dies teilte das Büro von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu in der Nacht auf Mittwoch nach einer Sitzung des sogenannten Coronavirus-Kabinetts mit. Am Donnerstag soll über erste Lockerungen beraten werden. Dazu zählen unter anderem die Öffnung von kleinen Geschäften ohne Publikumsverkehr und von Kindergärten. Die Lockerungen sollen schrittweise erfolgen. Die Regierung war nach dem ersten Lockdown im Frühjahr für vorschnelle und zu umfassende Erleichterungen kritisiert worden.

Offenbar 30 Fußballprofis in Italiens Serie A infiziert

08.05 Uhr: In Italiens Profifußball steigt die Zahl der Corona-Fälle. Laut der Zeitung "Gazzetta dello Sport" sind nach dem Positivtest von Superstar Cristiano Ronaldo (Juventus) mittlerweile 30 Spieler der ersten Liga infiziert. Betroffen seien insgesamt neun Klubs der Serie A - wobei die Situation beim FC Genua mit 14 Spielern und fünf Betreuern in Heimquarantäne am schlimmsten sei.

Noch unklar ist, ob Genua im Ligaspiel am kommenden Montag bei Hellas Verona antreten kann. Auch das Derby zwischen den Spitzenklubs Inter Mailand und AC Mailand steht auf der Kippe. Insgesamt acht Profis (sechs von Inter, zwei bei AC) wurden bislang positiv auf das Virus getestet. Das Spiel soll am kommenden Samstag stattfinden.

Dagegen hat sich der italienische Nationalspieler Stephan El Shaarawy womöglich doch nicht mit dem Coronavirus infiziert. Nachdem ein Abstrich im Trainingslager der Azzurri positiv ausgefallen war, zeigte ein zweiter Test des 27-Jährigen im Vorfeld des Nations-League-Spiels gegen die Niederlande in Bergamo an diesem Mittwoch (20.45 Uhr) ein negatives Ergebnis. Das teilte der italienische Fußballverband (FIGC) mit.

Wieder über 8000 neue Fälle in Tschechien

07.54 Uhr: In Tschechien meldet das Gesundheitsministerium 8325 neue Positivtests. Das ist der bislang zweithöchste Wert in dem Land mit 10,7 Millionen Einwohnern. Die Gesamtzahl der Fälle liegt inzwischen bei 129.747. Bislang starben 1106 Menschen, die positiv getestet wurden. Zu Monatsbeginn waren es noch 696 Todesfälle.

Tschechien zählt zurzeit zu den Staaten mit den höchsten Infektionsquoten in Europa. Von diesem Mittwoch an sind alle Schulen im Land geschlossen. Auch Restaurants, Kneipen und Bars dürfen vorerst nicht mehr öffnen.

Mehr als 5000 Neuinfektionen in Deutschland

04.46 Uhr: Das Coronavirus breitet sich in Deutschland weiter aus. Das Robert Koch-Institut (RKI)  meldet 5132 Neuinfektionen in Deutschland. Seit April hat es nicht so viele Neuinfektionen gegeben. Allerdings sind die Zahlen schwierig zu vergleichen, weil auch die Testkapazitäten gestiegen sind.

Tags zuvor waren es 4122. Damit steigt die Gesamtzahl der bestätigten Fälle binnen 24 Stunden auf 334.585. Bei den Todesfällen verzeichnet das RKI einen sprunghaften Anstieg von tags zuvor 13 auf 43. Die Gesamtzahl der Todesfälle erhöht sich demnach auf 9677. Die Zahl der Patienten auf Intensivstationen steigt auf 618 an - das ist der höchste Wert seit Ende Mai.

Weltbank stellt Milliardenhilfe für Impfungen in ärmeren Ländern bereit

04.30 Uhr: Die Weltbank stellt ärmeren Ländern insgesamt zwölf Milliarden Dollar für künftige Impfungen gegen das Coronavirus zur Verfügung. Dadurch solle die Impfung von "bis zu einer Milliarde Menschen" unterstützt werden, teilte die multinationale Entwicklungsbank mit. Entwicklungsländern solle mit den Geldern dabei geholfen werden, sich auf breitflächige Impfungen ihrer Bevölkerungen gegen das Virus vorzubereiten.

Die Impfhilfe der Weltbank ist Teil eines umfassenden Maßnahmenprogramms in Höhe von bis zu 160 Milliarden Dollar, mit dem die Finanzinstitution ärmere Länder bis Juni 2021 im Kampf gegen die Pandemie unterstützt.

Ihre Milliardenhilfe für Corona-Impfungen bezeichnete die Weltbank als Signal an die Pharmabranche, dass auch Bürger der Entwicklungsländer "Zugang zu sichereren und wirksamen Covid-19-Impfungen brauchen". Zahlreiche Industriestaaten, darunter die USA und die EU, haben bereits Lieferverträge mit den Unternehmen über eine umfassende Versorgung mit den künftigen Impfstoffen geschlossen.

Weltweit arbeiten Pharmafirmen und akademische Institutionen mit Hochdruck an der Entwicklung von Impfstoffen gegen das neuartige Coronavirus. Mehrere Impfstoffkandidaten befinden sich derzeit in der dritten und letzten Testphase.

EU-Außenbeauftragter und weiterer EU-Kommissar in Quarantäne

04.10 Uhr: Der EU-Außenbeauftragte Josep Borrell und der EU-Kommissar für Krisenmanagement, Janez Lenarcic, sind seit Dienstag in Corona-Quarantäne. Das teilten beide auf Twitter mit. Beide gaben an, zuletzt negativ auf das Coronavirus getestet worden zu sein und nun einen weiteren Test abzuwarten. Er habe keine Symptome und fühle sich gut, schrieb Lenarcic.

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In den vergangenen Wochen hatten sich bereits mehrere EU-Kommissare in Quarantäne begeben müssen. Auch EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen hatte sich vergangene Woche wegen eines Kontakts zu einem Corona-Infizierten zeitweise selbst isoliert.

EU-Forschungskommissarin Marija Gabriel teilte am vergangenen Wochenende mit, dass sie positiv auf das Coronavirus getestet worden sei.

kha/cop/clh/mjm/hej/jon/jak/Reuters/dpa/AFP/sid
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