Coronavirus in Deutschland RKI meldet 67.390 Neuinfektionen, Inzidenz sinkt leicht

Das Robert Koch-Institut hat binnen 24 Stunden 192 neue Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus registriert. Bei der Sieben-Tage-Inzidenz gibt es einen leichten Rückgang: Sie liegt nun bei 311,8.
Coronaschnelltest im Klassenzimmer (Symbolbild)

Coronaschnelltest im Klassenzimmer (Symbolbild)

Foto: Fleig / Eibner-Pressefoto / IMAGO

Das Robert Koch-Institut (RKI) hat die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz am Mittwochmorgen mit 311,8 angegeben. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards  von fünf Uhr wiedergeben. Am Dienstag hatte der Wert der Coronaneuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche bei 313,6 gelegen (Vorwoche: 366,8; Vormonat: 725,1). Allerdings liefern diese Angaben nur ein sehr unvollständiges Bild der Infektionszahlen.

Expertinnen und Experten gehen seit einiger Zeit von einer hohen Zahl nicht vom RKI erfasster Fälle aus – vor allem, weil bei Weitem nicht alle Infizierte einen PCR-Test machen lassen. Nur positive PCR-Tests zählen in der Statistik. Zudem können Nachmeldungen oder Übermittlungsprobleme zu einer Verzerrung einzelner Tageswerte führen.

Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI zuletzt 67.390 Coronaneuinfektionen (Vorwoche: 72.737) und 192 Todesfälle (Vorwoche: 213) innerhalb eines Tages.

Vergleiche der Daten sind auch hier wegen Testverhaltens, Nachmeldungen oder Übermittlungsproblemen nur eingeschränkt möglich. Generell schwankt die Zahl der registrierten Neuinfektionen und Todesfälle deutlich von Wochentag zu Wochentag, da insbesondere am Wochenende viele Bundesländer nicht ans RKI übermitteln und ihre Fälle im Wochenverlauf nachmelden.

Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 31.666.475 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

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aar/dpa
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