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DDR-Forscher gegen Akupunktur

aus DER SPIEGEL 3/1981

Die offizielle DDR-Forschung hat der Akupunktur eine Absage erteilt. Die altchinesische Nadel-Heilkunst, so kritisiert die Ost-Berliner Akademie der Wissenschaften in einer Stellungnahme, leiste »nicht mehr als andere hypnotische oder suggestive Verfahren«. Bisher sei es nicht gelungen, die Akupunktur-Einstichpunkte mit wissenschaftlichen Methoden nachzuweisen. Eine Behandlung von schweren Krankheiten wie Tumorleiden oder Infektionen mittels Akupunktur sei nicht möglich, erklärten die DDR-Mediziner. Eine Ausbildung in Akupunktur, so die Schlußfolgerung, sei deshalb für Ärzte »absolut entbehrlich«.

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