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VERKEHR Entlastung für die Innenstädte

aus DER SPIEGEL 7/1999

Die Anzahl der Pkw-Fahrten in der Kölner Innenstadt würde um die Hälfte sinken, wenn die Autofahrer eine Tagesvignette zum Preis zwischen 5 und 15 Mark lösen müßten. Die Fahrgastzahlen im öffentlichen Personennahverkehr würden gleichzeitig um bis zu ein Viertel zunehmen, die Betreiber von Bus und Bahn könnten mit jährlichen Mehreinnahmen in »zweistelliger Millionenhöhe«, die Stadt Köln durch den Verkauf der Vignetten mit »dreistelligen Millionenbeträgen« rechnen. Zu diesem Ergebnis kam Jochen Schnier vom Finanzwissenschaftlichen Seminar der Universität Köln in einer Simulationsstudie über die möglichen Auswirkungen einer Stadtvignette. Um den Aufkleber zu einem wirkungsvollen Mittel der Verkehrssteuerung zu machen, sei allerdings ein »vorheriger massiver Ausbau des öffentlichen Verkehrsnetzes« nötig. Sonst müsse mit erheblichen Akzeptanzproblemen gerechnet werden.

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