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Ausstellungen Europa ohne Grenzen

aus DER SPIEGEL 42/1993

Vom Freitag dieser Woche an wird in der Großen Orangerie des Schlosses Charlottenburg die Wanderausstellung »first europeans - frühe Kulturen - moderne Visionen« gezeigt. Kernstück ist der prähistorische Ausstellungsteil, der in Zusammenarbeit des Natural History Museum in London mit dem Museo Nacional de Ciencias Naturales in Madrid entstand. Menschliche Skelettfunde aus der Zeit des Neandertalers und des frühen Homo sapiens aus Spanien sind ebenso zu sehen wie Kopien der Höhlenmalereien aus dem französischen Lascaux und andere Objekte des kulturellen und sozialen Alltags der Vor- und Frühzeit. Daneben sollen 14 Arbeiten moderner Künstler dem Zuschauer, wie die Veranstalter formulieren, dabei helfen, »unsere komplexe, technologisierte Gegenwart auf anschauliche Weise mit dem Ursprung unserer europäischen Zivilisation zu konfrontieren«. Die Ausstellung will den Blick auf ein Europa ohne Grenzen und Nationen lenken, dessen Bewohner einen gemeinsamen Ursprung aufweisen.

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