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Flecken auf Tutanchamun

aus DER SPIEGEL 43/1992

Bis zu 3000 Touristen täglich trabten über Jahre hinweg durch die Grabkammer des vor 3300 Jahren beigesetzten Tutanchamun. Letztes Jahr wurde die Grabstätte geschlossen. Die einst farbenprächtigen Darstellungen an den Wänden der Grabkammer, etwa vom Leichenzug des Pharaos, zeigten an vielen Stellen Risse und waren übersät mit dunklen Flecken. Nun wollen amerikanische und ägyptische Restauratoren in einem Dreistufenprogramm den alten Glanz wiederherstellen. Das vom Paul Getty Trust finanzierte Projekt soll auch Richtlinien für die Steuerung künftiger Besucherströme festlegen. Die Leitung des Projekts übernahm das römische Konservatoren-Ehepaar Paolo und Laura Mora. Die beiden Experten hatten vor fünf Monaten ihr Auffrischungswerk an den Wandmalereien in der Grabkammer der Ramses-II.-Gattin Nofretiri erfolgreich beendet.

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