Greta Thunberg wird 18 Coming of Rage

Sie stieß die weltweiten Klimaproteste an, geigte den Mächtigen der Welt die Meinung – und wurde so zum Gesicht der Jugendbewegung Fridays For Future. Nun ist Greta Thunberg volljährig. Ein Rückblick in Bildern.
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Sie ist das Gesicht der Klimabewegung Fridays For Future: Greta Thunberg. Mit einer Reihe von emotionalen Auftritten auf großer Bühne betonte die junge Schwedin die Rolle von Kindern und Jugendlichen im Kampf gegen die Klimakatastrophe. Nun feiert die Aktivistin ihren 18. Geburtstag – und ist damit volljährig.

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Schulstreik fürs Klima: Nach den Ferien im August 2018 ging die damals 15-jährige Greta nicht mehr regelmäßig zur Schule. Stattdessen setzte sie sich vor das schwedische Parlament, damit Politiker endlich mehr gegen den Klimawandel unternehmen. Dieses Foto zeigt sie am 28. August 2018.

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Zunächst war Thunberg eine Einzelkämpferin auf den Straßen der schwedischen Hauptstadt (hier zu sehen im September 2018), doch sie inspirierte Zehntausende Schülerinnen und Schüler in der ganzen Welt dazu, es ihr gleichzutun und freitags die Schule zu schwänzen, um fürs Klima zu demonstrieren. Die Fridays-for-Future-Bewegung war entstanden.

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Thunberg und ihre internationalen Mitstreiter und Mitstreiterinnen schafften es, dass Menschen über die Klimabilanz von Flugreisen oder eine CO2-Steuer diskutieren. Damit erreichten sie etwas, woran Klimaforscher, Politiker und Umweltverbände zuvor gescheitert waren. Das Bild zeigt Thunberg im Juli 2019 bei einer Fridays-for-Future-Demonstration in Berlin.

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Schon nach kurzer Zeit wurde Thunbergs Bekanntheit so groß, dass ihr auch Größen aus Politik und Wirtschaft zuhören. Beim Weltwirtschaftsforum im schweizerischen Davos hielt sie vor den Teilnehmenden eine emotionale Rede. Unter anderem sagte sie: »Ich will eure Hilfe nicht, ich will nicht, dass ihr voller Hoffnung seid. Ich will, dass ihr in Panik geratet, dass ihr die Angst spürt, die ich jeden Tag spüre.«

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Handschlag mit Christine Lagarde: In Davos traf Thunberg auch die damalige Chefin des Internationalen Währungsfonds.

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Der Kopf der Klimabewegung und das Oberhaupt der katholischen Kirche: Im April 2019 traf Thunberg bei der Generalaudienz auf dem Petersplatz Papst Franziskus. »Ich habe ihm dafür gedankt, dass er für das Klima kämpft«, sagte Thunberg hinterher einer Zeitung. Der Papst wiederum habe Thunberg zum Weitermachen ermuntert.

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Greta Thunberg und ihre Mutter Malena Ernman. Sie ist Opernsängerin und trat 2009 für Schweden beim Eurovision Song Contest an. Ihr Vater Svante Thunberg ist Schauspieler. Die Rolle der Eltern – und anderer Erwachsener – bei den Protesten der Tochter löste immer wieder Diskussionen aus.

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Thunberg selbst sagte im Februar 2019 im Gespräch mit dem SPIEGEL: »Manche Menschen behaupten, meine Eltern hätten mich gehirngewaschen. Aber es war umgekehrt: Ich habe meinen Eltern das Gehirn gewaschen. Ich habe sie überzeugt, nicht mehr zu fliegen und kein Fleisch mehr zu essen.« Das Foto zeigt sie bei einem Termin in der Nationalversammlung in Paris im Juli 2019.

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Thunberg nahm im September 2019 am Klimagipfel der Vereinten Nationen teil – wollte dafür jedoch nicht fliegen. Deshalb reiste sie auf einer Segeljacht in die USA. Doch die Reise war nicht so klimafreundlich wie sie auf den ersten Blick klingt. Einem Medienbericht zufolge entstand durch den Transatlantik-Törn mit der »Malizia« mehr klimaschädliches CO2, als wenn die Jugendliche mit ihrem Vater in die USA geflogen wäre. Hintergrund: Die neue Besatzung für die Überführung des Bootes reiste per Flugzeug in die USA. Das Team gleicht allerdings den Ausstoß aus.

Foto: JOHANNES EISELE/ AFP
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Treffen mit Gleichgesinnten: Thunberg in Washington im September 2019.

Foto: SARAH SILBIGER/ REUTERS
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Insgesamt war Thunberg sechs Tage in der US-Hauptstadt – und nahm auch an einer Demonstration vor dem Weißen Haus teil. Dabei wendeten die Aktivisten sich eindeutig gegen US-Präsident Donald Trump, der hartnäckig bezweifelt, dass der Klimawandel von Menschen verursacht wird.

Foto: The Washington Post / The Washington Post via Getty Images
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Ein Treffen zwischen Thunberg und Trump stand während der Reise nicht auf dem Programm. Dafür lieferten sich die beiden ein Scharmützel über die sozialen Medien. »Sie wirkt wie ein sehr fröhliches junges Mädchen, das sich auf eine glänzende und wundervolle Zukunft freut. So schön zu sehen«, twitterte der US-Präsident über ein Video von Thunbergs Wutrede vor der Uno. Thunberg konterte die Frotzelei subtil in ihrer Twitter-Bio, in der sie sich fortan als »A very happy young girl looking forward to a bright and wonderful future« bezeichnete.

Foto: Eric Baradat/ AFP
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Zurück in Europa: Am 3. Dezember kam Thunberg in Lissabon an. Hinter ihr lag eine erneute Reise per Schiff: Eine bekannte YouTuber-Familie hatte sie an Bord des Katamarans »La Vagabonde« mit über den Atlantik genommen.

Foto: CARLOS COSTA/ AFP
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Doch Thunbergs Terminkalender ist weiterhin prall gefüllt. Noch im Dezember 2019 nimmt sie am Weltklimagipfel von Madrid teil. Die Aktivistin zeigte sich angesichts mangelnder Ergebnisse desillusioniert: »Die Wissenschaft ist eindeutig, aber die Wissenschaft wird ignoriert.« 

Foto: Pablo Blazquez Dominguez/ Getty Images
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2020 setze die Coronakrise den Klimaprotesten vorübergehend Grenzen – doch Thunberg ließ sich davon nicht aufhalten.

Foto: Markus Schreiber / AP
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Im August 2020 traf Thunberg – gemeinsam mit Luisa Neubauer und zwei belgischen Aktivistinnen – Bundeskanzlerin Angela Merkel.

Foto: STEFFEN KUGLER / AFP
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Protest mit Maske: Thunberg im Oktober 2020 in Stockholm. Ihren Geburtstag will sie zu Hause verbringen. Schon in den vergangenen Wochen hatte sie während ihrer freitäglichen Klimaproteste Fotos von sich zu Hause online gestellt und ihre Mitstreiter darum gebeten, die bei ihnen geltenden Maßnahmen im Kampf gegen das Coronavirus einzuhalten.

Foto: MAXIM THORE / imago images/Bildbyran
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