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SPIELE Handel und Wandel

aus DER SPIEGEL 50/1999

Omnipotente, zu Göttern erhobene Herrscher haben es auch nicht leicht. Diese Einsicht gewinnt schnell, wer sich auf das Strategiespiel »Pharao« einlässt. Die Simulation für den PC (Preis: 80 Mark) spielt im Ägypten des dritten vorchristlichen Jahrtausends. Bevor sich der Bildschirm-Herrscher ein pyramidales Denkmal errichten kann, muss er sich erst einmal vom unbedeutenden Adligen zum Heerführer hocharbeiten. Sein Volk will Obdach und Nahrung, doch der Nil sorgt mit Überschwemmungen nicht nur für fruchtbare Äcker, er zerstört auch teure Straßen und Bauten. Eine kluge Standortpolitik ist gefragt, die Zisternen und Märkte an den richtigen Plätzen plant. Rohstoffe sind im Handel mit Nachbarstaaten zu erwerben, manche Völker entpuppen sich jedoch als Eroberer. Wer viel Geduld aufbringt, erlebt, wie sich im detailgetreu gestalteten Gewimmel auf dem Monitor allmählich eine prachtvolle Metropole erhebt.

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